Archiv für die Kategorie ‘Kultur & Ausflüge’

Wildpark Poing am Ostermontag

Samstag, 04. Mai 2019

Hallöchen zusammen!

Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal im Wildpark Poing war. Dank Schienenersatzverkehr wäre es sehr umständlich gewesen, an Ostern in die Heimat zu fahren, daher verlegten wir das Familienostertreffen einfach nach Poing und machten uns einen schönen Tag im Wildpark.


Im Gegensatz zum Zoo sind im Wildpark nur Tiere, die sich bei uns auch wohlfühlen und haben entsprechend große Gehege. Da kann es dann auch sein, dass man zum Beispiel die Wölfe gar nicht sieht, weil sie sich irgendwo in ihrem großen Gehege verstecken. Das ist aber nicht schlimm, wir sahen noch eine Menge anderer Tiere.


Im Wildpark hat man die Möglichkeit manche Tiere zu füttern. Die Tiere brauche zusätzlich am Abend eines Feiertages vermutlich nichts mehr zu essen, sie wurden gut gefüttert an dem Tag.


Für eine Pause empfiehlt sich der große Picknickbereich, in dem auch viel für Kinder geboten ist. Wir hatten einen schönen sonnigen Tag im Wildpark, haben viele verschiedene Tiere beobachtet und so den Ostermontag auch gut genutzt.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Von Jenbach mit der Zahnradbahn zum Achensee

Donnerstag, 20. August 2015

Hallo zusammen,

vor fünf Jahren sind wir den Innradweg geradelt. Das ist schon lange her! Da gab’s ein paar Dinge, die wir eigentlich auf dem Weg machen wollten. In Jenbach wollten wir damals mit der Achenseebahn zum Achensee fahren. Das ging aber nicht, da wir zwei Stunden hätten warten müssen. Nun endlich haben wir es geschafft, wir waren in Jenbach und sind mit der Zahnradbahn zum Achensee gefahren.

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Mit dem Eurocity kann man direkt von München Ost nach Jenbach fahren. Das haben wir gemacht und hatten dann vor Ort noch genügend Zeit. Wir kauften die Tickets und schauten uns schon mal die Bahn an. Nach und nach kamen immer mehr Leute, die auch mit der Bahn fahren wollten.

JenbachAchensee_2

Und dann war es endlich so weit und wir konnten einsteigen. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass da alle Leute reinpassen würden. Wir rückten aber alle zusammen und so klappte das überraschend gut. Die Kameras wurden ausgepackt und dann fuhr die Bahn los.

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Es rauchte gewaltig und ich versuchte nicht drüber nachzudenken, was da alles rauskam. Interessant war die Fahrkartenkontrolle: Der Schaffner ging an den Waggons außen entlang und kontrollierte die Tickets. Dort ist eine Stufe so angebracht, dass er um die Waggons rumlaufen kann. Es gab auch Unterwegsbahnhöfe, das eigentlich Ziel war aber Seespitz.

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Und da waren wir dann auch eine Dreiviertelstunde später 🙂 . Die meisten Leute stiegen dann um auf das Schiff, um noch auf dem Achensee zu fahren. Wir entschieden uns für einen längeren Spaziergang am See. Das Wetter war ideal und wir würden sicher ein nettes Café finden.

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Am Anfang führt der Weg parallel zur Straße, was nicht so schön ist. So hatten wir zwar zu unserer Rechten diese traumhafte Landschaft, hörten von links aber ständig Autolärm. Aber das ignoriert man irgendwann 😉 . Nach einer Weile waren wir dann auch weg von der Straße und befanden uns in einem richtigen Touristenort. Wir waren gar nicht weit weg von daheim und trotzdem fühlte es sich an wie Urlaub. Und das nur wegen dem See. Neugierig untersuchte ich die Wanderschilder und hatte schon einige Touren entdeckt, die ich mal gehen wollte. Für diesen Tag war aber Entspannung angesagt, also saßen wir uns in ein Café mit Blick auf den See.

Nach dieser Pause und dem ausführlichen Erkunden des Ortes, liefen wir den Weg wieder zurück zum Bahnhof. Es war richtig heiß und der Weg leider sehr sonnig, so dass wir uns auf Schatten am Bahnhof freuten. Dort hatten wir noch etwas Zeit die Beine ins Wasser zu strecken und dann kam die Bahn auch schon angefahren.

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Auch die Rückfahrt dauerte eine knappe Dreiviertelstunde und dabei kam uns sogar noch ein anderer Zug entgegen. Alles war voller Rauch und wir versuchten die Luft anzuhalten. Unsere Kleidung war bedeckt mit kleinen Rußpartikeln. So verließen wir den Achensee und näherten uns Jenbach.

Es klappte, der Zug war pünktlich, so dass wir in Ruhe in den Eurocity umsteigen konnten. Wir hatten acht Minuten Umsteigezeit. Nun ging es wieder zurück nach München. Nach fünf Jahren hatten wir diesen Ausflug also endlich nachgeholt 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ausflug zum Wildpark Poing

Mittwoch, 15. Juli 2015

Hallöchen zusammen,

warum sollte man sich eigentlich immer nur zum Kaffee trinken treffen? Wir, eine kleine Gruppe ehemaliger Schulkameradinnen, dachten uns das auch. Also wollten wir einen gemeinsamen Ausflug machen. Die Wahl fiel auf den Wildpark Poing.

Mit der S2 in Richtung Erding fuhr ein Teil von uns zur Haltestelle Poing. Von dort aus kann man zum Wildpark laufen. Auf dem Hinweg waren wir etwas umständlich unterwegs, wir kamen dann aber doch an.

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Der Wildpark ist eingebettet in ein waldiges Gebiet und bietet so die ideale Atmosphäre. Die Gehege, wenn es denn welche gibt, sind großzügig und naturbelassen. Das Wild läuft auch frei rum. Das alles gefällt mir sehr gut und macht den Wildpark für mich zu einer akzeptablen Lösung im Vergleich zum Zoo.

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Man kann sich im Park Futter kaufen, um die Tiere zu füttern. Die sind natürlich entsprechend zutraulich. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob das wirklich nötig ist.

Wir trafen am Eingang auf Rot- und Damwild und warteten auf unsere Freundin, die nicht mit der S-Bahn unterwegs war. Nachdem wir komplett waren, spazierten wir langsam los. Das Wild faszinierte uns und einige Meter weiter war es auch freilaufend. Darunter waren auch einige Mufflons.

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Wir machten viele Bilder, streichelten das Wild und freuten uns, dass wir so hübsche Tiere sahen. Die wollten natürlich nur eines – etwas zu fressen. Zum Streicheln war das trotzdem schön 😉 .

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Wir liefen weiter und kamen an einem Kaninchengehege vorbei. Zusammen mit Meerschweinchen und Vögeln leben sie dort und lagen lange ausgestreckt auf dem Boden. Es war ja auch ein warmer Tag.

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Danach kamen wir direkt an den Störchen vorbei. Was für schöne Vögel! Und sie standen direkt vor uns. Es war schon toll, sie aus nächster Nähe zu sehen.

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Ein Stück weiter fanden wir die Biber. Das sind schon putzige Tierchen, wie sie zum Wasser tapsen und dann ganz elegant davonschwimmen. Auch hier wurde fleißig gefüttert.

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Gegenüber war noch ein Käfig mit tollen Tieren: Waschbären. Einer turnte die ganze Zeit rum, aber immer mit dem Rücken zu uns. In ganz seltenen Momenten erwischten wir mal einen Blick 😉 .

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Damit waren wir auch schon am Gelände für die Greifvogelschau angekommen. Ganz passend startete diese wenige Minuten später. Daher suchten wir uns einen netten Platz und waren gespannt. Adler und Falken, Geier und Eulen würden wir sehen. Sie leben frei und haben ihren eigenen Willen. Da sie aber gut trainiert sind, hören sie meist recht gut auf den Falkner.

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Es sind schon beeindruckende Tiere. Teilweise flogen die Vögel richtig tief, so dass sie schon sehr nah an den Zuschauern waren. Daher sollte man während der Vorführung auch sitzen bleiben und nicht aufstehen.

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Nach dieser kleinen Pause spazierten wir weiter zum Bärengehege. Wir hatten Glück und konnten einen Bären beobachten. Der zeigte uns zwar auch meist den Rücken, aber er versteckte sich nicht.

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Danach folgten Ponys und Esel. Die haben auch viel Platz und schienen sich wohl zu fühlen. Die Esel standen alle am Zaun und wollten etwas zu essen – ob Möhre oder Apfel, passendes Obst und Gemüse ist hier gewünscht.

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Wir liefen weiter und kamen wieder zu kleineren Käfigen. Dort waren eine ganze Reihe verschiedener Vögel. Der Höhepunkt war der Pfau, der uns seine Federpracht zeigte. Wunderschön farbenfroh strahlte er uns entgegen.

Nun war es an der Zeit, Pause zu machen. Im Wildpark befindet sich ein riesiges Spielplatzgelände mit vielen Bänken. Leider waren es recht wenig Schattenplätze, aber ganz so heiß war es dann doch nicht. Wir packten unsere Sachen aus und legten hier die klassische Ratschrunde ein. Dazu braucht man kein Café 🙂 .

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Danach folgte der restliche Teil des Parks. Wir sahen Schafe, Wildschweine, Wisente und Schweine. Auch sie hatten viel Platz und fühlten sich sichtlich wohl. Zum Schluss sollte es nochmal spannend werden, wären die Tiere nicht dämmerungsaktiv 😉 . Wir kamen an den Füchsen vorbei, die aber gerade schliefen. Auch die Luchse sahen wir nur von hinten. Bei den Wölfen ging es uns ähnlich.

Als wir wieder am Eingang waren, machten wir an einer Bank nochmal Rast und plauderten eine Weile. Dann liefen wir wieder zurück zur S-Bahn und waren uns alle einig: So was wollten wir wieder machen 🙂 . Mal sehen, wo wir uns das nächste Mal treffen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Besuch auf Gut Aiderbichl Deggendorf

Dienstag, 07. Juli 2015

Hallöchen zusammen,

am letzten Juniwochenende war ich zusammen mit meiner Familie auf Gut Aiderbichl in Deggendorf. Gut Aiderbichl umfasst neben einer Stiftung mehrere Gnadenhöfe vor allem in Deutschland und Österreich. Michael Aufhauser hat Gut Aiderbichl ins Leben gerufen, Spenden gesammelt und kümmert sich um die Höfe. Damit wird für Tiere aus allen Notlagen ein wunderbares Zuhause geschaffen, in dem sie sich nach einem oft strapaziösen Leben wohlfühlen können. Als Patin kann ich mit bis zu fünf Personen kostenlos die Höfe besuchen. Wir entschieden uns für Deggendorf.

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Laut Website steht “Ayd” für Feuer und “Bichl” für Hügel, daher kommt der Name Aiderbichl. Auch in Deggendorf befindet sich der Hof erhöht über der Stadt in Eichberg und strahlt eine ganz eigene kraftvolle Stimmung aus. Schon beim Hochfahren zum Parkplatz kam das gute Gefühl an und nach dem Aussteigen musste ich erst mal Lächeln. Ein so friedlicher Ort mit Tieren die einfach leben dürfen. Das Glück konnte man förmlich spüren. Ich freute mich drauf!

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Und schon nach dem Reingehen wurden wir von Schafen und Ziegen begrüßt, die frei durch die Gegend laufen. Wenn sie gestreichelt werden wollten, kamen sie näher, ansonsten gingen sie ihren eigenen Weg. So wurden wir begrüßt und schauten dann zu den Pferden. Ganz in der Nähe ist auch die Hundespielwiese, auf der ein Hund ganz allein am Spielen war. Er verträgt sich nicht gut mit anderen Hunden. Als wir wieder zurückkamen schlossen wir uns einer Führung an.

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Wir hörten die Geschichten zu den Pferden und wie oft es vorkam, dass die Kosten für die Pferde einfach unterschätzt werden. Im schlechtesten Falle würde es dann zum Metzger gehen. Auch Gut Aiderbichl kann nicht alle Pferde aufnehmen, es gibt eine lange Warteliste mit Pferden, die gerne auf den Hof kommen würden. Aber das ist alles mit Kosten verbunden.

Beim Besuch der Kühe erzählte uns der Führer, wie verzüchtet die Milchkühe mittlerweile waren und wie grausam die Bedingungen. Dann kam die Berühmtheit des Hofes: Die Kuh Yvonne, eine ehemalige Milchkuh. Die war es, die 2011 verschwand und nicht gefunden wurde. Sie sollte geschlachtet werden und wehrte sich erfolgreich. Sie versteckte sich mehrere Monate und wurde dann auf Gut Aiderbichl gebracht und lebt dort glücklich und zufrieden mit ihrer Familie 🙂 .

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Die Führung ging dann schon über zum Patenaufruf und zu einer Filmvorführung. Wir wollten bei dem schönen Wetter aber draußen bleiben und schauten weiter. Zuerst liefen wir durch den Pferdestall und beobachteten diese schönen Tiere. Wieder draußen lief uns ein Esel über den Weg und dann noch einer. Wir schauten weiter in den Schweinestall. Auch hier waren die freilaufenden Schafe und Ziegen unterwegs und beobachteten uns. Wir lasen die Geschichten der Schweine. Am Stall sind meist Tafeln, die erklären, wo die Tiere herkommen und wie es ihnen ergangen ist. Dazu gehört das Glücksschwein, das als junges Ferkel ein Geschenk sein sollte. Dazu gehören natürlich auch Schweine, die eigentlich geschlachtet worden wären. Hier auf Gut Aiderbichl ließen sie es sich gut gehen und lagen die meiste Zeit rum. Und kamen zum Zaun um sich streicheln zu lassen 😉 .

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Als nächstes besuchten wir den ersten Kaninchenstall, was mich besonders freute. Aber das war nicht der einzige. Wir liefen vorbei am Taubenhaus und an den Puten, grüßten ein paar Ziegen auf dem Weg und kamen zum Katzenhaus. Der Name ist keine Übertreibung, es war tatsächlich ein Haus komplett nur für Katzen. Die führen dort ein herrliches Leben und genossen es sichtlich. Im zugehörigen Garten waren auch wieder Kaninchenställe.

Wir schauten danach nochmal zur Hundespielwiese und fanden nun auch ein paar mehr. Die waren aber gerade wieder am Reingehen, als wir kamen. Wir liefen noch ein Stückchen mit und entschieden uns dann dafür, noch etwas zu essen. Gut Aiderbichl hat ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte, was perfekt zum Konzept passt und aus meiner Sicht auch so sein muss. Ich hatte nur wenig Hunger, daher entschied ich mich für einen Nudelsalat, der sehr lecker war. Das zweite vegane Gericht wäre Geschnetzeltes mit Reis gewesen. Bei den vegetarischen Gerichten gab es eine größere Auswahl. Das vegetarische Gouda-Schnitzel löste am Tisch wahre Begeisterung aus – es war wohl richtig gut 😉 .

Nach dem schönen Abschluss verließen wir Gut Aiderbichl wieder, diesen friedliche Ort mit Tieren, die Tiere sein dürfen und leben dürfen. Ich fand es sehr schön zu sehen, was ich da eigentlich unterstütze und wie gut es den Tieren dort geht. Wenn man meint, eine Ziege lächeln zu sehen und ein Schwein süß träumen, dann muss es wohl richtig sein 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Donaudurchbruch, Kloster Weltenburg und Weltenburger Enge

Sonntag, 02. November 2014

Hallöchen,

nach der tollen Tour zur Halserspitz wollten wir an diesem Tag etwas Ruhigeres machen. Daher entschieden wir uns, etwas nachzuholen, was auf eigentlich zum Altmühlradweg gehört: Den Besuch des Donaudurchbruchs.

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Mit dem Schiff kann man sich im Sommer von Kelheim aus ca. alle halbe Stunde durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg fahren lassen. Das Stück kann man natürlich auch wandern, wir entschieden uns aber dafür, mit dem Schiff hinzufahren und zurückzulaufen.

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Mit Blick auf die Befreiungshalle legte das Schiff an diesem sehr nebligen und noch trüben Morgen ab. Zum Kloster braucht das Schiff deutlich länger als zurück, da es gegen die Strömung der Donau fahren muss. Das heißt aber auch, dass die Schifffahrt sehr entspannt und ruhig verläuft und im Hintergrund viele Informationen erzählt werden können.

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Die Felsen haben ihre eigenen Namen, die wir während der Fahrt kennenlernten. Das erinnerte uns sehr an die Fahrten entlang der Kirnitzsch und der Kamnitz. Wir sahen Peter und Paul, Napoleons Reisekoffer, das Bienenhaus und vieles mehr. Es folgte dann die spannendste Stelle: Der Donaudurcbruch und damit die tiefste (bis zu 20m) und engste Stelle (80m breit) der Donau in Bayern. Die Donau hat sich hier ihren Weg durch das Juragestein (Kalkgestein) gegraben und verläuft seitdem südlicher.

Nachdem der Donaudurchbruch hinter uns lag, waren wir schon fast am Ziel: Kloster Weltenburg. Der Nebel hatte sich mittlerweile verflüchtigt und als wir am Kloster anlegten, hatten wir blauen Himmel und Sonnenschein. Wir schauten zuerst in den Hof der ältesten Benediktinerabtei Bayerns (620 n. Chr. gegründet). Als wir in die berühmte Barockkirche schauten, war dort gerade Gottesdienst. Daher blieb es beim Blick hinein und wir gingen dann wieder hinaus. Ein Stück erhöht ist eine Kapelle, die wir noch besuchten, bevor wir die Donau entlang ein Stück weiter liefen, um mit der Seilfähre auf die andere Seite zu kommen.

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Wir wählten diese Seite zum Zurückwandern, da sie uns am spannendsten erschien und wir von dort aus einen tollen Blick auf das Kloster hatten. Dafür nahmen wir die Donauroute (Weg Nr. I), die uns die Felsen entlang führte, vorbei an der Einsiedelei Klösterl mit zugehöriger Höhlenkirche und Ausblicken zum Kloster und zum Donaudurchbruch. Da das Stück auch zum Altmühlpanoramaweg gehört, musste es ein schönes Stückchen sein 🙂 .

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Und das konnten wir auch bestätigen. Am Anfang liefen wir ein Stück an der Straße entlang, kamen dann aber schon bald in den Wald hinein und ein Stückchen bergauf. Von dort aus kamen wir immer wieder zu Aussichtspunkten, bis wir dann einen Weg hinab zu den Felsen liefen. Die Gegend dort ist Naturschutzgebiet. Es ist zum Beispiel genau festgelegt, welche Schiffe wie oft die Donau passieren dürfen. Für die Weltenburger Enge wurde schon 1840 von König Ludwig I. Schutz verordnet und entsprechend artenreich ist die Natur in dieser Gegend und daher besonders schützenswert. Es gibt übrigens auch zahlreiche Fundstücke aus der Steinzeit und zugehörige Höhlen.

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Nach einer Pause auf einem Kiesbett wanderten wir weiter an der Donau entlang, nun nah am Wasser. Wir kamen an dem Klösterl vorbei und standen dann vor dieser Höhle mit Treppe und Tor. Leider hatten wir vergessen, zu schauen, ob es hier Geocaches gibt. Wir suchten an auffälligen Stellen, fanden aber nichts. Aber wer weiß, ob sich dort nicht doch ein Cache versteckt 😉 .

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Nun näherten wir uns wieder Kelheim. Nachdem die Befreiungshalle am Morgen noch trüben Nebel um sich hatte, war am Nachmittag ein traumhaft schöner blauer Himmel der Hintergrund. Nach diesem schönen Spaziergang beendeten wir den Tag in einem Café in Kelheim.

Eine wirklich schöne Gegend und ideal für einen kleinen Spaziergang, um die schöne Natur dort zu genießen.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂