Klettergarten Ehnbachklamm in Zirl

Hallöchen zusammen!

Wer eine Klammwanderung mit Klettern verbinden will oder einfach in einer traumhaften Kulisse klettern will, ist hier genau richtig: In der Ehnbachklamm in Zirl. Zuerst durch eine Klamm wandern, um zum Klettern zu kommen? Das klingt doch verlockend!

Gleich am Anfang der Klamm wird darauf hingewiesen, dass man sich nun in Lebensgefahr begibt und für sich selbst verantwortlich ist – dafür muss kein Eintritt bezahlt werden. Das klingt schlimmer als es ist, auch wenn in einer Klamm natürlich immer etwas passieren kann. Es ist ein Genuss durch die Klamm zu wandern, immer auf der Suche nach Kletterwänden.

Es befinden sich mehrere Sektoren in und am Ende der Klamm – viele davon sind leider nicht saniert und können nicht geklettert werden. Wir haben nur einmal in der Mitte der Klamm eine Wand mit Bohrhaken entdeckt, dann erst wieder am Ende den Sektor Buchenwandl, wo wir den Tag verbracht haben.

Wunderschön umgeben von Kies, Wasser und Fels starteten wir den Klettertag. Die erste Herausforderung war die Topo richtig zu lesen – zu diesem Zeitpunkt war es so, dass die Topo auf der Website von Climbers Paradise falsch war, die App aber eine richtige Topo hatte. Damit konnten wir uns dann orientieren und starteten zum Aufwärmen mit einer 4b und einer 4c: Stöpsltour und s’Kantele. Das ist ein guter Einstieg und machte Lust auf mehr.

Danach wechselten wir zu Bossa Nova, eine 5b und sehr schöne Kantentour. Vor der Mittagspause kletterten wir noch No Time For Girls, eine sehr kräftige 5c. Die Pause war danach dringend nötig. Wir setzten uns ans Wasser in den Kies und genossen die Umgebung und unsere Brotzeit.

Die Route Tremolo hatte uns von Anfang an angelacht und nun war es so weit, wir kletterten diese 5b. Bis auf den Schluss ist alles sehr klar und leicht zu klettern, nur die letzten zwei Haken wird man nochmal richtig gefordert. Auf dem Weg zu unserer letzten Route machte ich noch Mini-Josef, eine vier Meter (!) kurze 3a. Einfach nur zum Spaß 😀 .

Dann kam die Route Ganz Rechts mit 18 Metern, das war ein schöner Abschluss – sehr abwechslungsreich, anstrengend und tatsächlich nur gut zu lösen, wenn man ganz rechts klettert. Zurück ging es dann wieder durch die Klamm und glücklich nach Seefeld.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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