Archiv für die Kategorie ‘Wandern’

Wandern um Nasino

Sonntag, 11. September 2022

Hallöchen zusammen,

da wir total ab vom Schuss waren, konnten wir von unserer Unterkunft in Nasino aus direkt zum Wandern starten. Geplant war eigentlich der Trail “Colle del Prione“, auf dem waren wir auch am Anfang, irgendwann haben wir ihn aber verloren – dann aber trotzdem wieder irgendwie zurückgefunden 😀 .

Anfangs ging es vorbei an schon bekanntem Weg, an Feigenbäumen, Brombeer- und Rosmarinsträuchern in Richtung Wald und Fels. Das war schön und immer wieder tauchten Felswände auf.

Nach einem längeren Stück kam sogar ein richtig großer Pausenplatz, den wir auch dafür nutzten. Von dort hatten wir einen schönen Ausblick und gemütliche Bänke. Außer uns war hier niemand unterwegs, wir waren ganz allein.

Danach wurde es abenteuerlicher. Es ging durch Gebüsch, Gestrüpp und durch tiefen Wald. Die Strecke wird wohl nicht so oft begangen, zumindest war hier viel zugewachsen und der Weg war nicht immer ganz eindeutig.

Dann kamen wir recht weit oben wieder aus dem Wald raus und hatten einen schönen Ausblick, aber der Weg war vorbei. Wir liefen in die eine und die andere Richtung, fanden aber keinen Wegweiser mehr, keine Wegemarkierung, nichts. Also folgten wir dem Weg, der der Himmelsrichtung nach wieder zurück nach Nasino ging.

Und da kamen wir dann auch wieder an – mit dabei eine ganze Menge Brombeeren, ein paar Feigen und leckere Kräuter – perfekt für das Abendessen.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Vom Ponaleweg hoch hinaus

Samstag, 19. Februar 2022

Hallo zusammen!

Nach all dem Klettern lohnt es sich, die Gardaseegegend auch wandernd zu erkunden. Und wunderschön dafür geeignet ist der Ponaleweg, denn dort dürfen nur noch Fußgänger und Fahrradfahrer in Richtung Lago di Ledro laufen, die Straße ist nun drunter.

Von Riva aus läuft man los zum Ponaleweg und genießt dann von Anfang an einen traumhaften Ausblick auf den Gardasee. Es lohnt sich, immer mal wieder stehen zu bleiben und einfach zu genießen. Es ist aber natürlich auch viel los – wir waren etwas vor der Hauptsaison unterwegs, daher war es vermutlich verhältnismäßig leer.

Wir dachten eigentlich, dass unser Ziel der Lago di Ledro sein würde, wir kamen aber an einem Wanderschild vorbei, das irgendwie mehr einladend war 😉 . Dort ging es nochmal recht anstrengend bergauf in Richtung Cima Nodice.

Und dort wollten wir hin. Wie sich herausgestellt hat, bekamen wir als Belohnung einen herrlichen Blick auf Pregasina und wenn man noch ein Stück hochklettert sogar zurück zum Lago di Ledro. Hier sollte man allerdings aufpassen und trittsicher sein – und ausgeschrieben ist der Weg auch nicht. Wir machten Pause, allerdings nicht zu lange, da wir noch ein gutes Stück Weg vor uns hatten und unbedingt wieder was zu trinken brauchten.

Daher stiegen wir ab nach Pregasina. Dort wartete ein Brunnen auf uns – zum Glück! Wir konnten unsere Wasserflaschen wieder auffüllen. Durch den doch recht heißen Tag und den anstrengenden Aufstieg, war nicht mehr viel übrig, obwohl wir viel mitgenommen hatten.

Von dort ging es vorbei an der Figur der Regina Mundi wieder zurück in Richtung Riva. Und auch hier gibt es eine ehemalige Straße, die nun als Wanderweg genutzt wird. Das ist nochmal ein ganz schön weites Stück, dann kommt man am Restaurant Belvedere wieder raus und läuft den bekannten Weg zurück.

Schöne Ausblicke hatten wir viele an dem Tag und auch wenn es etwas weit war und sich vor allem zum Schluss etwas hinzog (aber dann zum Glück im Schatten 🙂 ), war es eine wunderschöne Tour!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Klettergebiete um Laghel

Sonntag, 13. Februar 2022

Hallo zusammen!

Von Arco aus kann man zu Fuß in Richtung Laghel laufen. Dort biegt man entweder in Richtung Cima Colodri ab und kommt zum Klettergebiet Muro dell’Asino, oder man biegt nach links ab und wandert zum Klettergebiet L’Orto.

Muro dell’Asino

Unser zweiter Klettertag führte uns zur Muro dell’Asino – der Eselswand. Da Laghel nicht so weit weg von Arco ist, entschieden wir uns zu Fuß zu laufen. Man sollte den Weg allerdings nicht unterschätzen – es ging teilweise recht steil bergauf und wir kamen dann doch schon recht erschöpft und verschwitzt beim Klettergebiet an und machten dort erst mal eine ausgiebige Trinkpause.

Die Muro dell’Asino liegt schön im Schatten und bietet lange Routen. Und die kamen uns an diesem Tag trotz der leichten Grade nicht ganz so leicht vor. Wir starteten im Sektor Asino svizzero mit Il Maniaco del bosco (5a) und Prime Esperienze (5a). Der Start war bei beiden Routen sehr rutschig, der Rest aber schön zu klettern.

 

Nach einer längeren Pause beim schönen Pausenplatz wechselten wir zu La Placca. Dort waren Poldo (5a) und La Thermos dei desideri (5b) an der Reihe. Bei Poldo verloren wir etwas die Orientierung, wählten aber zum Schluss dann schon irgendwie den richtigen Endhaken. La Thermos dei desideri startet mit einem anspruchsvollen Überhang und führt dann entspannt weiter. Zum Schluss gab es noch Marge im Asino svizzero – eine 5c mit schwerem Start und Schluss.

 

Und da wir schon auf halber Höhe des Cima Colodri waren, machten wir nach dem Klettern noch einen Abstecher zum Gipfelkreuz. Von dort hatten wir wieder einen sehr schönen Ausblick in Richtung Gardasee.

L’Orto

L’Orto ist italienisch und heißt Gemüsegarten und genau so sind die Routen dort benannt. Zu Fuß ist man von Arco etwa eine Stunde unterwegs und kommt dort hin, wenn man in Laghel nach links abbiegt. Das Klettergebiet liegt im Schatten, was an heißen Tagen sehr angenehm ist.

Schon allein die verschiedenen Gemüsesorten zu suchen und so sein Italienisch zu trainieren macht Spaß in diesem Klettergebiet. Die Routen sind eher schwerer, aber sehr schön. Wir starteten mit Lampascioni, einer 5b mit schwerem Einstieg. Danach kletterten wir Melanzane, eine 5c+.

Nachdem schon der Anstieg anstrengend war, machten wir direkt danach schon Pause. Als nächstes kletterten wir Zigole (5c) und Spinaci (6a). Die schönste Route mit tollen Bewegungen war die letzte Route: Rapa (6a). Danach waren wir erschöpft und einige italienische Vokabeln reicher und machten uns an den Abstieg zurück nach Arco.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Über den Dr.-Julius-Mayr-Weg auf den Brünnstein

Samstag, 18. Dezember 2021

Hallöchen zusammen,

Mitte Juni war es richtig heiß und trotzdem wollten Night Owl und ich den Tag für eine Bergtour nutzen. Wir wählten dafür den Brünnstein und damit den einfachen Klettersteig Dr.-Julius-Mayr-Weg.

Von Mühlau ging es über einen gemütlichen Forstweg stetig bergauf. Da war es schattig und trotzdem schon recht schwül. Wir freuten uns aber, endlich mal wieder zusammen unterwegs zu sein. Aus dem Wald heraus sahen wir den felsigen Teil des Brünnsteins schon vor uns.

Der Dr.-Julius-Mayr-Weg ist ein sehr leichter Klettersteig, der direkt nach dem Brünnsteinhaus losgeht. Wir legten das Klettersteigset mal an, nötig ist es aber nicht.

Es sind nie schwere Stellen, die es hier zu bewältigen gibt und richtig ausgesetzt ist es auch nicht. Um sich sicherer zu fühlen und für Ungeübte ist es aber trotzdem ratsam, das Klettersteigset zu benutzen.

Leider war es etwas diesig an diesem Tag, was natürlich an der Hitze lag. Wir hatten aber trotzdem schöne Ausblicke vom Klettersteig und schauten immer mal wieder in Richtung Tal.

Nach einer Weile kamen wir zum Ende des Klettersteigs und sahen schon die Kapelle vor uns. Das war unser Pausenplatz, von dort aus hatten wir einen schönen Ausblick und sahen das Gipfelkreuz vor uns.

Um dorthin zu kommen mussten wir aber noch ein paar Meter weiter und nochmal ein paar Felsstufen klettern. Damit hatten wir den richtigen Gipfel des Brünnsteins erreicht.

Zurück ging es den normalen Wanderweg. Der Klettersteig ist als Aufstieg gedacht, für den Abstieg ist es entspannter. Wir waren schon früh wieder auf dem Weg nach unten, da wir wegen der Hitze früh gestartet waren.

Eine schöne Tour war das, die mit der Klettersteigeinlage richtig Spaß macht 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Familienausflug auf die Rampoldplatte

Samstag, 18. Dezember 2021

Hallo zusammen,

mit der Familie wandern ist immer schön und dazu noch die traumhafte Tour auf die Rampoldplatte, was will man mehr? Ende Mai machten wir uns auf den Weg.

Der Ausgangspunkt St. Margarethen ist gut mit dem Zug erreichbar. Von Brannenburg aus läuft man ein Stückchen, das aber auch schon schön ist und die Wanderung positiv verlängert.

Von St. Margarethen aus biegt man beim Feuerwehrhaus ein und ist wenige Minuten später schon auf schönem Wandergelände. Die Kühe lachen einen an und es dauert nicht lange, da hat man auch schon den ersten Ausblick.

Und dann geht’s immer höher, vorbei an der Breitenberghütte und landschaftlich wird es immer eindrucksvoller. Schon oft bin ich diese Strecke gewandert, immer wieder begeistert sie mich.

Etwas kühl war es an diesem Tag, daher war unsere Pause nicht ganz so gemütlich wie erhofft. Wir wollten aber noch vor dem Gipfel etwas Energie tanken, auch weil wir nicht wussten, wie windig es wohl oben sein könnte.

Über einen kleinen felsigen Anstieg kamen wir dann zum Gipfel und genossen die Aussicht. Dieses Mal entschieden wir uns, über den Nordostgrat abzusteigen.

Das bedeutete nochmal eine andere Aussicht und war damit auch eine kleine Rundwanderung, anstatt dem typischen Auf- und Abstieg. Die Hochsalwand ließen wir dafür aus.

Durch den Wald ging es dann wieder zurück ins Tal und wir waren uns alle einig, dass das eine wunderschöne Tour war und wir das unbedingt wiederholen müssen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂