Auf den Gamskogel (1449m)

10. Oktober 2020

Hallöchen zusammen!

Es war endlich so weit – normalerweise sind meine Mama, Schwester und ich im Frühling ein Wochenende zusammen unterwegs, dieses Mal konnten wir das erst Anfang September nachholen. Den Zielort hatten wir aber schon vor längerer Zeit gewählt: Kufstein. Am Samstag stand eine schöne Wanderung auf den Gamskogel an mit vorherigem Besuch der Alpakas beim Weinberghaus.

Im Winter war ich schon mal beim Weinberghaus und bei den Alpakas, nun im Sommer sollte die Wanderung auf jeden Fall noch mit dem Besuch des Gamskogels erweitert werden. Wir konnten direkt von der Unterkunft loslaufen, das Wetter war traumhaft schön, ein perfekter Wandertag! Kurz bevor wir in den Wald und damit bergauf liefen, gab es wie schon beim letzten Mal den Blick in Richtung Festung.

Dann waren wir im Wald unterwegs, kamen an der Krampuswand vorbei und wanderten weiter bis wir zur Duxer Alm kamen. Hinter der Alm führte der Weg weiter in Richtung Weinberghaus.

Wir machten eine kleine Pause und beobachteten die zahlreichen Leute, die mit dem Lift nach oben fuhren. Dann ging es weiter. Und irgendwie bogen wir an einer Stelle falsch ab. Im Winter erinnerte ich mich an die Schifahrer die dort runterkamen, entsprechend steil war das dann auch.

Wir kamen aber trotzdem hoch, waren dann irgendwann wieder auf dem richtigen Wanderweg und kurz vor dem Weinberghaus. Die Alpakas haben hier mittlerweile ein Gehege bekommen und freuen sich über Streicheleinheiten 😉 .

Bevor wir einkehrten schauten wir zu den Alpakas, streichelten, beobachteten, machten Bilder. Das sind einfach lustige schöne Tiere.

Danach gab es eine Pause im Weinberghaus und wir stärkten uns für den nächsten Teil unserer Wanderung. Wir mussten uns beeilen, da ein Gewitter für den Abend angesagt war.

Daher machte ich auch etwas Druck, damit wir noch weiter auf den Gamskogel wandern konnten. Dafür mussten wir zuerst wieder ein Stück zurücklaufen.

Das war aber nicht schlimm, da man auf dem Wegstück immer einen traumhaften Ausblick in Richtung Wilder Kaiser hat. Am Schild in Richtung Gamskogel ging es dann auf einen Pfad, der dorthin führt.

Der Weg ist sehr angenehm und entspannt, auch wenn es natürlich wieder bergauf geht. Am Wegesrand war immer wieder Enzian. Es lohnt sich, den Weg auf sich zu nehmen, auch da die Aussicht am Gipfelkreuz traumhaft ist.

Gegenüberliegend sieht man den Zahmen Kaiser und kann sogar die Vorderkaiserfeldenhütte erkennen. Auf der rechten Seite beeindruckt der Wilde Kaiser mit seinen schroffen Felsen. Wunderschön!

Wegen der Gewittergefahr und der aufziehenden Wolken blieben wir aber nicht lange und kehrten dann wieder um. Zurück wählten wir den schnellen Abstieg über die Duxer Alm und bogen an einer Stelle anders ab. Dadurch kamen wir in Kufstein etwas weiter drüben im Tal an.

Das war aber auch gut, der Weg zur Unterkunft war ähnlich. Und als wir dann zurück waren und beim Duschen, fing draußen das Gewitter an. Wir hatten den Tag also perfekt ausgenutzt.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Zu Fuß um den Speichersee

31. August 2020

Hallo zusammen!

Wenn Besuch kommt und man eine kleine Wanderung machen will, bietet sich der Ismaninger Speichersee an. Auch zu Fuß kann man eine schöne Runde laufen. Das letzte Mal hatten wir ihn ja mit dem Fahrrad erkundet.

Wir starteten direkt am Damm in der Nähe der Finsinger Alm. Allerdings liefen wir zuerst weg vom Damm in Richtung Neufinsing – der Damm sollte der Höhepunkt zum Schluss ein.

Bis Neufinsing waren wir immer am Wasser unterwegs. Das ist wunderschön und wir blieben immer wieder stehen um zu beobachten und Fotos zu machen. Als wir das Laufwasserkraftwerk erreicht hatten, ging es weg vom Wasser und erst mal durch Neufinsing. Dort kann man nicht direkt am Wasser laufen.

Danach waren wir auf einem Feldweg unterwegs. Das Wasser war nun nicht mehr zu sehen, dafür kam mit einem kleinen Regenschauer Wasser von oben. Das war aber nur kurz und nicht weiter schlimm. Neben uns waren Felder und schöne Blühwiesen.

Wir liefen weiter bis wir zum Damm von der anderen Seite des Speichersees kamen. Und damit kam zum Schluss der Weg über den Damm zurück in Richtung Parkplatz.

Das war nochmal sehr schön mit viel Wasser, viel Natur und vielen Vögeln. Dann war der kleine Ausflug auch schon wieder vorbei. Die Runde kann man in zwei Stunden gemütlich gehen.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Wasser, Weite und Mücken: Moorlehrpfad “Freimoos”

30. August 2020

Hallo zusammen!

Nachdem es die vorigen Wochen in den Bergen immer sehr voll war, entschieden wir uns Ende Juli für ein alternatives Ziel: Den Moorlehrpfad Freimoos. Damit hatten wir weder Stau, noch waren tausend andere Menschen unterwegs – bis auf eine andere Familie trafen wir niemanden. Das war eine schöne Abwechslung.

Wir starteten am Parkplatz bei Amerang und liefen den großen Rundweg nach Halfing und wieder zurück. Wir konnten uns dabei gut an den Schildern für die große Runde der Ameranger Moorrundwege und die große Runde der Halfinger Moosrunde orientieren. Zudem gab es gleich am Parkplatz eine Infotafel mit Flyern, auf denen eine Karte abgedruckt ist. Der Wendepunkt in Halfing war etwas unklar ausgeschildert, ansonsten war alles perfekt.

Es ist eine sehr schöne Tour, die an viel Wasser vorbeiführt, viel Weite und unberührte Natur bietet und dadurch sehr entspannend ist. Immer wieder sind Infotafeln auf dem Weg, die Eigenheiten zum Ökosystem Moor erläutern und die Tier- und Pflanzenwelt erklären.

Der erste Teil der Runde führt am Ameranger See und am Zillhamer See vorbei. Zum Zillhamer See führt direkt ein Weg mit Aussichtspunkt, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Immer wieder sahen wir auch ganz braunes Moorwasser, das klar und doch irgendwie schmutzig aussah.

Danach liefen wir weiter in Richtung Halfing. Es gab auf dem Weg mehrere  Beobachtungspunkte, die auch auf der Karte eingezeichnet sind. Dabei lernten wir etwas über die Verlandungszone, Vögel im Moor, den Torfstich und das Hochmoor.

Am schönsten fand ich, dass es immer wieder Orte gab, an denen man weit in die Landschaft blicken konnte und nur von Natur umgeben war. Es war nichts zugebaut, von Menschen keine Spur, einfach nur Grün. Das war sehr schön.

Auf einer Bank machten wir Pause und beobachteten das Wetter. Dunkle Wolken zogen umher, bisher waren wir aber verschont geblieben. Gleich zu Beginn der Wanderung war es hinter uns ganz dunkel.

Nach der Pause kam dann aber doch noch ein kleiner Regenschauer. Das war aber nicht schlimm, da es trotzdem warm war und der Regen damit angenehm erfrischend. Wir waren nun fast in Halfing.

In Halfing drehten wir um und liefen zuerst an Feldern entlang und waren außerhalb des Naturschutzgebietes. Als es dann aber wieder hineinging, wurde es umso wilder. Die Pfade waren hier nun viel zugewachsener als auf dem ersten Teil der Wanderung.

Leider wurden wir nun auch von zahlreichen Mücken verfolgt. Da es warm war, waren wir recht kurz angezogen, das freute die Mücken natürlich sehr. Wir kamen recht zerstochen wieder in Amerang an. Das änderte aber nichts daran, dass wir eine sehr schöne Tour hinter uns hatten.

Für einen schönen Abschluss ging es danach noch nach Wasserburg. Dort gibt es auf dem Stadtplatz ein Café, das auch veganen Kuchen hat. Perfekt um den Tag schön ausklingen zu lassen. Und wir waren uns alle einig: Man muss nicht immer weit durch die Gegend fahren – die schönen Orte liegen manchmal auch ganz woanders, als man vermutet 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Durch die Starzlachklamm zum Berggasthof Alpenblick

18. August 2020

Hallöchen zusammen!

Am Sonntag war dann endlich das Wetter, das wir uns gewünscht hatten – strahlender Sonnenschein! Und dafür war die passende Tour auch schon ausgewählt: Es ging nach Sonthofen und dort in die Starzlachklamm.

Es hätte schöner nicht sein können und auch der Parkplatz hätte voller nicht sein können. Daher war es eine Herausforderung, bis alle endlich ihren Platz gefunden hatten. Dadurch war der Weg ein bisschen länger zur Klamm, aber dafür schon mit einem herrlichem Blick auf den Grünten. Das ist gar nicht so lange her, als wir das letzte Mal da waren. Am heutigen Tag war aber ein kleinerer Ausflug geplant.

Die Klamm begrüßt mit einem Wasserfall. Direkt daneben ist das Kassenhäuschen und dann waren wir auch schon in der Klamm. Gleich zu Beginn liefen wir an einer Canyoning Gruppe vorbei, was ganz spannend zu beobachten war.

 

Wir liefen weiter und hatten noch wunderschöne Ausblicke auf die Starzlach. Am Ende der Klamm ging es dann langsam bergauf. Dort kamen wir wieder am Klettergebiet vorbei, das uns letztes Mal schon neugierig gemacht hatte. Wir wussten aber immer noch nicht mehr. Es ging nun raus aus dem Wald und wir waren etwas höher. Das Ziel war der Berggasthof Alpenblick.

Dort kehrten wir ein und machten eine Pause. Nun wollten wir noch zur Erzgruben-Erlebniswelt schauen. Ein Teil war wohl geschlossen, ein Teil auf. Wir schauten nach. Und tatsächlich war die Hauptausstellung geschlossen. Nachdem noch ein Schild zum Tagebau führte, folgten wir diesem. Da gab es aber nicht so viel zu sehen.

Also drehten wir wieder um und liefen zurück zum Berggasthof Alpenblick. Von dort führte der Weg zurück nach Winkel. Hier sollte man nicht übersehen, den richtigen Weg zu nehmen – nicht die Straße nach unten, sondern den Hügel erst wieder bergauf. Auf den Schildern ist das so gekennzeichnet.

Und damit hatten wir noch einen schönen Weg ins Tal mit immer wieder tollen Ausblicken. Zum Schluss wählten wir die recht steile aber schnellere Variante für den finalen Abstieg. Für die Knie ist das durchaus etwas fordernder.

Und dann waren wir auch schon wieder am Parkplatz der Klamm. Wir liefen entspannt zu unserem Parkplatz zurück und hatten damit das Wochenende mit einem tollen Ausflug abgeschlossen.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Bei Regen um den Grüntensee

16. August 2020

Hallo zusammen!

Der zweite Allgäu-Tag ging genau so los, wie es der Wetterbericht prophezeit hatte: Regen – und zwar Dauerregen und noch dazu war es relativ kühl. Nachdem wir eine schöne Unterkunft hatten frühstückten wir daher erst mal ausgiebig und spielten dann noch zusammen Spiele. Gegen Mittag sollte das Wetter besser werden. Wir beschlossen dann, noch zusammen zu Mittag zu essen und dann aufzubrechen – eine Runde um den Grüntensee sollte drin sein.

Nur wo ist der passende Parkplatz? Irgendwo am See muss ja stimmen, wenn wir rumlaufen. Sicher? Ja, sicher. Und es war dann auch richtig 😀 . Blöderweise ging der Regen wieder richtig los kurz nachdem wir losgelaufen waren. Ich war zuversichtlich, dass es bald wieder aufhören würde. Zum Glück war das auch so und den Regenabschnitt konnte ich gut als Abenteuer verkaufen 😉 .

Dann liefen wir um den See rum. Das sollte drei Stunden dauern und passte auch ganz gut, da wir für den Abend nach Kempten zum Essen wollten. Das Wetter wurde nun immer besser und es zog nach und nach auf. Der See war in einer mystischen Stimmung durch die wegziehenden Regenwolken.

Bergblick hatten wir nicht wirklich und auch die Strandabschnitte wirkten etwas trostlos nach dem Schauer. Schön war es aber trotzdem! Auf dem Weg hüpften mal Frösche vorbei, wir mussten Riesenpfützen überqueren und wir kamen recht schnell voran.

Anfangs sahen wir wenig vom See, das wurde dann in der zweiten Hälfte besser. Es ging durch Natur, vorbei an einem Campingplatz, über das Stauwehr und am Hochseilgarten vorbei. Es ist eine schöne Runde und war ein toller Spaziergang, nachdem wir den ganzen Vormittag drin waren.

Der Weg ist leicht und schön, geht deutlich schneller als die Schilder sagen und bietet Abwechslung. Damit war das Essen am Abend dann auch verdient!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂