Archiv für die Kategorie ‘Städtetouren’

Finale: Ausflug nach Noli

Sonntag, 22. Dezember 2019

Hallöchen zusammen!

Nach dem nicht so erfolgreichen Caprazoppa-Besuch machten wir einen Pausentag und damit Ausflug nach Noli. Dort kann man übrigens auch klettern und das sogar ziemlich spektakulär. Dafür seilt man sich an Leitplanken ab und klettert direkt über dem Meer. Das haben wir lieber sein lassen 😀 .

Unser Ziel war die Stadt selber. Wir sind durch die Altstadt spaziert und haben dann einen kleinen Ausflug zur Burg in Noli gemacht, dem Castello di Monte Ursino. Leider konnten wir es nicht besichtigen, aber auch von außen ist es sehr beeindruckend.

Der Weg zur Burg ist sehr schön. Es verlief sanft bergauf, vorbei an einem Friedhof und mit einem fantastischem Blick auf Noli und auf’s Meer. Umgeben von Feigenbäumen fühlten wir uns sehr wohl.

Manchmal waren wir etwas unsicher, ob die Schilder den Weg auch richtig anzeigten, aber wir kamen erfolgreich zur Burg. Es war etwas windig an dem Tag, so dass wir immer wieder zwischen Jacke und T-Shirt wechselten.

An der Burg angekommen wählten wir zurück wieder denselben Weg. Die Straße, die die Alternative gewesen wäre, war nicht für Fußgänger ausgelegt.

Die Stadt Noli ist mittelalterlich geprägt und verwinkelt. Sie gehört zu den “I borghi più belli d’Italia”, den schönsten Dörfern Italiens. Mehrere “Torres” (also Türme) in dem Ort gehören zu den Sehenswürdigkeiten.

Zurück in Noli suchten wir ein Restaurant zum (etwas späten) Mittagessen. Nach längerer Suche nach dem Richtigen landeten wir bei einem versteckten aber sehr gut besuchten Italiener. Da waren wir und eine ganze Reihe Italiener die dort ihre Mittagspause verbrachten. Es gab die Wahl zwischen einem oder zwei Gerichten mit Beilage. Wir wählten ein Gericht und damit Nudeln, in meinem Fall Penne Pomodoro, dazu Pommes oder gegrilltes Gemüse und standardmäßig (nicht auf der Karte erwähnt) einen Espresso.

So original italienisch waren wir bisher noch nicht essen 🙂 . Danach mussten wir auch schon zurück zum Parkplatz – die Parkgebühren sind leider recht hoch, einen anderen Parkplatz konnten wir nicht finden.

Noli ist auf jeden Fall einen Ausflug wert und sehr sehenswert!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Pausentag in Fontainebleau

Dienstag, 09. Juli 2019

Hallöchen zusammen!

Nach dem schönen Tag in Cuvier (Bas) war leider wieder ein regnerischer Tag. Daher entschieden wir uns nach Fontainebleau zu fahren und das Château de Fontainebleau zu besuchen. Der Eintritt ist zwar nicht günstig und den Audioguide mussten wir noch zusätzlich zahlen, dafür kann man sich aber auch Stunden in dem Schloss aufhalten.

Wir starteten mit dem Museum Napoleon I. Und das ist auch das mit Abstand Interessanteste im Museum. Wir hörten die Geschichten des Lebens von Napoleon und seiner Familie und konnten so sein Handeln und seine Zeit gut nacherleben. Der Audioguide bietet massenhaft Informationen dazu und erzählt Geschichten zu jedem ausgestellten Stück.

Danach wechselten wir zum Gemach des Papstes, was nur ein kleiner Bereich ist und dann zu dem viel größeren Bereich der Großen Gemächer. Dabei erzählte der Audioguide von allen möglichen Herrschern, die irgendetwas mit dem Schloss zu tun hatten. Da man nicht in einer Geschichte war wie bei Napoleon, waren die Erzählungen zu den einzelnen Möbelstücken und Kunstwerken nicht mehr so spannend. Nach etwa der Hälfte kürzten wir diesen Teil auch etwas ab und hörten nicht mehr alles Material das der Audioguide bot.

Wir gingen dann noch in die Gärten und betrachteten das Château von draußen. Wir hatten eine kurze Regenpause und konnten so entspannt durch das Grün schlendern. Nachdem die Mittagszeit aber nun schon lange vorbei war und der Hunger zum wiederholten Male kam, entschieden wir uns dann das Schloss zu verlassen.

Für einen Pausentag ist das Schloss ein guter Ausflug, wenn man sich für die französische Geschichte interessiert um so mehr. Neben dem Schloss gibt es in Fontainebleau auch noch einen kleinen Kletterladen, bei dem wir am zweiten Fontainebleau-Pausentag vorbeischauten.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Pausentag in Paris

Dienstag, 09. Juli 2019

Hallöchen zusammen!

Nach zwei Tagen bouldern war der Kopf müde, das Wetter schlechter und somit der ideale Pausentag. Da von Bois-le-Roi direkt ein Zug zum Gare de Lyon in Paris fährt, nutzten wir die Chance und besuchten die Hauptstadt von Frankreich – ganz passend mit einem Baguette im Rucksack als Verpflegung.

Los ging es mit einem Spaziergang an der Seine in Richtung Notre-Dame. Nach dem Brand konnten wir die Kirche nicht besuchen und sahen nur die Baustelle von außen. An dieser Stelle verließen wir die Seine und liefen in Richtung Jardin du Luxemburg.

Wir liefen eine Weile bis wir zu einer großen Straße kamen. Dort blickten wir nach links und sahen das Pantheon und liefen dann nach rechts zum Jardin du Luxemburg. Bekannt ist er für die dortige Orangerie und weil es mitten in der Stadt ein schöner Ort zum Ausruhen ist. Laut Stadtführer waren hier nicht nur wir, sondern auch französische Philosophen unterwegs und haben über die Welt sinniert. Ein guter Grund um uns auch zu setzen und unser Baguette auszupacken.

Danach liefen wir zurück in Richtung Seine. Unser nächstes Ziel lag auf der anderen Seite, also liefen wir über eine der berühmten Brücken. Und wir erinnerten uns an Dan Browns Sakrileg: Wir wollten zum Louvre.

Wir wollten nicht ins Louvre, aber von außen musste ich die Glaspyramide schon mal sehen. Außer uns waren noch Massen anderer Menschen da, wir spazierten um die Glaspyramide und bekamen dann doch einen etwas ruhigeren Blick auf das Kunstwerk.

Danach liefen wir weiter durch den Jardin des Tuileries. Wir entfernten uns vom Louvre und liefen direkt auf den Place de la Concorde und die Champs Élysées zu. Wir verweilten etwas im Park, bis wir weiter liefen. Am Ende der Champs Élysées konnten wir den Arc de Triomphe sehen. Wir bogen aber wieder ab, denn nun wollten wir zum bekanntesten Ziel in Paris: Zum Eifelturm.

Wir spazierten wieder über die Seine und liefen immer auf den Eifelturm zu. Das zog sich länger als gedacht. Zwischendurch sahen wir ihn gar nicht mehr, dann tauchte er aber größer als erwartet wieder vor uns auf.

Auf den Eifelturm konnten wir nicht, dafür muss man schon Wochen zuvor ein Ticket kaufen. Aber aus allen Perspektiven anschauen konnten wir ihn. Zugegeben – schön ist er nicht wirklich, aber etwas, das ich unbedingt auch von Paris gesehen haben wollte.

Der wirkliche Höhepunkt kam nun aber erst: Wir fuhren nach St. Paul, ins Stadtviertel Marais. Ein multikulturelles jüdisches Viertel in das wir uns sofort verliebt hatten. Schöne gemütliche enge Gassen, ein versteckter Park mit einem riesigen Feigenbaum und jede Menge vegane Essensmöglichkeiten. Wir sind dann etwas abseits bei Hanks Pizza gelandet und haben das sehr genossen.

Zum Schluss fuhren wir noch nach Montmartre. Dort wartete die Basilique du Sacré-Cœur auf uns und vor allem der grandiose Ausblick von dort oben. So viele Touristen und so viele Touristengeschäfte wie dort hatten wir bisher noch nicht gesehen. Der Ausblick lohnt sich, als würde einem die Stadt zu Füßen liegen.

Und mit diesem Abschluss ging es zurück zum Gare de Lyon und damit zurück in Richtung Fontainebleau.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Hamburg 2019

Mittwoch, 20. Februar 2019

Hallöchen zusammen,

Mitte Februar wurde der Resturlaub für ein paar Tage in Hamburg eingesetzt. Alle Jahre wieder? Ja, so könnte man es schon fast sehen 😉 . Aber Hamburg ist einfach eine sehr schöne Stadt und es gab einen ganz bestimmten Grund, warum wir da wieder hinwollten: Die Elbphilharmonie. Letztes Jahr hatten wir eine Besichtigung gemacht, dieses Jahr wollten wir ein Konzert hören. Bei “Hauschka” konnten wir der grandiosen Akustik des großen Saals lauschen und so zum ersten Mal ein Konzert in der Elbphilharmonie genießen.

Der Abend in der Elbphilharmonie war wirklich sehr schön. Wir konnten auch wieder auf die Plaza und den Ausblick über den Hafen und die Stadt genießen und das Ambiente ist schon etwas Besonderes. Einen weiteren Abend verbrachten wir im Musical König der Löwen. Vor vielen Jahren hatte ich es schon mal gesehen, auch an diesem Abend fand ich es wieder toll.

Aber nicht nur an den Abenden, auch untertags hatten wir eine schöne Zeit. Und da wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt schon kannten, suchten wir unsere eigenen Highlights raus.

Eines davon war die Boulderhalle Flashh. Sie ist bekannt für die vielen dynamischen Routen, die dort geschraubt werden. Wir probierten hier viel rum und merkten wieder mal, dass eine andere Halle erst mal schwieriger ist, als die “Heimhalle”. Ich musste mich langsam rantasten an den Schwierigkeitsgrad, den ich normalerweise bouldere. Andere Hallen, andere Routen – es machte Spaß, das nach und nach zu entdecken.

Und auch das Laufen sollte nicht vernachlässigt werden – und das ganz klassisch wie der typische Hamburger bei einer Alsterumrundung. Bei den frühlingshaften Temperaturen konnte ich sogar im T-Shirt laufen und vor allem die ruhigeren Gegenden um die Alster genießen. Teilweise läuft man neben der Straße, der Großteil ist aber zum Glück ruhig.

Zwischen den kulturellen und sportlichen Erlebnissen erkundeten wir verschiedene Viertel der Stadt und lernten Hamburg so nochmal ganz neu kennen. Auch kulinarisch haben wir zwei Empfehlungen mitgebracht: Das Café Koppel, das ein sehr gemütliches Ambiente hat und zudem vegane köstliche Kuchen. Und für den Abend ist das vegetarisch-vegane Restaurant La Monella sehr zu empfehlen. Das ist italienische Küche vom Feinsten, von der wir immer noch träumen. Schon beim Lesen der Tageskarte lief uns das Wasser im Mund zusammen und der herrliche Abschluss mit einem Cashew-Pana-Cotta war der Höhepunkt des Abends.

Und so hatten wir wieder schöne entspannte sportliche kulturelle sonnige warme und leckere Tage in der schönen Hansestadt Hamburg 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Hamburg im März: Speicherstadt, Schokolade und Elbphilharmonie

Freitag, 06. April 2018

Hallo zusammen!

Nach den ersten zwei Tagen mit gutem Essen, Speicherstadt und Aladdin geht es weiter mit gutem Essen, Speicherstadt und etwas Kultur 😉 .

Montag
Wir starteten den Montag mit einem Besuch im Café Miller. Dort gibt es mehrere vegane Frühstücksvarianten, ich hatte mich für das süße Frühstück entschieden und war auch sehr zufrieden damit. Das Café befindet sich in St. Pauli nicht weit von der Reeperbahn.

Danach ging es wieder in die Speicherstadt. Zuerst wollten wir ins Speicherstadtmuseum. Das war überraschend interessant und wir erfuhren einiges über die Speicherstadt selber, sowie über Tee, Kaffee und Kakao. Ein paar Dinge erkannten wir vom Kaffeemuseum wieder. Und endlich erfuhren wir, was es mit der Stichprobe auf sich hat – da früher in die Säcke gestochen wurde, um eine Stichprobe zu entnehmen und die Qualität der gelieferten Waren zu testen.


Nach diesem Ausflug in die Tiefen der Speicherstadt machten wir uns auf den Weg zum Chocoversum. Dort wollten wir an einer Führung teilnehmen, um nun auch dem Kakao auf die Spur zu kommen, oder besser gesagt der Schokolade. Das Chocoversum ist von Hachez und entsprechend wird man gleich mit einem Hachez Schokobrunnen begrüßt. Danach geht es weiter zur Kakaopflanze (die Mutigen dürfen die Kakaofrucht probieren – die tatsächlich ganz lecker ist), den Kakaobohnen, dem Aussortieren der Bohnen, dem Aufbau von Schokolade, zur Conchiermaschine und zwischendurch darf man seine eigene Schokolade kreieren. Die Zartbitterschokolade ist vegan und auch bei den Zutaten steht dabei, was davon vegan ist. Zum Schluss bekommt man die eigene Schokolade, kann sie einpacken und nimmt so ein Stück Hachez mit nach Hause.

Wir machten wieder bei einem Bäcker einen kurzen Versorgungsstopp, bis es zu unserem nächsten Tagespunkt ging: Eine Führung durch die Elbphilharmonie. Darauf hatte ich mich schon gefreut – bei meinem letzten Hamburgbesuch gab’s die Elbphilharmonie noch nicht.

Die Führung war sehr beeindruckend und schön. Wir lernten, was sich die Architekten gedacht hatten, waren im kleinen und großen Saal und bekamen Informationen, wie sich der Schall dort verbreitet, sahen die verschiedenen Wandverkleidungen und bekamen einen tollen Eindruck der Elbphilharmonie. Ein wirklich schönes durchdachtes Gebäude, das Lust auf ein Konzert macht.

Das wäre auch der Plan gewesen, aber leider hatten wir das Programm falsch gelesen. Es hätte ein kostenloses Konzert am Abend gegeben, das auf der Website der Elbphilharmonie stand, aber leider fand das nicht in der Elbphilharmonie statt. Also entschieden wir uns für Pizza bei Luigi, was sehr lecker war und mit original italienischer Atmosphäre, also auch recht laut 😉 .

Dienstag

Am Dienstag stand dann nur noch die Rückfahrt auf dem Plan. Zuvor besuchten wir aber noch das Café Brooks. Auch dort kann man vegan frühstücken und man stellt sich sein Frühstück sogar selbst zusammen. Es ist ein sehr nettes Café und das Frühstück war sehr lecker. Dass man sich die Komponenten für sein Frühstück selbst aussuchen kann fanden wir sehr originell und so hatten wir ein ganz individuelles eigenes leckeres Frühstück. Es ist sehr zu empfehlen!

Danach ging es dann auch tatsächlich wieder zum Bahnhof und in den ICE zurück nach München. Auch die Rückfahrt war entspannt und ohne Probleme und so kamen wir wieder zurück von unserem Kurzbesuch in Hamburg. Das nächste Mal wollen wir auf jeden Fall in die Boulderhalle Flashh und auch ein Besuch in der Elbphilharmonie reizt uns.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂