Archiv für die Kategorie ‘Klettern’

Boulderwelt München Süd – 191 Tage

Sonntag, 05. Dezember 2021

Hallöchen zusammen,

es war ein Sonntag, an dem die Boulderwelt München Süd das letzte Mal auf hatte, bevor es in den Lockdown ging. Und es war ein Mittwoch, an dem die Boulderwelt wieder aufmachte. Dazwischen lagen 191 Tage. Das war eine ganz schöne lange Zeit. 191 Tage ohne bouldern und ohne klettern. Aber am letzten genauso wie am ersten Tag waren wir in der wunderschönen Boulderwelt München Süd.

Das erste Mal mit dem Wissen, dass es für eine Weile das letzte Mal sein würde. Das zweite Mal mit der Vorfreude, auf wieder mehr bouldern. Mit Maske, mit Abstand, zu Zeiten, zu denen sonst nur wenige da sind, aber es ging wieder. Wie im Jahr zuvor war es wieder Mitte Mai, als es wieder losging. Ein später Start, um sich auf den Klettersommer einzustellen, aber voller Vorfreude, endlich wieder dem Lieblingssport nachzugehen! Die Hände juckten, die Muskeln wollten wieder trainiert werden, die Routen wieder erklettert werden. Und ein bisschen Vorbereitung auf den Sommer war dringend nötig 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Geburtstag in High East

Sonntag, 05. Dezember 2021

Hallo zusammen,

die Hallen waren wieder auf und das fühlte sich wie im Jahr zuvor wie ein Geburtstagsgeschenk an! Und damit war wieder klar, wo es am Geburtstag hingehen sollte: Nach High East!

Nachdem wir kurz zuvor das erste Mal wieder bouldern waren, ging es hier zurück an die Kletterwand. Das Wetter war nicht perfekt, aber gut genug, um den Außenbereich zu nutzen. Und das war herrlich! Nach so langer Zeit war die Höhe wieder etwas fordernd, mit Mini-Sturztraining kam die Gewohnheit aber auch langsam wieder. Ach, war das schön, endlich wieder zu klettern! Es fühlte sich wieder sehr gut an, auch wenn die Kraft noch nicht wirklich wieder da war. Aber daran kann man ja arbeiten 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Klettern in Flintsbach

Sonntag, 06. Juni 2021

Hallöchen zusammen!

Im Mai hatte ich Urlaub zu einer Zeit, als noch nicht viel möglich war. Ausflüge waren aber natürlich auf dem Programm. Und nachdem es nach dem schönen Muttertag nochmal richtig sonnig werden sollte, ging es nach Flintsbach zum Klettern.

In Flintsbach angekommen mussten wir nach “unserer” Wand, also dem Sektor Fliegenschiss, schon ein bisschen suchen. Es ist nichts beschildert und an den Wänden steht ganz selten der Name einer Route. Daher starteten wir nicht wie geplant mit einer 3+, sondern mit einer 5, der 20 Meter langen Route Pitsburgh. Das fiel uns aber erst auf, als wir drin waren 😉 .

Danach klettertern wir die Miles Davis direkt daneben. Eine 6-, die wir erst nach zwei Versuchen geschafft hatten. Das letzte Mal klettern war wohl doch schon eine Weile her. Füße und Finger konnten das bestätigen.

Nun wechselten wir den Wandbereich und kletterten erneut zwei 6-. Zuerst die Route Bakerman, die zwar recht kurz, dafür aber fingerlastig war. Normalerweise mag ich so was recht gern, danach merkte ich meine Finger aber doch schon recht deutlich.

Die letzte Route war dann die 18 Meter lange Steinlaus. Eine sehr schöne Route, die richtiges Genussklettern war. Schwere Stellen waren trotzdem dabei, die haben aber richtig Spaß gemacht.

Und damit waren Finger und Füße auch schon erledigt. Es war aber richtig schön, mal wieder Fels zu spüren und zu klettern.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Konstein mit Blick ins Urdonautal

Donnerstag, 08. April 2021

Hallo zusammen!

An einem Freitag Ende März war ein guter Zeitpunkt, um einen freien Tag einzulegen. Noch dazu war das Wetter herrlich! Ich musste und wollte raus, wieder etwas Kletterluft schnuppern und auch wenn uns das für gewöhnlich zu weit weg ist, nutzten wir diesen Tag für einen Ausflug ins Urdonautal nach Konstein.

Klettern waren wir nicht mehr seit Ende Oktober, die Boulder- und Kletterhallen haben seit November zu. Entsprechend vorsichtig wollten wir sein. Wir wussten aber, dass es in Konstein mehrere leichte Routen gibt, die perfekt für unsere schwachen Finger geeignet waren. Angekommen an diesem beeindruckenden schönen Fels kribbelte es im Bauch vor Freude. Endlich wieder Fels, endlich wieder draußen, endlich wieder!

Als wir dann beim Sektor Lucky Luke ankamen, merkten wir, dass wir nicht die einzigen mit dieser genialen Idee waren. In großem Abstand gingen wir an den Rand und starteten mit Daisy Town zum Einstieg. Wir übten am Boden nochmal das Umbinden und dann ging es los. Ach wie schön es war, endlich wieder zu klettern! Aber schon hier merkte ich, dass wirklich gar kein Armmuskel mehr übrig war 😉 .

Als nächstes wählten wir Jolly Jumper – eine 5+ direkt daneben. Da war ein Zug dabei, bei dem ich mich einfach hochziehen wollte. Das ging aber nicht. Noch ein Versuch. Immer noch nicht. Ich musste hier tatsächlich etwas kämpfen, dass ich die Route hochkam. Da war gar kein Puffer mehr da, ich konnte es kaum glauben.

Gut, dass dann schon Mittagspausenzeit war. Wir liefen noch ein Stück hoch und machten in der Nähe des Klettersteigeinstiegs Pause. Der Oberlandsteig ist dort auch sehr beliebt und bietet tolle Ausblicke. Ich wagte kurz einen Blick am Einstieg, schon das sah gut aus.

Wieder gestärkt wollten wir nun Linkes Wändchen versuchen. Laut Kletterführer ist das eine 5, sah aber schon schwieriger aus als die Route zuvor. Das war sie zum Teil, zwar nicht krafttechnisch, aber man musste etwas mehr suchen und sie war etwas anstrengender für die Finger.

Wir schauten dann wieder zur Hauptwand von Lucky Luke, die war aber zu voll. Also wechselten wir zu Asterix und Obelix und fanden da am Rand noch eine freie Route. Wir starteten übermütig mit Asterix (6+), wechselten im Verlauf aber zu Lisa Simpson (4+). Die Füße taten weh (waren die Schuhe wirklich schon immer so eng?), die Finger schmerzten und wir merkten deutlich, dass wir nichts mehr gewohnt waren. Ein Abschluss reizte uns aber schon noch, also liefen wir zur Hinteren Konsteiner Wand. Leider war es auch da mehr als überfüllt und somit beendeten wir den Klettertag.

Aber noch nicht den Ausflug in Konstein. Wir spazierten vom Ortskern aus in Richtung Wellheimer Burg. Die liegt etwas oberhalb und hatte mich schon oft neugierig gemacht. Als wir dort angekommen waren, stellte sich aber heraus, dass der Zugang wegen Steinschlag gesperrt ist. Daher folgten wir einfach dem Schlaufenweg 11 weiter und ließen uns überraschen.

Und tatsächlich führte uns der Weg noch zu einer schönen Aussicht ins Urdonautal. Wir konnten einen Blick zurück werfen auf die Felsen, bei denen wir gerade noch waren. Wer hätte gedacht, dass ich an diesem Tag nicht nur Fels unter den Händen spüren würde, sondern auch von einem kleinen Gipfelkreuz aus Fels in der Ferne bestaunen würde.

Das war ein gelungener Abschluss. Wir verweilten etwas am Aussichtspunkt und liefen dann zurück. Was für ein schöner Tag! Was für eine schöne Auszeit!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Daueraufwärmklettern im Klettergarten Sebi

Freitag, 25. Dezember 2020

Hallöchen zusammen!

Im Oktober mussten wir nochmal raus, daher sind wir an einem Nachmittag relativ spontan zum Klettern gefahren. Eines der schnellsten und einfachsten Ziele ist der Klettergarten Sebi in Niederndorf.

Nicht nur wir hatten die Idee, nochmal an den Fels zu gehen. Daher war die Routenauswahl sehr begrenzt, vor allem mit dem zugehörigen Abstand, den man im Moment zu anderen Seilschaften halten will. Wir haben aber trotzdem ein paar Routen gefunden und irgendwann wurde es dann leerer. Zum Schluss waren wir nur noch alleine da.

Wir starteten mit zwei 25 Meter langen 4c Routen am rechten Ende der Wand: Herbsttage in Tirol und Mount St. Elias. Danach wechselten wir nach ganz links und kletterten uns bereits bekannte Routen: Via Marianne (4c), Impen Hois (4b+) und Felsenkellerkäse (4c).

Für die letzten zwei Routen war es nun etwas ruhiger geworden. Zuerst kletterten wir eine 20 Meter lange 4a mit dem Namen Bienenflug und zum Abschluss noch die 23 Meter lange 4b Feuchte Rose. Nun wurde es schon langsam kühl und wir packten unsere Sachen zusammen. Zum Abschluss warf ich noch einen sehnsüchtigen Blick in Richtung Kaisergebirge und war froh, dass wir den Nachmittag noch für eine schöne Klettereinheit genutzt hatten – die letzte des Jahres.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂