Landshut läuft 2019

10. Mai 2019

Hallo zusammen!

Am 28. April war wieder Landshut läuft. Da es einer meiner Lieblingsläufe ist, freute ich mich schon sehr darauf wieder teilzunehmen. Auch wenn mein Training wie üblich sehr zu wünschen übrig ließ (meine Maximaldistanz im Training waren 11 Kilometer – nachmachen ist nicht empfehlenswert), wollte ich trotzdem den Halbmarathon mitlaufen. Schließlich war ich ja auch fleißig radeln, das hilft zumindest für die Ausdauer 😉 .

Der Lauf startet direkt in der Stadt vor dem Rathaus. Dort waren Schilder, für welche Zeit man sich wo aufstellen sollte. Als ich zu “meinem” Schild ging, war da aber nicht viel los. Nach und nach wurde klar, dass die Schilder für den Halbmarathon zu weit auseinander waren. Das hat für die 10 Kilometer vermutlich besser gepasst. Also rückten wir alle auf und starteten dann irgendwo. Die Zeitläufer sah ich auch viel zu spät, da war der Start schon vorbei.

Dann ging es los! Die Strecke führt raus aus der Stadt und dann an die Isar und damit ins Grüne. Ich mag diesen Streckenabschnitt sehr und erinnerte mich noch daran, als ich das erste Mal bei Landshut läuft dabei war. Auf der Strecke gibt es genügend Trinkstationen, so dass mir jede zweite reichte. Den ersten Stopp machte ich nach sieben Kilometern, was auch ganz gut war. Ich hatte mit Seitenstechen zu kämpfen und nahm mir daher Zeit, in Ruhe einen Becher Wasser zu trinken und erst dann wieder loszulaufen.

Die nächsten sieben Kilometer liefen sehr gut für mich. Das Seitenstechen war weg und ich überholte einige andere Läufer. Der Abschnitt führte raus aus dem Natur-Abschnitt, auf die andere Seite der Isar und wieder näher an die Stadt. Ich lief vor mich hin, die Kilometer wurden weniger und ich hatte ein richtig gutes Gefühl. Die Geschwindigkeit konnte ich gut halten.

Das letzte Drittel wurde dann wie zu erwarten anstrengend. Als ich einen Blick auf die Uhr riskierte, war mir aber auch klar, dass ich gerade sehr gut unterwegs war. Wenn ich das halten würde, dann würde ich mit einer für mich unglaublichen Zeit ins Ziel laufen. Ich entschied mich dann aber dafür, nach meinem Gefühl zu laufen und nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Die letzten Kilometer waren Kampf genug.

Kurz vor dem Ziel kam mir dann der 2:00 Stunden Läufer entgegen. Er war zu schnell und wollte an die richtige Stelle zurück. Und da lief er an mir vorbei? Ich war gerade dabei, den Halbmarathon unter zwei Stunden zu beenden? Wahnsinn! Das war eine tolle Schlussmotivation und ich lief aufgeregt ins Ziel. Der Blick auf die Uhr bestätigte – Landshut läuft ist erneut der Lauf mit meiner Bestzeit. Ich hatte es völlig unerwartet unter der Zwei-Stunden-Grenze geschafft. Ich war überglücklich!

Wieder gestärkt prüfte ich dann in den offiziellen Daten: Ich hatte in meiner Altersklasse den 7. Platz geschafft, in Summe Platz 54. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit waren 10,77 km/h, was einer Pace von 05:34 Minuten entspricht und damit eine Nettozeit von 01:57:33. Meine neue Bestzeit und absolute Traumzeit! Wie das möglich war mit dem wenigen Training, kann ich immer noch nicht ganz verstehen. Aber ich freue mich! Es war ein super Tag!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Wildpark Poing am Ostermontag

04. Mai 2019

Hallöchen zusammen!

Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal im Wildpark Poing war. Dank Schienenersatzverkehr wäre es sehr umständlich gewesen, an Ostern in die Heimat zu fahren, daher verlegten wir das Familienostertreffen einfach nach Poing und machten uns einen schönen Tag im Wildpark.


Im Gegensatz zum Zoo sind im Wildpark nur Tiere, die sich bei uns auch wohlfühlen und haben entsprechend große Gehege. Da kann es dann auch sein, dass man zum Beispiel die Wölfe gar nicht sieht, weil sie sich irgendwo in ihrem großen Gehege verstecken. Das ist aber nicht schlimm, wir sahen noch eine Menge anderer Tiere.


Im Wildpark hat man die Möglichkeit manche Tiere zu füttern. Die Tiere brauche zusätzlich am Abend eines Feiertages vermutlich nichts mehr zu essen, sie wurden gut gefüttert an dem Tag.


Für eine Pause empfiehlt sich der große Picknickbereich, in dem auch viel für Kinder geboten ist. Wir hatten einen schönen sonnigen Tag im Wildpark, haben viele verschiedene Tiere beobachtet und so den Ostermontag auch gut genutzt.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Über die Königsalm auf den Schildenstein (1613 m)

03. Mai 2019

Hallöchen zusammen!

An Ostern war das Wetter so wunderschön, dass zumindest ein Tag davon für eine Wanderung genutzt werden musste. Und so waren wir am Karfreitag in den Bergen. Den Schildenstein kennt man eher als Abzweig bei einer Blauberge-Tour, das war schneebedingt aber natürlich noch nicht möglich. Daher entschieden wir uns für den Aufstieg über die Königsalm. Und dieser ist gerade im Winter sehr reizvoll.

Wir starteten am Parkplatz Königsalm, der sich kurz hinter Kreuth befindet. Von dort aus gibt es die Möglichkeit auf den Schildenstein zu wandern oder auf der anderen Straßenseite auf Roß- und Buchstein. Für uns ging es zum Forstweg in Richtung Königsalm. Der Schnee ließ hier nicht lange auf sich warten, was auch an der Nordausrichtung liegt.

Als wir den Wald hinter uns ließen, wurde es abwechslungsreicher. Teilweise wanderten wir über weite Schneefelder, teilweise war der Schnee auch schon weggeschmolzen. An einer Stelle folgten wir den Spuren linksabbiegend, ohne ein entsprechendes Schild gesehen zu haben. Es stellte sich aber zum Glück heraus, dass der Weg richtig war. An der Königsalm angekommen legten wir eine Pause ein, machten schon mal Brotzeit und genossen die Sonne. Es war ein wunderschöner Tag!

Danach überquerten wir einen Bach und kamen zu einem Pfad, der uns bis zum Graseck führte. Das Panorama war wunderschön und am Anfang waren viele Stellen schon schneefrei. Um so näher wir zum Graseck kamen, um so mehr Schnee war auf dem Weg.

Der Weg wurde nun anstrengender und nach einer Weile sehnten wir den Gipfel herbei. Viele waren hier mit Schneeschuhen unterwegs und das ist auch keine schlechte Idee. Wir konnten die Spuren der Schneeschuhwanderer aber gut nutzen und versanken nur ab und zu im Schnee 😉 .

Dann war der Gipfel aber endlich zu sehen und wir machten uns an das letzte Stück. Der Schnee war hier schon sehr angeschmolzen von der Sonne und dadurch nicht ganz so stabil. Vor dem Gipfel freuten wir uns noch über ein bisschen Felskletterei, die uns an unser Ziel führte.

Und die Aussicht, die uns dort erwartete, entschädigte für die Anstrengung. Wir hatten ein wunderschönes Rundumpanorama und sahen jede Menge schneebedeckter Berge. Grund genug, die zweite Pause einzulegen.

Noch waren wir nicht allein auf dem Gipfel, also suchten wir uns ein Plätzchen zum Brotzeit machen. Wir genossen die Aussicht und nach und nach verabschiedeten sich die anderen Wanderer. Dann waren wir alleine und konnten es richtig genießen.

Das Wetter war einfach traumhaft, auf dem Gipfel war es traumhaft und den Abstieg zögerten wir etwas hinaus. Ich nutzte die Ruhe noch etwas und machte ein paar Bilder und genoss dann einfach.

Dann packten wir langsam unsere Sachen zusammen und machten uns auch wieder auf den Rückweg – der Schnee wurde schließlich immer weicher und angeschmolzener, was nicht immer ganz angenehm ist. Zurück ging es auf demselben Weg, nur machte der Schnee bergab viel mehr Spaß 😉 .

Wir wanderten den Weg halb rutschend halb laufend zurück und hatten unseren Spaß dabei. Zurück auf dem Forstweg zog sich das letzte Stück etwas, wir kamen aber recht zügig wieder am Parkplatz an. Damit hatten wir diesen wunderschönen sonnigen Tag so genutzt, wie man das am besten macht – in den Bergen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Von Kufstein auf das Brentenjoch (1205m)

01. Mai 2019

Hallöchen zusammen!

Am ersten Märzwochenende war es Zeit, endlich mal wieder in die Berge zu fahren und zu schauen, wie viel Schnee dort noch liegt. Während es im warmen München gar keinen Schnee mehr hatte, fanden wir den Winter in den Bergen wieder. Da die Lawinengefahr nicht ganz zu verachten war, entschieden wir uns für eine Wanderung mit hohem Waldanteil und geringem Risiko: Wir wanderten von Kufstein auf das Brentenjoch. Eigentlich wäre der Gamskogel das Ziel gewesen, was wegen der Schneemassen für uns aber nicht möglich war. Schneeschuhe hatten wir keine dabei.

Der Meridian oder EC fährt von München direkt nach Kufstein. Überraschenderweise ging es mit dem Schnee los, als wir die Grenze überquert hatten. In Kufstein fanden wir auch im Tal schon Schnee. Wir starteten direkt vom Bahnhof aus und liefen zu Fuß zum Ausgangspunkt der Wanderung. Am Ende der Mitterndorfer Straße startet die Tour, das war auch so gut zu finden. Die Wegbeschreibung auf Hoehenrausch weist darauf hin, sich dort erst nochmal umzudrehen und zur Festung zu schauen und das war tatsächlich ein wertvoller Tipp. Es ist ein sehr schöner Anblick! Los ging es nun über den Forstweg.

Das Forstwegstück ist recht lang, das störte uns aber nicht. Wir hatten die Tour extra so gewählt, um eine geringe Lawinengefahr zu haben. Der Schnee machte den Aufstieg anstrengender, als er normal wäre. Die Strecke wird auch als Rodelstrecke genutzt, dadurch war es teilweise eisig. Wir konnten manchmal auch über Pfade abkürzen.

Von der Waldkapelle aus liefen wir weiter und kamen zur Aschenbrenner Alm. Dort entschieden wir uns nach kurzem Versuch wiederum für die Forststraße, da der andere Weg ohne Schneeschuhe nicht möglich war. Immer den Schildern nach zur Brentenjochalm und damit zum Brentenjoch. Als wir zur Abzweigung zum Gamskogel kamen, entschieden wir direkt, dass wir diesen Gipfel auslassen müssen. Zu viel Schnee, dafür die falsche Ausrüstung.

Also liefen wir weiter in Richtung Brentenjochalm. Als wir diese erreichten, waren wir etwas irritiert – das ist also unser Ziel? Und wo ist das Brentenjoch? Die Aussicht war hier schon schön, aber es war kein Gipfel. Ich schlug vor, noch ein Stück weiterzulaufen zum Weinberghaus. Laut Beschreibung lohnt sich der Umweg – vielleicht ist auch das ein guter Tipp.

Und tatsächlich war es eine gute Entscheidung, noch weiterzulaufen. Wir kamen zum Weinberghaus und fanden dort das Gipfelkreuz vom Brentenjoch. Die letzten Meter waren nochmal sehr anstrengend, weil der Schnee richtig tief war. Das musste nun aber noch sein – so ein Gipfelkreuz gehört einfach dazu.

Es warteten aber noch zwei Highlights auf uns: Vor dem Weinberghaus standen Alpakas, die uns neugierig beobachteten und hinter dem Weinberghaus wartete ein toller Blick ins Inntal. Das wollten wir uns beides nicht entgehen lassen. Wir rutschten also wieder runter vom Gipfelkreuz-Hügel und kamen zu den Alpakas.

Und das war wirklich eine sehr schöne Begegnung. Ich wusste nicht, dass dort Alpakas sind und umso mehr freuten wir uns. Wir streichelten die Alpakas, machten Bilder und beobachteten die Tiere. Nachdem ein paar Tourengeher sich verabschiedet hatten, war sonst niemand da, nur die Alpakas und wir – das war toll! Wir hatten unsere Freude mit den schönen Tieren.

Hinter dem Weinberghaus wartete noch ein schöner Ausblick auf uns: Ins Tal, auf den Inn und zurück nach Deutschland konnten wir schauen. Der Aufstieg hatte sich gelohnt!

Wir machten nochmal einen kurzen Halt bei den Alpakas und wanderten dann denselben Weg, den wir auch gekommen waren. Der Abstieg war also wie der Aufstieg und brachte daher nicht viel Neues. Zurück in Kufstein hatten wir Glück, ein Zug hatte Verspätung und wir konnten direkt einsteigen und zurück nach München fahren.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ismaninger Winterlauf 2018/19 Teil 3

07. März 2019

Hallo zusammen!

Am 24. Februar war der dritte Teil des Ismaninger Winterlaufs mit 21,4 Kilometern. Nachdem die Krankheitswelle um sich geschlagen hatte, war ich alleine am Start – bis auf die zahlreichen anderen Läufer, die trotz Schienenersatzverkehr nach Ismaning gekommen waren 😉 . Nachdem ich direkt nach dem zweiten Teil krank geworden war und dadurch fast drei Wochen nicht laufen konnte, fühlte ich mich nicht wirklich vorbereitet. Aber sein lassen konnte ich es natürlich trotzdem nicht 😉 .

Und so startete ich an diesem sonnigen Tag in den ersten Halbmarathon des Jahres. Ich fühlte mich gut und merkte, dass es ein guter Lauf werden würde. Im Gegensatz zum letzten Mal war der Untergrund auch angenehm zu laufen, da kein Schnee mehr lag. Die ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs, es ging aber auch erstaunlich gut. Normalerweise dauern die ersten drei Kilometer immer eine gefühlte Ewigkeit, dieses Mal war ich ganz überrascht, dass das 3er Schild schon da war und dann auch schon die 5. Nun musste ich aber ein bisschen aufpassen. Ich wusste, dass die Distanz sehr lang werden würde und ich es einfach nicht gewohnt war, also musste ich mich bremsen.

Ich suchte mir einen Läufer, der etwas langsamer lief als ich gerade laufen wollte. Das funktionierte ganz gut. Hoffentlich war er nicht zu genervt von seiner “Verfolgerin”. Ich versorgte mich mit Tee bei der ersten Trinkstation und hatte dann bei Kilometer 10 mein erstes Tief. Nun wurde es doch recht anstrengend. Aber es half nichts – umdrehen hätte ja den gleichen Effekt wie einfach weiterlaufen. Nach der zweiten Pause bei Kilometer 15 suchte ich mir eine Läuferin, der ich folgte. Nun fing langsam der Kampf an. Ich freute mich über Kilometer 17, musste mir aber gut zureden, dass es ja nur noch vier Kilometer waren. Und vierhundert Meter.

Eigentlich hätte das gereicht, die restlichen Kilometer musste ich wirklich kämpfen. Bei Kilometer 19 meldete sich mein Magen, ich musste kurz ein paar Schritte gehen. Nun war es aber nicht mehr weit – also lief ich wieder los. Ich wollte nur noch ins Ziel und interessanterweise war es plötzlich nicht mehr so anstrengend wie eben noch. Die paar Schritte hatten geholfen.

Und dann lief ich nach 02:09:58 Stunden als 139. bzw. 21. in meiner Altersklasse ins Ziel. Damit hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,88 km/h mit 06:04 Minuten pro Kilometer. Ich war im Ziel und freute mich. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft. Ich holte meine Sachen aus dem Sportheim und radelte zufrieden nach Hause.

In der Winterserie war ich insgesamt auf Platz 74 gekommen bzw. Platz 10 in meiner Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 05:12:35 Stunden Lauf über alle drei Läufe.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂