Wiedersehen: Kleine Bastei, Rotkehlchenstiege, Oberer Affensteinweg, Heilige Stiege

27. April 2013

Hallöchen,

angekündigt hatte ich es ja, bisher aber noch nichts erzählt. Die Wanderschuhe wurden nicht ohne Grund hervorgeholt, vor zwei Wochen gab es ein Wiedersehen mit der Sächsischen Schweiz! Für vier Tage waren wir im Biohotel Helvetia in Schmilka, das zu diesem Zeitpunkt vegane Woche hatte. Perfekt!

Eine lange Zugfahrt lag hinter uns, als wir um halb drei nachmittags endlich am Hotel waren und dort holten wir auch gleich die Wandersachen raus und wanderten los. Das erste Ziel war die Kleine Bastei.

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Von dort aus hatte man einen herrlichen Blick auf die andere Elbseite, großer und kleiner Zschirnstein waren zu sehen, genauso wie Kaiserkrone und Zirkelstein. Dazu kam die Sicht auf die Schrammsteine richtung Bad Schandau. Für mich war es ein tolles Gefühl, wieder da zu sein und beim Blick auf die ganzen Felsen und Berge, die ich letzten Herbst schon erwandert hatte, überkam mich wieder ein unglaubliches Glücksgefühl.

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Von der kleinen Bastei aus ging es weiter bis zur Rotkehlchenstiege. Die nutzten wir, um nach oben zu wandern. Über viele Stufen und kleine Kletterpartien ging es nach oben. An vielen Stellen waren auch noch Schneereste.

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Oben angekommen, bogen wir dann auf den Oberen Affensteinweg ab. Ein wunderschöner Weg entlang der Affensteine, von dem man durchgängig eine schöne Aussicht hat – zumindest wenn die Bäume noch keine Blätter tragen ;-).

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Als wir in der Nähe des Carolafelsens rauskamen, war die Zeit schon deutlich vorangeschritten und da wir unser erstes Abendessen nicht verpassen wollten, wanderten wir über die Heilige Stiege wieder nach Schmilka.

So wanderten wir schon am ersten Nachmittag ein ganzes Stück durch das Elbsandsteingebirge und ich war endlich wieder zurück in der Sächsischen Schweiz! 🙂

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Vorfreude

10. April 2013

Hallo zusammen,

kennt ihr das? Die Wanderschuhe werden vorsichtig von ihrem Winterschlaf geweckt, die Wanderklamotten aus der dunklen Ecke im Schrank nach vorne geholt, Wanderkarten nochmal angeschaut und im Rucksack verstaut, das Lächeln wird von Tag zu Tag breiter, nur noch dieser eine Gedanke vom baldigen Frühlingsbegrüßen geht euch im Kopf rum? Bald gibt’s dazu mehr… 🙂

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Warten auf die Radlsaison

06. April 2013

Hallo zusammen,

heute Morgen saß ich am Frühstückstisch und ließ meinen Blick nach draußen wandern. Während im Radio gewarnt wurde, dass es nochmal schneien könnte, fragte ich mich, wann die Radlsaison wieder so richtig losgehen würde – ohne dass man mit Handschuhen, Schal und Mütze fahren muss.

Zumindest darauf einstimmen kann man sich ja schon mal. So bietet Wildnissport allen Zubehör, den man braucht. Ortlieb ist neben Vaude die Marke für Radtaschen und Co. Bei Wildnissport gibt’s daneben noch Rucksäcke, Packsäcke, Kartentaschen und mehr. Für mich wird eine Lenkertasche und evtl. auch ein Packsack interessant. Neben Ortlieb gibt’s dort natürlich auch noch andere Marken.

Nachdem das letzte Jahr ganz ohne größere Radltour ausgekommen ist, habe ich dieses Jahr wieder größeres im Kopf – am liebsten mehrere größere Touren ;-).

Mal sehen. Ab Montag soll’s mit den Temperaturen ja – hoffentlich – stetig bergauf gehen :-).

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Nasses Köln

23. März 2013

Hallöchen!

Im Auslandssemester lernt man jede Menge Leute kennen und eine meiner liebsten Freundinnen kommt aus der Gegend Köln. Auf dem Weg nach Düsseldorf habe ich einen Stopp in Köln eingelegt und sie besucht. Auch wenn sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite gezeigt hat, hatten wir eine schöne Zeit.

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Wegen Regen, Wind und Kälte gab es nur das Standardprogramm für Köln: Den Dom und den Rhein. Auf dem Weg dorthin sind wir an einem ehemaligen Stadttor vorbeigekommen.

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Der Dom ist sehr beeindruckend und mächtig. Wenn man vom Hauptbahnhof rausläuft ragt dieser riesige Bau nach oben. Auch innen fühlt man sich sehr klein, während man den Sarg der „Heiligen drei Könige“ besichtigt.

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Lustig ist es, auf der Rheinbrücke zu spazieren, an der tausende Schlösser hängen, die die Liebe von Pärchen symbolisieren sollen. Um die Last der Brücke zu entschärfen, könnte man die, die nicht mehr zusammen sind, ja wieder abhängen ;-). Man findet riesige Metallherzen und alle möglichen Varianten von Schlössern – und Rosenverkäufer.

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Toll ist der Blick auf den Dom und Köln von der anderen Seite. Ein Fluss prägt das Stadtbild immer ungemein und das ist auch in Köln so. Dazu gibt’s auch Veranstaltungen wie Rhein in Flammen, bei dem der Fluss Mittelpunkt eines Feuerwerks wird.

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Da der Regen stark und der Himmel voller dunkler dichter Wolken war, sind wir nicht auf den Kölner Dom gelaufen und haben auch sonst nicht mehr viel von Köln angesehen. Das wird aber bei schönem Wetter nachgeholt!

Wir haben die Zeit dafür für kulinarische Köstlichkeiten genutzt und waren afrikanisch essen. Dort isst man mit den Händen, was wirklich Spaß macht und sehr lecker war. Tags darauf gab’s dann Frühstück in einem veganen Café – mit Croissant, Käsetoast und Rührei. Lecker :-).

Und so ging mein kurzer Kölnbesuch schnell vorbei und endete mit dem festen Vorsatz, irgendwann bei schönem Wetter wieder zu kommen :-).

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Hinxton und Cambridge

16. März 2013

Hallöchen!

Jeder Bioinformatiker kennt Hinxton, ein kleiner englischer Ort zwischen London und Cambridge, denn dort befindet sich das European Bioinformatics Institute. Vor zwei Wochen war ich dort und habe neben der Bioinformatik auch ein bisschen was von England gesehen.

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Untergebracht waren wir im Red Lion, einer Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeit in schönem englischen Stil. Das war richtig gemütlich.

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Die Zimmer waren in einem eigens dafür angebauten Haus untergebracht. Liebevoll eingerichtet inklusive einer Auswahl verschiedener Teesorten, Teegebäck und einem Wasserkocher.

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Neben Hinxton hatten wir auch kurz die Möglichkeit Cambridge zu sehen, eine richtige Universitätsstadt. Im Bild zu sehen ist King’s College, was wohl auch das erste ist, das einem bei Cambridge in den Sinn kommt.

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Natürlich wollten wir auch wissen, warum es sich bei Cambridge um das Venedig Englands handelt. Das findet man bei einem Spaziergang entlang der Cam am besten raus – dort findet man nicht nur die „Mathematical Bridge“ (drittes Bild) – sondern auch Stocherkähne mit denen vorwiegend Touristen auf dem Fluss rumgefahren werden.

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Das war mein erstes Mal in England und auch wenn es nur ein kleiner Eindruck war, so hat es mich doch sehr an diverse Bilder aus Filmen erinnert. Das eindeutig beängstigendste aber war die Taxifahrt – auf der linken Straßenseite ;-).

Liebe Grüße,
Sabine 🙂