Archiv für die Kategorie ‘Laufen’

Hope&Possibility Run

Mittwoch, 22. August 2018

Hallöchen zusammen,

am 22. Juli war der 7. Achilles Hope & Possibility – Run. Während es die Tage zuvor trocken war, kam an diesem Tag der Ausgleich in Form von Dauerregen. Der war so stark, dass ich am Morgen stark am Überlegen war, ob ich überhaupt teilnehmen wollte. Aber mit der Regenjacke im Gepäck ging es dann doch zum Westpark.

Der Hope & Possibility Run ist ein Lauf für einen guten Zweck, ein Inklusionslauf, ein Lauf für jung und alt, männlich und weiblich, mit und ohne Behinderung. Und somit darf mit Gehhilfen aller Art teilgenommen werden und trotz des wirklich schlechten Wetters und des matschigen Starts haben sich Rollstuhlfahrer mit durchgekämpft.

Ursprünglich dachte ich, ich würde 10 Kilometer laufen, aber nachdem man immer 2,5 Kilometer Runden läuft und das Wetter so absolut gar nicht einladend war, hatte ich mich dann doch für die 5 Kilometer entschieden – so wie auch meine Kollegen. Und damit ging es nasse zwei Runden relativ schnell im Westpark die Strecke entlang. Es dauerte nicht lang bis alles tropfte und die Regenjacke an ihre Grenzen kam.

Nach knapp 28 Minuten lief ich dann auf Platz 15 durch’s Ziel – nass durch und durch. Wir verabschiedeten uns dann recht schnell, denn wir hatten alle nur ein Ziel: Eine warme Dusche und trockene Klamotten 😉 . Trotz allem: Der Lauf ist toll, ein super Team und wie hier alle zusammen arbeiten und laufen ist schön anzusehen. Respekt auch an alle anderen, die trotz Regen dabei waren!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Landshut läuft 2018

Dienstag, 05. Juni 2018

Hallo zusammen!

Nach der Wanderung auf die Hochries am Samstag, ging es am Sonntag wieder laufen. Letztes Jahr waren der Andechstrail und Landshut läuft am selben Tag, dieses Jahr waren sie wieder eine Woche versetzt wie schon 2016. Das freute uns sehr, da wir dadurch die Möglichkeit hatten an beiden Läufen teilzunehmen. Und daher starteten wir dieses Jahr endlich wieder bei Landshut läuft – dieses Mal allerdings die Kurzstrecke über 10 Kilometer.

Wir fuhren mit dem Zug nach Landshut und kamen etwas verspätet an. Wir hatten gerade noch genug Zeit zu Fuß zum Rathaus zu laufen, um unsere Startnummern zu holen. Dort war schon einiges los und die Stimmung wieder großartig. Das war uns das letzte Mal schon aufgefallen – die Landshuter wissen, wie man Stimmung macht. Die Vorfreude wurde noch größer!

Nachdem wir unsere Sachen hatten, blieb noch etwas Zeit, um zu plaudern und noch im Schatten zu entspannen. Es war wieder ein sehr warmer Tag und der Lauf würde anstrengend werden. Als wir dann am Start waren, war das aber egal. Nun wollten wir loslaufen und dann wurde auch schon runtergezählt und wir starteten!

In der ersten Hälfte waren wir richtig schnell unterwegs – so wie man es eigentlich nicht machen sollte 😉 . Aber es machte einfach so viel Spaß, wir überholten einige und liefen durch die schöne Stadt. Alle paar Meter wurden wir angefeuert, Versorgungsstationen gab es ausreichend an der Strecke, die Markierungen waren überall, es war ein sehr gut vorbereiteter Lauf. Als die Strecke an die Isar führte, war es auch von der Temperatur her viel angenehmer.

Ich hatte bei diesem Lauf viel Energie und lief voller Freude. Trotz der Hitze fühlte es sich gut an und ich hatte Spaß dabei. Und dadurch lief ich dann nach einer Weile auch immer weiter vor. Da es richtig gut lief, musste ich einfach weitermachen. Und damit kam ich dann auch gut ins Ziel und hatte das Tagesziel erreicht: Mit 59 Minuten war ich unter einer Stunde und hatte sogar Platz 13 von 56 in meiner Altersklasse erreicht. Ein erfolgreicher Lauf! Ich fühlte mich großartig!

Und damit ging es wie üblich zu den Versorgungsstationen und wir bedienten uns und stärkten uns mit Äpfeln, Bananen und einem Grapefruitlimobier – das uns geschmacklich nicht ganz überzeugt hat 😉 . Aber damit hatten wir wieder genug Energie, um zurück zum Bahnhof zu laufen und nach Hause zu fahren.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Andechstrail 2018

Dienstag, 05. Juni 2018

Hallöchen zusammen,

der Andechstrail ist eigentlich einer der Läufe, der auf unserer Liste nicht fehlen darf. Dieses Jahr konnte Night Owl allerdings nicht mitlaufen. Ich überlegte nicht lange und meldete mich trotzdem an – zum Glück, denn schon sechs Stunden nach Anmeldestart waren alle Plätze vergeben. Und ich hatte einen Platz für die Kurzstrecke – 8,4 Kilometer mit etwa 100 Höhenmetern.

Am 21.04. machte ich mich auf den Weg nach Andechs – “dank” Schienenersatzverkehr dauerte das eine halbe Ewigkeit. Aber ich war guter Laune und hatte Vorfreude – das Wetter war fantastisch, der Himmel war blau, es war strahlender Sonnenschein, es war fast schon zu warm. In Andechs angekommen erledigte ich dann schnell die nötigsten Dinge: Startnummer holen, Toilette, Rucksack verstauen, Start der Langstrecke miterleben und dann für die Kurzstrecke einreihen. Es konnte losgehen!

Die Strecke von Andechs ist ein traumhaft schöner Trail, mit vielen Passagen die wirklich enge Pfade sind, bei denen man gut aufpassen muss, dass man an keiner Wurzel hängen bleibt (dieses Mal habe ich zwei Leute stürzen sehen) und mit sehr steilen bergauf und bergab Passagen. Das alles macht die Strecke super spannend und kurzweilig. Daher freute ich mich, als die Kurzstreckenläufer endlich loslaufen konnten.

Ich lief relativ schnell los und das stellte sich auch schon nach wenigen Metern als Problem raus: Plötzlich hatte ich ein heftiges Stechen im linken Fuß, das mich fast zum Stehen brachte. Ich lief sehr langsam und merkte, dass das Stechen schon gleich wieder nachließ und war beruhigt. Das war kein guter Start. Nachdem der Fuß wieder in Ordnung war, ging es mit der ersten bergauf Passage weiter und ich war wieder gut dabei. Noch waren wir nicht im Wald, sondern auf relativ freier Strecke, aber auch das war schon sehr schön und ein guter Einstieg.

Wenig später kam der nächste Rückschlag: Plötzlich hatte ich Seitenstechen. Was war denn nur los? Das hatte ich ja schon jahrelang nicht mehr und ausgerechnet jetzt bei einem Lauf muss das wieder sein. Ich lief wieder langsamer und versuchte das Seitenstechen so unter Kontrolle zu bekommen. Das funktionierte anfangs halbwegs, aber als dann nach der Hälfte der Strecke sich das Seitenstechen nochmal ausweitete, wechselte ich doch zum Gehen. Und zwar so lange, bis es weg war. Das dauerte länger als gedacht, aber es war für mich die einzige Lösung. Und nun konnte ich endlich genießen.

Es ging über Wurzeln, steil hinab, über einen Bach, steil hinauf, ein ganzes Stück lang leicht bergauf und bergab und das alles umgeben von Wald. Es war wunderschön, ich genoss die Strecke sehr. Ganz zum Schluss kam wieder das übliche Knock-Out: Es ging bergauf und zwar nicht nur kurz, sondern anhaltend inklusive Treppen. Da wechselte ich dann kurz vor Schluss doch wieder zum Gehen und rannte die letzten Meter dann endlich ins Ziel.

Nach 57 Minuten war ich im Ziel und hatte es immerhin unter einer Stunde geschafft – und das trotz der erzwungenen gedrosselten Geschwindigkeit. Damit war ich zufrieden und hatte einen tollen Lauf hinter mir. Dadurch dass die Temperaturen ungewöhnlich warm waren, war ich auch entsprechend durchgeschwitzt. Glücklich und zufrieden holte ich mir Äpfel und etwas zu trinken und war mir sicher: Das nächste Jahr laufe ich ohne die Problemchen und wieder zusammen mit Night Owl 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Neckarau parkrun in Mannheim

Samstag, 02. Juni 2018

Hallöchen zusammen!

Anfang April war ich ein Wochenende bei Nightowl und hatte mit ihr eine tolle Zeit mit laufen, wandern und bouldern. Los ging’s am Samstag mit dem parkrun.

Der Samstag früh startete mit einem kleinen Frühstück. Zu viel sollte es nicht sein, denn wir wollten am Neckarau parkrun teilnehmen. Dabei handelt es sich um einen 5 Kilometer langen Lauf durch den Waldpark von Mannheim. Die Teilnahme und Zeitmessung ist kostenlos, alles was man dafür braucht ist ein Strichcode, den man sich auf der Website erstellen lassen kann. Das hatte ich schon zu Hause erledigt, Night Owl hatte ihren Barcode schon länger, da sie schon mal mitgelaufen war.

Um auch entsprechend warm zu sein, nutzen wir den Hinweg schon zum Laufen. Der Park war wunderschön, der Bärlauch duftete, die Sonne strahlte, es war ein perfekter Tag. Beim parkrun Start angekommen ging ich erst mal zur Anfängergruppe und ließ mir alles erklären. Und dann ging es auch schon los.

Wir liefen ganz gemütlich die 5 Kilometerrunde. Die Wegführung war gut ausgeschildert, es waren mehrere Helfer vor Ort, die uns den Weg zeigten und insgesamt war die Strecke gut gewählt. Nach einer halben Stunde waren wir dann am Ziel und ließen unseren Strichcode scannen.

Nun war es aber an der Zeit wieder zurückzulaufen. Neben uns war wieder der Rhein und wir freuten uns auf das Frühstück – nun gab es ein großes Frühstück, das hatten wir uns nach den 13,3 Kilometern verdient. Währenddessen planten wir den Nachmittag: Eine Wanderung in der Pfalz.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Laufwochenende mit bevegt

Freitag, 01. Juni 2018

Hallo zusammen!

Direkt nach dem Urlaub ging es für mich gleich in den nächsten Urlaub. Mitte März trafen Night Owl und ich uns zu einem besonderen Wochenende: Wir nahmen an einem Laufwochenende von bevegt in der Kräuterpension am Wald teil. Damit konnten wir zwei Leidenschaften verbinden: Das Laufen, betreut durch Katrin und Daniel und leckeres veganes Essen, betreut durch Heidrun. Wobei Letzteres einen besonderen Schwerpunkt bildete 😉 .

Das Wochenende startete am Freitagabend mit einer Vorstellrunde der Teilnehmer. Es wurde schnell klar, dass wir ein schönes Wochenende gemeinsam verbringen würden und sich eine nette Truppe zusammengefunden hatte. Danach ging es gleich los mit dem ersten Lauf – wir entschieden uns für die langsamere Gruppe und starteten zum gemütlichen 9 Kilometer-Lauf. Night Owl und ich verbrachten fast die gesamte Zeit damit über die letzten Wochen zu plaudern. Katrin erklärte uns zwischendurch, wie die richtige Armhaltung beim Laufen ist. So verging die Zeit sehr schnell und schon waren wir wieder zurück. Die Kräuterpension duftete schon nach leckerem Essen, was dazu führte, dass wir beim Duschen ganz schnell waren.

Frisch und munter fanden wir uns wieder im Gemeinschaftsraum ein, wo uns ein großes leckeres Buffet erwartete. Heidrun erklärte uns die Bestandteile: Lauchsuppe, Kurkuma-Süßkartoffelsuppe, Rote-Beete-Salat, Gulasch, Kartoffelbrei, Schokozucchinikuchen, Apfelkuchen und noch mehr. Danach waren wir erst mal satt. Als Verdauungsspaziergang gab es noch eine kleine Nachtwanderung und dann fielen wir glücklich und zufrieden ins Bettchen.

Der nächste Morgen startete mit frisch gepresstem Grapefruitsaft und dann mit einem Lauf. Dieses Mal war es eine 8,5 Kilometer-Runde. Wir unterhielten uns untereinander und lernten uns so in der Gruppe immer mehr kennen. Danach stand wieder duschen an, um dann hungrig zum Brunch-Buffet zu stoßen. Es gab wieder eine ganze Menge verschiedener Dinge zu essen – vom klassischen Frühstück bis hin zu Kichererbsenomelette, Quinoabällchen und Grillgemüse. Wir waren wieder pappsatt und recht müde.

Nun stand der Do-It-Yourself-Workshop an. Heidrun ermöglichte es uns hiermit ein Lavendelsäckchen zu basteln, Kräutersalz zu machen und einen Bund Lavendeläste als Räucherstäbchen zu binden. Damit hatten wir sehr schöne Mitbringsel für zu Hause. Wir schnupperten an den Lavendelsäckchen, rieben das Salz mit den Kräutern im Mörser und das alles in einer “Lavendelräucherstube”.

Nach dieser kreativen Abwechslung ging das Sportprogramm weiter. Zuerst machten wir beim Zirkeltraining mit Daniel mit. Alle Muskelgruppen wurden trainiert, wir kamen ordentlich ins Schwitzen und bekamen ein Programm an die Hand, das man leicht auch zu Hause nachmachen kann. Als nächstes kam das Faszientraining mit Katrin. Das war etwas ungewohnt, aber machte Spaß. Und es war ganz anders als erwartet – aber bisher hatten wir uns auch kaum mit Faszien beschäftigt. Dass sowohl Kraft- als auch Faszientraining für Läufer wichtig ist, lernten wir an diesem Nachmittag.

Am Abend folgte dann das gemeinsame Kochen – Heidrun verteilte an uns Aufgaben und jeder war für etwas anderes zuständig. Wir verarbeiteten und kochten Ofengemüse, Ofen”käse”, Tempeh, Jackfruit, Mousse au Chocolat, Eis und vieles mehr. Der Abend versprach wieder überaus lecker zu werden. Und das war er dann auch. Wieder übervoll fielen wir am Abend in unsere Betten.

Der nächste Morgen begann wieder mit einem Lauf und noch dazu hatte es geschneit. Wir liefen dick eingepackt 9 Kilometer und genossen den Schnee. Die Landschaft sah ganz wieder ganz neu aus. Damit hatte hier keiner gerechnet. Es war ein guter Start in den Tag und wir waren damit auch gut vorbereitet für die Köstlichkeiten, die uns Heidrun auch an diesem Morgen vorbereitet hatte. Besonders hervorzuheben sind der Flammkuchen und der Streuselkuchen.

Nun folgte noch ein Spaziergang zur Wildkräuterwiese, die sich aber leider unter einer Schneedecke versteckte. Danach trafen wir uns noch alle zusammen zum Stretching. Gut erholt packten wir unsere Sachen und kamen zum Abschied nochmal am großen Tisch zusammen. Hunger hatte definitiv niemand mehr und wir resümierten zufrieden nach diesem gelungenen Wochenende.

Wir hatten sehr viel gegessen, waren drei Mal laufen, haben ein Zirkel- und Faszientraining an die Hand bekommen und hatten vor allem eine lustige schöne Zeit mit einer tollen Truppe! Der Fokus ist hier nicht das Laufen, sondern das Zusammensein und Genießen von Leuten, die gerne Laufen – wunderbar geführt durch Kartin, Daniel und Heidrun. Vielen Dank dafür!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂