Klettern im Gebiet Cala Mancina (C1): Zoo

17. Oktober 2018

Hallöchen zusammen!

Am ersten Tag hatten wir nach der Anreise noch ein bisschen Zeit am Nachmittag, haben diese aber nur genutzt, um an der Küste von San Vito Lo Capo beim Leuchtturm etwas spazieren zu gehen und die ersten Besorgungen zu machen. Richtig los ging es dann am Montag mit dem ersten Klettertag. Dafür hatten wir uns das Gebiet C1 Cala Mancina bei San Vito Lo Capo ausgesucht. Das Gebiet C1 bietet zahlreiche Routen in allen Schwierigkeitsgraden mit viel Abwechslung.

Der Weg dorthin ist im Kletterführer gut beschrieben, auf der Schotterstraße stellten wir das Auto dann schon etwas früher ab. Die Schlaglöcher und Felsbrocken waren uns dann doch zu groß, um dort weiterzufahren. Trotzdem war der Zustieg super kurz und neben uns tauchten tolle Kletterwände auf. Unser Ziel war der Abschnitt Zoo, der wunderbare Einstiegsrouten bietet.

Wir starteten ganz gemütlich mit einer kurzen 3c mit dem Namen Goldfish. Hinter uns das Meer, noch waren wir im Schatten, es war sonnig warm, ein perfekter erster Tag. Danach kletterten wir noch Marmot (4b) und Rabbit (4a). Damit hatten wir uns gut warm gemacht. Ein Pärchen aus Großbritannien kam auf uns zu und nach einem kleinen Begrüßungsplausch bekamen wir Empfehlungen für die nächsten Routen.

“Lions, Tigers and Bears” war die nächste Route mit Schwierigkeitsgrad 5b. Das war wirklich eine schöne Route. Danach machten wir eine kleine Pause. Gestärkt wagten wir uns an die nächste Route. “Beautiful Hamster” wurde uns auch empfohlen und auch diese 5a gefiel uns sehr gut. Beide Routen wurden auch im Kletterführer empfohlen. Danach mussten wir die Wand wechseln, um auch weiterhin im Schatten klettern zu können. Etwas weiter links vom Zoo gibt es noch ein paar spannende Routen.

“Walk the Dinosaur” war die nächste Route, eine 5a. Dann wurde es fordernd mit April Skies, einer 5c+. Mittlerweile schmerzten die Finger und wir hatten für den ersten Klettertag schon einiges geschafft. Eine Abschlussroute musste aber noch her: “If Cows Had Wings” eine 4b mit dem Kommentar “…they would fly and milking would be hard work”. Ja, das stimmt wohl 😉 . Wir waren nun jedenfalls ordentlich geschafft und sehr glücklich. Denn das war erst der Anfang und wir wussten jetzt schon, dass wir in diesem Gebiet noch einiges klettern wollten.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Kletterurlaub mit Wandereinlagen auf Sizilien

16. Oktober 2018

Hallo zusammen,

nach dem Halbmarathon in Altötting konnten wir uns schon auf das kommende Wochenende freuen. Denn da ging es für zwei Wochen nach Makari/San Vito Lo Capo auf Sizilien – ein wahres Kletterparadies. Wir verbrachten die Tage dort hauptsächlich am Fels und kletterten viele wunderschöne Routen, immer mit dem Meer im Hintergrund. Unsere Pausentage verbrachten wir wandernd und erlebten die wunderschöne Landschaft Siziliens.


Freut euch auf viele Berichte über zahlreiche Kletterrouten und ein paar Wandertouren.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Altöttinger Halbmarathon 2018

15. Oktober 2018

Hallöchen zusammen!

Letztes Jahr hat es leider nicht geklappt einen Halbmarathon zu laufen, für dieses Jahr hatte ich mir dann den Altöttinger Halbmarathon ausgesucht. Das ist mein Heimhalbmarathon, es ist eine schöne abwechslungsreiche Strecke durch den Altöttinger Forst und ich hatte positive Erinnerungen daran. Es war leider aber der erste Halbmarathon, den ich ohne Night Owl gelaufen bin.

Der Altöttinger Halbmarathon ist bekannt dafür, dass dort großes Programm ist. Cheerleader feuern einen an, es wird getrommelt und mitten im Wald hört man plötzlich Trompeten und Schlagzeug. Langweilig ist der Lauf sicher nicht 🙂 . Mein Fuß war trotz des runforlife das Wochenende zuvor ohne Schmerzen und daher startete ich am 15. September zwischen dem 2:00h und 2:15h Luftballon in den Halbmarathon. Irgendwo da würde meine Zeit vermutlich sein.

Mit der Startnummer 170 lief ich los. Die ersten drei Kilometer führten an der Straße entlang, dann ging es in den Wald hinein. Es war ein guter Lauftag – ich fühlte mich fit und konnte locker laufen. Plötzlich hörte ich ein “Sabine!” von der Seite. Meine Schwester und ihr Freund waren zum Pilze sammeln im Wald und das tatsächlich an der Laufstrecke und feuerten mich an. Das war eine schöne Überraschung. Weiter ging’s! Ich hatte mich wohl etwas zu weit hinten platziert, da ich einige Leute überholen musste. Danach waren aber zwei andere Läuferinnen vor mir, an die ich mich gut halten konnte.

Es war ungewohnt die ganze Strecke alleine zu laufen, andererseits konnte ich auch ganz genau so laufen, wie es sich für mich gerade gut anfühlte. An einer Stelle wurde ich plötzlich von einem ganzen Schwung Leute überholt – da war ich etwas irritiert, wurde aber nicht schneller. Etwas später überholte ich die Truppe wieder. Und so lief ich und lief und bei Kilometer 17 war mir klar, dass ich es schaffen würde. Das motivierte mich nochmal und ich lief zum Schluss nochmal etwas schneller.

Die letzten ein bis zwei Kilometer waren wieder an der Straße. Ich dachter erst, das Ziel wäre der Start, das Ziel ist aber ein Stück weiter. Ich war schon ganz verwundert, dass alle weiterliefen und ich hatte meinen Schlusssprint schon gemacht – da musste dann tatsächlich noch einer her 😉 . Überglücklich lief ich ins Ziel. Ich hatte es geschafft! Ich war wieder einen Halbmarathon gelaufen 😀 !

Während dem Lauf hatte ich an zwei Trinkstationen gehalten und jetzt musste ich auch dringend “auffüllen”. Ich holte mehrmals was zu trinken und Apfelstücke. Nach dem Energie tanken wurde es Zeit, das Ergebnis anzuschauen. Und das überraschte mich, denn das ist viel besser als ich erwartet hatte:

Nettozeit: 02:03:28 (und damit ganz nah an meiner bisherigen Bestzeit: 2:03:27.85)
Platz insgesamt: 106
Platz in AK: 12
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10,25 km/h
Zeit pro km: 00:05:51

Die schöne Medaille, die jeder Läufer nach dem Lauf bekommen hatte, war verdient 😀 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

runforlife 2018

12. Oktober 2018

Hallo zusammen!

Am 09. September war wieder der runforlife. Dieses Mal war der Start nicht am Haus der Kunst, sondern im Englischen Garten. Dort war ein schöner Bereich aufgebaut, innerhalb dem man sich mit allem versorgen konnte. Es gab zu essen, zu trinken und sogar ein Massagezelt. Der Lauf war wieder zusammen mit Kollegen, wobei ein paar von uns die 5km Strecke wählten und ein paar – inklusive mir – die 10km Strecke. Das Wetter war super und ich konnte auch mitlaufen – was die Tage zuvor etwas unsicher war, da mein linker Fuß ziemlich geschmerzt hatte.

Und schon ging es los! Die Strecke durch den Englischen Garten war wieder sehr schön und nachdem hier nicht wirklich Zeit gemessen wird, ist es auch ein sehr entspannter Lauf. Hier ratschen welche, zum Schluss wird man teilweise ausgebremst, weil die Walker vor einem sind usw. Ich hatte mich für den Start relativ weit hinten einsortiert, was im Nachhinein ein Fehler war. Ich musste dann doch einige überholen, bis ich entspannt laufen konnte. Die letzten zwei Kilometer fing mein Fuß wieder zu schmerzen an, ich konnte den Lauf aber zum Glück noch beenden. Nach etwa 58 Minuten kam ich dann ins Ziel.

Ein schöner Lauf für einen guten Zweck, den ich nach wie vor empfehlen kann!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Klettern am Übungswandl der Nasenwand

12. Oktober 2018

Hallo zusammen!

Und schon war letzte Tag gekommen. Nachdem die Heimfahrt aber nicht so lange gehen würde, entschieden wir uns, am Vormittag noch klettern zu gehen. Wir hatten uns für das Übungswandl bei der Nasenwand entschieden, weil die Wand direkt am Parkplatz liegt. Minimaler Zustieg, perfekt abgesichert und die Routen waren alle sehr kurz und leicht.

Die Finger waren noch etwas müde vom Bouldern, wir legten dann aber los. Die Route Jamaika (5a) und die Route Schwambl (4c) waren der Einstieg. Die beiden 5a+ Herzbube und Sunnyline machte ich im Nachstieg, genauso wie die Route Flexline (5c). Die Route Kastanienriss (5c) sicherte ich nur. Bei kurzen Routen ist es schon fast nervig, dass man die Umbauzeit braucht. Das wirkt dann fast am längsten, da man die Routen selber relativ schnell klettert.

Wir wechselten noch an die zweite Übungswand etwas hinter der vorderen. In unserem Kletterführer waren nur ein paar Routen davon eingezeichnet, Haken fanden wir deutlich mehr. Es war etwas schwer zuzuordnen. Vermutlich hatten wir dort die Routen Plattenriss, Umassnrally und Risslanglinks geklettert, die allesamt die Schwierigkeit 4c haben. Zum Schluss folgte noch eine schwerere Route vermutlich im 5er Bereich.

Und dann war es auch schon Zeit zur Heimreise aufzubrechen. Unsere Finger waren froh und auch ansonsten waren wir erschöpft und glücklich. Nun folgte nach wunderschönen Boulder-Kletter-Wandertagen im Zillertal die Heimfahrt.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂