Ismaninger Winterlauf 2018/19 Teil 3

07. März 2019

Hallo zusammen!

Am 24. Februar war der dritte Teil des Ismaninger Winterlaufs mit 21,4 Kilometern. Nachdem die Krankheitswelle um sich geschlagen hatte, war ich alleine am Start – bis auf die zahlreichen anderen Läufer, die trotz Schienenersatzverkehr nach Ismaning gekommen waren 😉 . Nachdem ich direkt nach dem zweiten Teil krank geworden war und dadurch fast drei Wochen nicht laufen konnte, fühlte ich mich nicht wirklich vorbereitet. Aber sein lassen konnte ich es natürlich trotzdem nicht 😉 .

Und so startete ich an diesem sonnigen Tag in den ersten Halbmarathon des Jahres. Ich fühlte mich gut und merkte, dass es ein guter Lauf werden würde. Im Gegensatz zum letzten Mal war der Untergrund auch angenehm zu laufen, da kein Schnee mehr lag. Die ersten Kilometer war ich zu schnell unterwegs, es ging aber auch erstaunlich gut. Normalerweise dauern die ersten drei Kilometer immer eine gefühlte Ewigkeit, dieses Mal war ich ganz überrascht, dass das 3er Schild schon da war und dann auch schon die 5. Nun musste ich aber ein bisschen aufpassen. Ich wusste, dass die Distanz sehr lang werden würde und ich es einfach nicht gewohnt war, also musste ich mich bremsen.

Ich suchte mir einen Läufer, der etwas langsamer lief als ich gerade laufen wollte. Das funktionierte ganz gut. Hoffentlich war er nicht zu genervt von seiner “Verfolgerin”. Ich versorgte mich mit Tee bei der ersten Trinkstation und hatte dann bei Kilometer 10 mein erstes Tief. Nun wurde es doch recht anstrengend. Aber es half nichts – umdrehen hätte ja den gleichen Effekt wie einfach weiterlaufen. Nach der zweiten Pause bei Kilometer 15 suchte ich mir eine Läuferin, der ich folgte. Nun fing langsam der Kampf an. Ich freute mich über Kilometer 17, musste mir aber gut zureden, dass es ja nur noch vier Kilometer waren. Und vierhundert Meter.

Eigentlich hätte das gereicht, die restlichen Kilometer musste ich wirklich kämpfen. Bei Kilometer 19 meldete sich mein Magen, ich musste kurz ein paar Schritte gehen. Nun war es aber nicht mehr weit – also lief ich wieder los. Ich wollte nur noch ins Ziel und interessanterweise war es plötzlich nicht mehr so anstrengend wie eben noch. Die paar Schritte hatten geholfen.

Und dann lief ich nach 02:09:58 Stunden als 139. bzw. 21. in meiner Altersklasse ins Ziel. Damit hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,88 km/h mit 06:04 Minuten pro Kilometer. Ich war im Ziel und freute mich. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft. Ich holte meine Sachen aus dem Sportheim und radelte zufrieden nach Hause.

In der Winterserie war ich insgesamt auf Platz 74 gekommen bzw. Platz 10 in meiner Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 05:12:35 Stunden Lauf über alle drei Läufe.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Hamburg 2019

20. Februar 2019

Hallöchen zusammen,

Mitte Februar wurde der Resturlaub für ein paar Tage in Hamburg eingesetzt. Alle Jahre wieder? Ja, so könnte man es schon fast sehen 😉 . Aber Hamburg ist einfach eine sehr schöne Stadt und es gab einen ganz bestimmten Grund, warum wir da wieder hinwollten: Die Elbphilharmonie. Letztes Jahr hatten wir eine Besichtigung gemacht, dieses Jahr wollten wir ein Konzert hören. Bei “Hauschka” konnten wir der grandiosen Akustik des großen Saals lauschen und so zum ersten Mal ein Konzert in der Elbphilharmonie genießen.

Der Abend in der Elbphilharmonie war wirklich sehr schön. Wir konnten auch wieder auf die Plaza und den Ausblick über den Hafen und die Stadt genießen und das Ambiente ist schon etwas Besonderes. Einen weiteren Abend verbrachten wir im Musical König der Löwen. Vor vielen Jahren hatte ich es schon mal gesehen, auch an diesem Abend fand ich es wieder toll.

Aber nicht nur an den Abenden, auch untertags hatten wir eine schöne Zeit. Und da wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt schon kannten, suchten wir unsere eigenen Highlights raus.

Eines davon war die Boulderhalle Flashh. Sie ist bekannt für die vielen dynamischen Routen, die dort geschraubt werden. Wir probierten hier viel rum und merkten wieder mal, dass eine andere Halle erst mal schwieriger ist, als die “Heimhalle”. Ich musste mich langsam rantasten an den Schwierigkeitsgrad, den ich normalerweise bouldere. Andere Hallen, andere Routen – es machte Spaß, das nach und nach zu entdecken.

Und auch das Laufen sollte nicht vernachlässigt werden – und das ganz klassisch wie der typische Hamburger bei einer Alsterumrundung. Bei den frühlingshaften Temperaturen konnte ich sogar im T-Shirt laufen und vor allem die ruhigeren Gegenden um die Alster genießen. Teilweise läuft man neben der Straße, der Großteil ist aber zum Glück ruhig.

Zwischen den kulturellen und sportlichen Erlebnissen erkundeten wir verschiedene Viertel der Stadt und lernten Hamburg so nochmal ganz neu kennen. Auch kulinarisch haben wir zwei Empfehlungen mitgebracht: Das Café Koppel, das ein sehr gemütliches Ambiente hat und zudem vegane köstliche Kuchen. Und für den Abend ist das vegetarisch-vegane Restaurant La Monella sehr zu empfehlen. Das ist italienische Küche vom Feinsten, von der wir immer noch träumen. Schon beim Lesen der Tageskarte lief uns das Wasser im Mund zusammen und der herrliche Abschluss mit einem Cashew-Pana-Cotta war der Höhepunkt des Abends.

Und so hatten wir wieder schöne entspannte sportliche kulturelle sonnige warme und leckere Tage in der schönen Hansestadt Hamburg 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ismaninger Winterlauf 2018/19 Teil 2 (17 km)

08. Februar 2019

Hallöchen zusammen!

Mitte Januar war der zweite Teil des Ismaninger Winterlaufs mit 17 Kilometern. Es war genau die Zeit, zu der in manchen Landkreisen noch der Katastrophenfall herrschte – massenweise Schnee. An diesem Sonntag fing der Schnee allerdings wieder an zu schmelzen. Daher warnten die Veranstalter vor einem Lauf unter sehr schweren Bedingungen – ganz so schlimm war es dann zum Glück doch nicht.

Es war wärmer als erwartet an diesem Tag und damit deutlich angenehmer als beim letzten Mal. Es war aber tatsächlich eine richtige Schlamm-Rutschpartie. Sobald wir an der Isar waren, mussten wir gut aufpassen, dass wir nicht einer der zahlreichen Pfützen landeten. Zum Schluss waren Füße und Schuhe natürlich doch nass geworden. Einige Stellen waren auch recht rutschig durch den schmelzenden Schnee, das war aber nur vereinzelt und viel besser als erwartet. Es war an dem Tag wärmer als vorhergesagt, daher waren die Bedingungen doch nicht so schlimm.

Ich lief nach 17 Kilometern auf Platz 100 bzw. 13 in meiner Altersklasse ins Ziel nach gemütlichen 1:44:18 (was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,78 km/h und 06:08 Minuten pro Kilometer entspricht).

Es war ein schöner Lauf und hat Spaß gemacht!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Winter auf dem Wallberg (1722m)

30. Januar 2019

Hallöchen zusammen!

Bevor es zum Jahreswechsel so richtig Schnee gab, waren wir noch in den Bergen und sind auf den Wallberg gewandert. Ausgangspunkt ist die Wallbergbahn, von wo aus ein Wanderweg auf den Berg führt. Wir sind den Winterweg aufgestiegen und über den Sommerweg abgestiegen.

Anfangs war der Winter noch weit entfernt. Im Tal war keine einzige Schneeflocke und wir mussten eine ganze Weile laufen, bis wir endlich den ersten Schnee gefunden hatten. Zuerst war das mehr eine Eisschicht, die den Aufstieg etwas erschwerte.

Der Weg führt lange Zeit durch den Wald, als wir diesen dann endlich hinter uns ließen, kamen wir gleichzeitig im Winter an. Endlich hatten wir richtig Schnee unter den Füßen und sahen um uns herum schneebedeckte Gipfel.

Nun waren auch mehr Leute unterwegs, was sicher daran lag, dass wir auf dem Plateau waren, auf dem die Wallbergbahn ankommt. Während die meisten Liftfahrer hier sicher das Panoramarestaurant zum Pause machen wählen, suchten wir uns eine Bank und packten die Brotzeit aus. Zum Glück hatte ich warmen Tee dabei, der tat jetzt richtig gut.

Aber schon nach kurzer Zeit saßen wir lange genug, so dass wir wieder aufbrechen mussten, um nicht zu frieren. Ein Blick zur Wallbergkapelle, ein Blick zum Tegernsee und dann ging es zum finalen Gipfelaufstieg.

Dieser war dann nochmal ordentlich rutschig. Wir freuten uns nur bedingt auf den Abstieg, der folgen würde. Wir hatten aber das Gipfelkreuz als Ziel vor uns und wollten dort hin.

Nachdem der letzte Aufstieg geschafft war, machten wir erneut Pause und genossen die Aussicht. Es war wieder diese wunderschöne klare Sicht, die der Winter bietet und die mich immer wieder begeistert. Puderzucker über den Bergen und ein grünes Tal – welch ein Kontrast! Leider war es etwas windig und entsprechend wurde uns auch hier schnell kalt.

Ein letzter Blick in alle Richtungen, ein paar Bilder und dann packten wir zusammen. Nun ging es an den Abstieg.

Wir hatten Grödel dabei, also zogen wir die auch an. Das half schon gut beim Abstieg und wie sich später noch herausstellen sollte, waren sie eine große Hilfe bei den eisigen Flächen des Forstweges.

Beim Rückweg kamen wir an einem Schneemann vorbei und freuten uns über die winterliche Landschaft. Nun würden wir wieder ins grüne Tal zurückwandern.

Der Sommerweg war nicht besser oder schlechter als der Winterweg, es waren einige eisige Stellen dabei, bei denen die Grödel uns Halt gaben. Zum Schluss war aber wieder kein Schnee mehr zu sehen und wir verabschiedeten uns vom Winter – der ein paar Tage später in voller Wucht auch das Tal erreichen sollte.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ismaninger Winterlauf 2018/19 Teil 1 (13 km)

30. Januar 2019

Hallo zusammen!

Dieses Jahr nehmen wir wieder an der Ismaninger Winterlaufserie teil. Am 16. Dezember war der erste Lauf mit 13 Kilometern. Bei -5 Grad radelte ich zum Sportplatz und merkte sehr schnell, dass es sehr kalt werden würde.

Wir blieben so lange wie möglich im Sportheim, bis wir uns kurz vor dem Start dann raustrauten. Nachdem es die Tage zuvor relativ warm war, fühlte es sich jetzt schon recht kalt an. Zum Glück waren wir zum Laufen hier 😉 . Und dann ging es auch schon los und Night Owl und ich starteten in den Lauf. Wir hatten uns eine ganze Weile nicht gesehen, daher war der Lauf wieder perfekt geeignet, um sich auszutauschen. Wir liefen also sehr gemütlich. Nach drei bis fünf Kilometern wurden Füße und Hände endlich warm und ich konnte den Lauf genießen.

Gegen Ende fing es dann an zu schneien und die Strecke wurde rutschig. Zum Schluss führt die Strecke auf dem Gehweg entlang und dort musste man nun etwas aufpassen. Ich verzichtete aber trotzdem nicht auf meinen Abschlusssprint, um mich zum Ende hin noch etwas auszupowern. Ich kam dann auf Platz 202 bzw. 22 in meiner Altersklasse mit einer entspannten Zeit von 01:18:19 (entspricht 9,96 km/h).

Es war eine langsame Runde, aber ein schöner Auftakt der Winterlaufserie, die sich in 4er Schritten bis zur Halbmarathondistanz im Februar steigert.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂