Archiv für die Kategorie ‘Städtetouren’

Zurück in der Toskana: Siena

Sonntag, 08. Mai 2022

Hallo zusammen!

Auch in Italien ist der 15. August ein Feiertag, noch ein viel größerer als in Bayern. Alle Italiener fahren um Ferragosto rum in den Urlaub und zwar hauptsächlich im eigenen Land. Daher war unsere Umplanung auch komplizierter als gedacht. Nach einigem Hin und Her hatten wir dann aber ein paar schöne Stopps in der Toskana. Los ging’s in Siena.

Siena ist eine schöne kleinere Stadt, die uns sehr gut gefallen hat. Die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Dom und direkt gegenüber die Santa Maria della Scala, die Piazza del Campo mit dem Torre del Mangia und dem Palazzo Publico mit dem Museo Civico. Der Platz ist bekannt für das Pferderennen, das dort jedes Jahr stattfindet.

Der Dom und die Piazza del Campo waren unsere ersten Ziele, nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten. Wir wohnten hier mitten in der Stadt in einer schönen Altbauwohnung. Danach gingen wir weiter etwas außerhalb zu einem Park. Dort befindet sich eine Pizzeria und schöne Vegetation.

Dann machten wir uns auf den Weg zur Basilika. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir wieder zahlreiche enge Gassen, die das Bild von Siena prägen. Hier findet man direkt am Weg kleine Restaurants und Cafés. Ein bekannter Aussichtspunkt bei der Basilika ist die Terrazza Panoramica vicolo Campaccio.

Vor dem Abendessen spazierten wir noch auf der Fortezza Medicea. Dort war ein Weinfest, bei dem aber nicht so viel los war. Von der Fortezza hat man eine gute Sicht auf den Stadtkern. Danach genossen wir etwas am Rande von Siena eine leckere Pizza. Zum Abschluss des Tages schlenderten wir mit einer Kugel Eis durch das abendliche Siena.

Am nächsten Morgen folgten wir der Empfehlung unserer Gastgeberin und frühstückten im Nannini klassisch italienisch einen Espresso. Dann folgte ein letzter ausführlicher Spaziergang durch die Stadt mit ein paar Abstechern in den kleinen Läden.

Und damit war unser kurzer Sienaausflug auch schon wieder vorbei und wir fuhren wieder ein Stück weiter. Der nächste Stopp war Castelfiorentino.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Alle Wege führen nach Rom

Sonntag, 27. März 2022

Hallo zusammen,

nach der Toskana ging es für uns nochmal ein Stück südlicher nach Latium und da auch gleich in die Hauptstadt: Nach Rom. Gewohnt haben wir etwas außerhalb und konnten von da mit der Metro gut reinfahren.

Den ersten Tag in Rom am 1. August haben wir für einen ungeplanten Spaziergang durch die Stadt genutzt. In Rom kommt man wirklich an jeder Ecke an einem berühmten Gebäude vorbei. Unser erstes war das Kolosseum. Es war sehr heiß und es waren auch einige Menschen unterwegs. Tickets für das Kolosseum hatten wir leider nicht, da waren wir zu spontan nach Rom gereist.

Nach dem Kolosseum ging es direkt weiter an zahlreichen Ausgrabungen vorbei. Wir liefen bis zum Pantheon und sahen auf dem Weg immer wieder bekannte Bauwerke.

Wir kamen an Brunnen und Figuren vorbei, waren aber noch planlos unterwegs. An diesem Tag gewannen wir einen ersten Eindruck der Stadt: Voller Sehenswürdigkeiten, sehr heiß, voll und laut. Am Abend planten wir den nächsten Tag – wir wollten etwas geordneter durch die Stadt laufen und die Schönheit entdecken.

Dieses Mal starteten wir am Circo Massimo und das war schon eine gute Idee. Es war nicht so viel los, es war weitläufig und insgesamt deutlich ruhiger. Wir liefen die Ruinen entlang und auf dem Weg zum Giardino degli aranci.

Von dort hatten wir einen schönen Blick über Rom und konnten gut erkennen wo wir am Vortag schon waren und wo wir noch hinwollten. Ein kleines Highlight war für mich noch die Kirche Santa Sabina kurz vor dem Park 😉 . Danach liefen wir zum Forum Romanum und überquerten dann den Tiber.

Denn wenn man schon in Rom ist, dann will man auch mal den Vatikan betreten. Wir liefen den Tiber entlang und querten in Richtung Vatikan. Es dauerte etwas, bis wir den richtigen Zugang gefunden hatten. Aber dann standen wir tatsächlich auf dem Petersplatz vor dem Petersdom. Auch hier war natürlich einiges los. Und irgendwie erinnerte mich alles an Illuminati von Dan Brown 😀 .

Deshalb ging es als nächstes zum Castel Sant’Angelo und dann zur Scalinata di Trinità dei Monti, zur Spanischen Treppe. Dort saßen wir eine Weile und genossen den Blick über die Stadt. Nun war es schon spät und kühl geworden, daher fuhren wir mit der Metro wieder zurück zu unserer Unterkunft. Unser zweiter Tag in Rom war damit viel besser als der erste und hatte richtig Spaß gemacht.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Finale: Ausflug nach Noli

Sonntag, 22. Dezember 2019

Hallöchen zusammen!

Nach dem nicht so erfolgreichen Caprazoppa-Besuch machten wir einen Pausentag und damit Ausflug nach Noli. Dort kann man übrigens auch klettern und das sogar ziemlich spektakulär. Dafür seilt man sich an Leitplanken ab und klettert direkt über dem Meer. Das haben wir lieber sein lassen 😀 .

Unser Ziel war die Stadt selber. Wir sind durch die Altstadt spaziert und haben dann einen kleinen Ausflug zur Burg in Noli gemacht, dem Castello di Monte Ursino. Leider konnten wir es nicht besichtigen, aber auch von außen ist es sehr beeindruckend.

Der Weg zur Burg ist sehr schön. Es verlief sanft bergauf, vorbei an einem Friedhof und mit einem fantastischem Blick auf Noli und auf’s Meer. Umgeben von Feigenbäumen fühlten wir uns sehr wohl.

Manchmal waren wir etwas unsicher, ob die Schilder den Weg auch richtig anzeigten, aber wir kamen erfolgreich zur Burg. Es war etwas windig an dem Tag, so dass wir immer wieder zwischen Jacke und T-Shirt wechselten.

An der Burg angekommen wählten wir zurück wieder denselben Weg. Die Straße, die die Alternative gewesen wäre, war nicht für Fußgänger ausgelegt.

Die Stadt Noli ist mittelalterlich geprägt und verwinkelt. Sie gehört zu den “I borghi più belli d’Italia”, den schönsten Dörfern Italiens. Mehrere “Torres” (also Türme) in dem Ort gehören zu den Sehenswürdigkeiten.

Zurück in Noli suchten wir ein Restaurant zum (etwas späten) Mittagessen. Nach längerer Suche nach dem Richtigen landeten wir bei einem versteckten aber sehr gut besuchten Italiener. Da waren wir und eine ganze Reihe Italiener die dort ihre Mittagspause verbrachten. Es gab die Wahl zwischen einem oder zwei Gerichten mit Beilage. Wir wählten ein Gericht und damit Nudeln, in meinem Fall Penne Pomodoro, dazu Pommes oder gegrilltes Gemüse und standardmäßig (nicht auf der Karte erwähnt) einen Espresso.

So original italienisch waren wir bisher noch nicht essen 🙂 . Danach mussten wir auch schon zurück zum Parkplatz – die Parkgebühren sind leider recht hoch, einen anderen Parkplatz konnten wir nicht finden.

Noli ist auf jeden Fall einen Ausflug wert und sehr sehenswert!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Pausentag in Fontainebleau

Dienstag, 09. Juli 2019

Hallöchen zusammen!

Nach dem schönen Tag in Cuvier (Bas) war leider wieder ein regnerischer Tag. Daher entschieden wir uns nach Fontainebleau zu fahren und das Château de Fontainebleau zu besuchen. Der Eintritt ist zwar nicht günstig und den Audioguide mussten wir noch zusätzlich zahlen, dafür kann man sich aber auch Stunden in dem Schloss aufhalten.

Wir starteten mit dem Museum Napoleon I. Und das ist auch das mit Abstand Interessanteste im Museum. Wir hörten die Geschichten des Lebens von Napoleon und seiner Familie und konnten so sein Handeln und seine Zeit gut nacherleben. Der Audioguide bietet massenhaft Informationen dazu und erzählt Geschichten zu jedem ausgestellten Stück.

Danach wechselten wir zum Gemach des Papstes, was nur ein kleiner Bereich ist und dann zu dem viel größeren Bereich der Großen Gemächer. Dabei erzählte der Audioguide von allen möglichen Herrschern, die irgendetwas mit dem Schloss zu tun hatten. Da man nicht in einer Geschichte war wie bei Napoleon, waren die Erzählungen zu den einzelnen Möbelstücken und Kunstwerken nicht mehr so spannend. Nach etwa der Hälfte kürzten wir diesen Teil auch etwas ab und hörten nicht mehr alles Material das der Audioguide bot.

Wir gingen dann noch in die Gärten und betrachteten das Château von draußen. Wir hatten eine kurze Regenpause und konnten so entspannt durch das Grün schlendern. Nachdem die Mittagszeit aber nun schon lange vorbei war und der Hunger zum wiederholten Male kam, entschieden wir uns dann das Schloss zu verlassen.

Für einen Pausentag ist das Schloss ein guter Ausflug, wenn man sich für die französische Geschichte interessiert um so mehr. Neben dem Schloss gibt es in Fontainebleau auch noch einen kleinen Kletterladen, bei dem wir am zweiten Fontainebleau-Pausentag vorbeischauten.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Pausentag in Paris

Dienstag, 09. Juli 2019

Hallöchen zusammen!

Nach zwei Tagen bouldern war der Kopf müde, das Wetter schlechter und somit der ideale Pausentag. Da von Bois-le-Roi direkt ein Zug zum Gare de Lyon in Paris fährt, nutzten wir die Chance und besuchten die Hauptstadt von Frankreich – ganz passend mit einem Baguette im Rucksack als Verpflegung.

Los ging es mit einem Spaziergang an der Seine in Richtung Notre-Dame. Nach dem Brand konnten wir die Kirche nicht besuchen und sahen nur die Baustelle von außen. An dieser Stelle verließen wir die Seine und liefen in Richtung Jardin du Luxemburg.

Wir liefen eine Weile bis wir zu einer großen Straße kamen. Dort blickten wir nach links und sahen das Pantheon und liefen dann nach rechts zum Jardin du Luxemburg. Bekannt ist er für die dortige Orangerie und weil es mitten in der Stadt ein schöner Ort zum Ausruhen ist. Laut Stadtführer waren hier nicht nur wir, sondern auch französische Philosophen unterwegs und haben über die Welt sinniert. Ein guter Grund um uns auch zu setzen und unser Baguette auszupacken.

Danach liefen wir zurück in Richtung Seine. Unser nächstes Ziel lag auf der anderen Seite, also liefen wir über eine der berühmten Brücken. Und wir erinnerten uns an Dan Browns Sakrileg: Wir wollten zum Louvre.

Wir wollten nicht ins Louvre, aber von außen musste ich die Glaspyramide schon mal sehen. Außer uns waren noch Massen anderer Menschen da, wir spazierten um die Glaspyramide und bekamen dann doch einen etwas ruhigeren Blick auf das Kunstwerk.

Danach liefen wir weiter durch den Jardin des Tuileries. Wir entfernten uns vom Louvre und liefen direkt auf den Place de la Concorde und die Champs Élysées zu. Wir verweilten etwas im Park, bis wir weiter liefen. Am Ende der Champs Élysées konnten wir den Arc de Triomphe sehen. Wir bogen aber wieder ab, denn nun wollten wir zum bekanntesten Ziel in Paris: Zum Eifelturm.

Wir spazierten wieder über die Seine und liefen immer auf den Eifelturm zu. Das zog sich länger als gedacht. Zwischendurch sahen wir ihn gar nicht mehr, dann tauchte er aber größer als erwartet wieder vor uns auf.

Auf den Eifelturm konnten wir nicht, dafür muss man schon Wochen zuvor ein Ticket kaufen. Aber aus allen Perspektiven anschauen konnten wir ihn. Zugegeben – schön ist er nicht wirklich, aber etwas, das ich unbedingt auch von Paris gesehen haben wollte.

Der wirkliche Höhepunkt kam nun aber erst: Wir fuhren nach St. Paul, ins Stadtviertel Marais. Ein multikulturelles jüdisches Viertel in das wir uns sofort verliebt hatten. Schöne gemütliche enge Gassen, ein versteckter Park mit einem riesigen Feigenbaum und jede Menge vegane Essensmöglichkeiten. Wir sind dann etwas abseits bei Hanks Pizza gelandet und haben das sehr genossen.

Zum Schluss fuhren wir noch nach Montmartre. Dort wartete die Basilique du Sacré-Cœur auf uns und vor allem der grandiose Ausblick von dort oben. So viele Touristen und so viele Touristengeschäfte wie dort hatten wir bisher noch nicht gesehen. Der Ausblick lohnt sich, als würde einem die Stadt zu Füßen liegen.

Und mit diesem Abschluss ging es zurück zum Gare de Lyon und damit zurück in Richtung Fontainebleau.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂