Archiv für die Kategorie ‘Reisen’

Mehrseillängenschnuppern und Naturkunde in Scheffau dank Climbing With Respect

Sonntag, 22. Juni 2025

Hallöchen zusammen!

Wo kann man besser ins Mehrseillängenklettern reinschnuppern als im Wilden Kaiser? Und das dann noch dazu verbinden mit Naturkunde am Berg? Das bietet Climbing With Respect. Daran haben wir letztes Jahr in Scheffau teilgenommen. Treffpunkt war Wegscheid, was eine knappe Stunde Wandern benötigt. Dort bekamen wir erstmal etwas Brotzeit. Dann ging es nach der Gruppenaufteilung nochmal ein gutes Stück weiter zur Multerkarwand.

Was mich hier am meisten beeindruckt hatte war die Umgebung. Der Wilde Kaiser ist einfach so schön, ich hätte hier auch stundenlang die Gegend beobachten können. Ich werde sicher nochmal zum Wandern zurückkommen. Nun waren wir also am Fuße des Treffauer und betrachteten den Klettergarten.


Unsere Gruppe startete direkt mit dem Fels, wir wurden dann nochmal aufgeteilt in Anfänger und Fortgeschrittene. Als absolute Beginner lernten wir nun die grundsätzlichen Dinge: Verschiedene Standplatzbautechniken und Abseilen. Damit konnten wir einen Eindruck für’s Mehrseillängenklettern gewinnen.

Am Nachmittag wechselten die Gruppen und wir hatten nun das Naturprogramm. Wir lernten, woher die Tintenstreifen im Fels kommen, warum hier so viele Rillen im Fels sind – die wir zum Klettern ja recht gern haben – und welche Pflanzen und Insekten um uns rum waren.

Und damit war der Tag auch schon vorbei – wir hatten eine schöne Mischung aus Klettern und Natur und ich hab mich mal wieder neu ins Kaisergebirge verliebt!

Liebe Grüße und vielen Dank an Climbing With Respect,
Sabine 🙂

Rosengartenschlucht in Imst

Samstag, 21. Juni 2025

Hallo zusammen!

Pausentag in Imst? Perfekt! Denn direkt von Imst aus kann man durch die Rosengartenschlucht nach Hoch-Imst wandern. In einer schönen Runde kann man mit dieser Tour die Gegend erkunden.


Das Wetter war wechselhaft und daher war das genau das Richtige. Es gibt Brücken, Tunnel, Wasserfälle – es ist alles dabei. Es lohnt sich, durch die Schlucht zu gehen, das ist für jeden ein Erlebnis.

Zum Schluss kommt man in Hoch-Imst an, kann hier entweder schwimmen im See, mit den Bergbahnen hochfahren oder wieder zurücklaufen.

Wir liefen zurück und hatten vom Wetterkreuz aus nochmal einen schönen Ausblick über Imst, bevor es wieder zurückging. Es ist eine schöne Runde und war für uns genau das Richtige an diesem Pausentag – auch wenn das Wetter nicht perfekt war.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Klettern um Imst

Samstag, 21. Juni 2025

Hallöchen zusammen!

Letztes Jahr im Mai haben wir ein paar Tage in Imst verbracht und die Klettergärten in der Umgebung unsicher gemacht. In Summe waren es wieder sehr schöne Gebiete die dank Climbers Paradise Tirol perfekt gepflegt waren.

Tarrenz Walchenbach

Das erste Klettergebiet das wir besucht hatten war Tarrenz Walchenbach und das direkt nach unserer Anreise. Der Zustieg dauert etwa 10 Minuten und alles war leicht zu finden. Wir kletterten uns hier mit vier Routen gemütlich ein. Es war ruhig und schön, die Routen sind alle an den Wänden ausgezeichnet und das zum Teil sehr kreativ (siehe Bilder). Das hat uns gut gefallen. Die Routen waren ganz schön, wir kletterten hier nicht schwerer als 5c+.

Der Pausenplatz war auch super bequem mit schöner Aussicht. Das war auf jeden Fall ein guter Start!

Putzen

Den nächsten Klettergarten hatten wir wegen dem Ambiente ausgewählt. Der Klettergarten Putzen liegt im Wald direkt an einem Wasserfall, der Zustieg dauert ca. 15 Minuten. Den Wasserfall sollte man unbedingt noch besuchen – ob vor oder nach dem Klettern oder in der Pause. Auch hier waren wieder Tisch und Bänke, das Gebiet ist gut zu finden. Nur die Routen selber waren nicht immer ganz klar.

Wir tobten uns hier aus und kletterten sieben Routen. Anfangs waren wir alleine, später kam dann noch eine Gruppe von vier Leuten. Das reicht dann aber auch für die Wand 😉 . Wir besuchten den Wasserfall als Abschluss des Klettertages, was nochmal ein schöner Höhepunkt zum Schluss war.

Karres Rote Wand

Das letzte Klettergebiet das wir besucht hatten war Karres Rote Wand. Zehn bis zwanzig Minuten geht es bergauf zu diesem wunderschönen Klettergarten. Die Aussicht ist traumhaft, der Fels ist schön, wir fühlten uns richtig wohl. Je nachdem wie abgespeckt die Routen waren, passte der Schwierigkeitsgrad oder es fühlte es etwas schwerer an.

Hier powerten wir uns nochmal richtig aus, kletterten neun Routen bis maximal 6a+. Es waren schöne Routen dabei und es hat Spaß gemacht und dadurch dass das Gebiet so groß ist, gibt es viel Auswahl und viele Möglichkeiten. Bitte immer auch Climbers Paradise nach lockeren Felsen prüfen – für das Gebiet sind aktuell welche gemeldet.

In und um Imst gibt es aber noch mehr! Wir waren nur im Tal unterwegs, für die Muttekopfhütte war es noch zu früh. Wir wollen aber unbedingt auch mal im Sommer vorbeischauen, um uns auch da auszutoben. Und auch in Nassereith gibt es noch eine Menge.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ausflug ins Trentino nach Trento

Sonntag, 24. November 2024

Hallöchen zusammen!

Im März hatten wir die Gelegenheit genutzt und sind für ein paar Tage mit dem Zug ins Trentino gefahren nach Trient bzw. Trento. Die Menschen mit denen wir dort zu tun hatten waren überaus freundlich, kulinarisch war es ausgesprochen lecker und es gab viele vegane Alternativen und die Größe des Ortes ist genau so, dass wir uns wohlgefühlt hatten.


Bekannt ist der Ort für das Schloss Buonconsiglio und das Museum Muse. Ersteres hatten wir besucht, für letzteres hatten wir unterschätzt, dass es dringend notwendig ist, vorher Tickets zu reservieren. Das kommt dann das nächste Mal 🙂 . Es lohnt sich durch die Altstadt zu spazieren, die von der Renaissance geprägt ist. Wenn ihr Italienisch üben wollt ist das ein guter Ort, da in Trento sehr deutliches klares Italienisch gesprochen wird. Wir haben uns sogar einen Kinoabend gegönnt.

Für einen kleinen Spaziergang lohnt sich auch der Ausflug auf den Doss Trento um das Mausoleum von Cesare Battisti zu besuchen. Das Mausoleum ist von Trento aus gut sichtbar, so dass man neugierig ist das Monument aus der Nähe zu sehen. Noch dazu hat man auf dem Weg immer wieder einen schönen Blick auf die Stadt.


Ein Tipp ist auch die Schlucht von Orrido di Ponte Alto. Mitten in der Stadt kann man hier schöne Wasserfälle beobachten und bekommt dazu eine interessante Führung, die die Hintergründe erklärt. Mit der Trentino Card kann man dort ganz einfach mit dem Bus hinfahren.


Zusätzlich haben wir die Trentino Card genutzt, um ein weiteres Naturhighlight zu besuchen: Die Erdpyramiden von Segonzano. Als wir da waren, war nichts los und wir hatten die Gegend fast für uns (um die Zeit muss man auch sehr genau auf die Buszeiten achten – es hat aber alles wie geplant geklappt). Die Pyramiden sind nur deshalb stabil, weil die Steine oben drauf liegen – das ist sehr faszinierend anzuschauen und ein schöner Ausflug ins Hinterland.

Für uns hat sich der Ausflug nach Trento gelohnt – die Landschaft, die Menschen, das Essen, alles war ein Genuss!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Vorweihnachtliches Bologna

Samstag, 01. Juni 2024

Hallöchen zusammen!

Im Winter haben wir ein paar Tage dazu genutzt und sind mit dem Zug nach Bologna gefahren. Damit haben wir vorweihnachtliches Italien erlebt. Schon am ersten Abend sind wir durch Weihnachtsmärkte geschlendert, die in Italien genauso beliebt sind wie bei uns.

Wir haben uns an den Tagen aber auch die Stadt angeschaut. Wir waren im Park Montagnola, der für uns kein richtiger Park ist, waren auf dem Piazza Maggiore mit dem Fontana del Nettuno Brunnen, haben die Türme Garisenda und Asinelli angeschaut, die wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden dürfen und sind durch die zahlreichen Bogengänge spaziert.

Nachts sind die Türme übrigens beleuchtet und gerade zur Weihnachtszeit sah das sehr faszinierend aus. Die Stadt war überall weihnachtlich geschmückt, auf dem Piazza Maggiore war ein großer Weihnachtsbaum.

Auch in Bologna war es um diese Jahreszeit sehr kalt, man sollte also immer wieder schauen, dass man irgendwie ins Warme kommt. Auswahl gibt es genug, je nach Interesse und Stimmung.

Kulinarisch waren wir auch zufrieden und haben sehr leckere Pizza in einem „Da Michele“ bekommen. Das war sehr italienisches Flair mit fast ausschließlich Italienerinnen und Italienern.

Wir hatten von „La Finistrella“ gelesen und wollten das auch sehen. Und das ist tatsächlich ein kleines Fenster in der Wand, das man öffnen kann. Man hat dann einen „Venedig-Blick“ in Bologna. Zu Hauptzeiten stehen die Leute vor dem Fenster an, um einen Blick durch „La Finistrella“ zu werfen.

Wir besuchten die Kirche San Petronio und das Archiginnasio di Bologna. Als Alternative zu den Türmen gibt’s nun den Uhrenturm als Aussichtsplattform. Daher buchten wir dafür Tickets. Es muss eine feste Uhrzeit gebucht werden, damit nicht zu viele auf einmal auf dem Uhrenturm stehen.

Die Aussicht von da ist schön und direkt auf den Piazza Maggiore. Wir hatten Glück, da die Wolken genau in dem Moment etwas aufzogen. Wir hatten in Bologna strahlend blauen Himmel und bewölkt gemischt, da war alles dabei.

Und das war’s auch schon! Erwähnenswert ist noch der Bahnhof von Bologna, der riesig und mehrstöckig ist. Wenn ihr Proviant für die Fahrt braucht, werdet ihr dort auf jeden Fall fündig. Und das was ihr bekommt, ist auch noch sehr lecker. Damit ging’s mit etwas Italien im Gepäck wieder zurück nach Deutschland.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂