Von Scharling auf den Hirschberg (1670m)

22. Juni 2020

Hallöchen zusammen!

Eine Woche Urlaub, fast nur Regen und dann stellt sich am Donnerstag beim Frühstück raus, dass es wohl ein schöner Tag wird – zumindest bis zum Nachmittag. Daher kam ganz spontan der Plan, eine kleine Wanderung zu machen. Ziel war der Hirschberg, den ich bisher nur vom Winter kannte.

Los ging’s vom Schilift aus in Scharling. Der Parkplatz kostet zwar vier Euro, dafür gibt’s aber eine Toilette. Von dort liefen wir erst relativ steil den Schihang nach oben. Wir hatten rasch Höhenmeter gesammelt und bogen dann in den Wald ein. Da wurde es dann flacher.

Als wir wieder aus dem Wald rauskamen war auch schon die Rauheckalm zu sehen. Das Wetter war perfekt – es war nicht zu warm und nicht zu kalt, es waren nur wenige Leute unterwegs, es war herrlich.

Als wir über der Raucheckalm waren, liefen wir an ein paar Kühen vorbei und konnten nun schon viel mehr sehen: Das Gipfelkreuz des Kratzers und im Hintergrund den Tegernsee. Die Aussicht war toll!

Nun folgten wir einem Pfad durch niedrigen Latschenwald und hatten fast immer diesen traumhaften Tegernseeblick – ich würde diesen Abschnitt als Panoramaweg bezeichnen. Es ist auch nicht sonderlich steil und daher einfach ein Genuss.

Wir kamen zu einem Abzweig der zum Hirschberghaus führt – diesen ließen wir aber rechts liegen und liefen weiter in Richtung Gipfel. Bis dahin war es nun nicht mehr weit. Und dort erwartete uns rundum ein Traumausblick.

Auf der einen Seite hatten wir den bekannten Blick zum Tegernsee und auch zum Hirschberghaus und zum Kratzer in Richtung München.

Auf der anderen Seite schauten wir in die Bergwelt hinein und sahen auch Schneereste und weißere Berggipfel.

Wir machten eine längere Pause am Gipfelkreuz und genossen die Aussicht, die Ruhe und unsere Brotzeit. Das war ein schöner Moment und wir ließen uns Zeit.

Ich schaute nochmal auf die Karte und wir entschieden uns, für den Rückweg über den Kratzer zu wandern. Dazu hält man sich am Hirschberghausabzweig Richtung Hirschberghaus und läuft dann zum Gipfelkreuz des Kratzers.

Von dort liefen wir den Sommerweg nach unten. Dieser hat ab und zu Seilsicherung und ist steinig und war direkt noch etwas abenteuerlich. Nach diesem schönen Abschnitt folgt aber ein recht langer Forstwegabschnitt, der sich lang anfühlte. Im Tal angekommen mussten wir dann noch etwa eine Viertelstunde durch Scharling zurück zum Parkplatz laufen.

Bis zum Ende des Sommerweges war es eine super schöne Tour – der lange Fortstraßenabschnitt hätte auch kürzer sein können 😉 . In Summe aber eine sehr schöne Wanderung und genau das Richtige für diesen Tag!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Von der Hufnagelstube auf den Risserkogel (1826m)

21. Juni 2020

Hallöchen zusammen!

2muve war endlich mal wieder unterwegs 🙂 . Eigentlich war am Fronleichnamwochenende ein Wochenende in den Dolomiten geplant. Stattdessen haben wir uns dann aber für eine schöne Wanderung in der Heimat entschieden – auf den Risserkogel vom Suttengebiet aus.

Wie es derzeit so ist, hatten wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg Stau. Dafür hatten wir aber eine traumhafte wunderschöne Wanderung, die eine der schönsten ist, die ich in den Bayerischen Voralpen bisher gemacht habe. Ich kannte bisher nur einen anderen Weg auf den Risserkogel, der vom Suttengebiet ist aber schöner. Zu empfehlen ist beim Lift vom Suttengebiet zu parken und dann zum Parkplatz Hufnagelstube ein paar Meter zurück zu laufen zum Start der Wanderung. Nach kurzer Zeit waren wir dann schon auf einem Wiesenpfad unterwegs.

Es ging eine Weile die Wiese hinauf, dann wurde es schattiger und auch matschiger. Dadurch war es etwas rutschig, das war aber zum bergauf laufen nicht schlimm. Es war relativ steil, so dass dieser Teil recht anstrengend war.

Nach dem dichter bewachsenen Teil kamen wir wieder auf einen lichteren Pfad und sahen schon den Blankenstein hervorschauen. Aus dieser Perspektive sah es aus wie ein Dolomiten-Fels.

Und nun folgte der wirklich schönste Teil der Wanderung. Wir hatten immer den Blankenstein in Sicht, unter uns war ein kleiner Weiher und mit diesem Ausblick liefen wir auf den Sattel zu, es war herrlich!

Der Pfad schlängelte sich in Richtung Blankensteinsattel und plötzlich hörten wir auch noch das Pfeifen eines Murmeltieres. Das versteckte sich aber so gut, dass wir es nicht sehen konnten.

Der Weg erinnerte schon sehr an München Venedig, viel Fels, auf dem Weg zu einem Sattel und einfach schön! Wir genossen das sehr. Am Sattel angekommen waren wir zwar schon hungrig, wollten aber vor der Pause noch den Aufstieg zum Risserkogel machen. Wir beobachteten noch die Kletterer am Blankenstein und liefen dann weiter.

Das verlangt dann nochmal etwas Trittsicherheit. Die Drahtseile die wohl mal zur Unterstützung da waren gibt es nicht mehr. Es geht aber auch so gut, ab und an kann man auch einfach den Felsen zur Hilfe nehmen.

Der Ausblick wurde immer schöner – anfangs auf den Blankenstein, dann auch auf den Tegernsee und auf die schneebedeckten hohen Alpengipfel. Es war herrlich.

Und dann kam das Gipfelkreuz in Sicht – und damit plötzlich zahlreiche andere Wanderer. Wo kamen die plötzlich alle her? Bis dahin war nicht viel los und wir hatten uns schon gewundert, wo die anderen Leute sind, die alle unterwegs waren.

Wir machten also etwas unterhalb des Gipfelkreuzes Pause. Nun knurrte der Magen schon ganz schön und wir freuten uns auf die Brotzeit. Danach war es etwas leerer am Gipfelkreuz und wir konnten dort noch kurz den Ausblick genießen.

 

Danach wanderten wir wieder zurück zum Blankensteinsattel und dort nun auf der anderen Seite wieder ins Tal. Der Weg war wieder etwas matschig, aber sehr schön mit viel Grün und Blumen um uns rum. Zum Schluss kam dann noch ein längerer Abschnitt auf einem geteerten Weg oder Forststraße. Auch kurz vor Schluss gab es dann noch ein Highlight.

Wir bogen ab zum Siebliwasserfall, der den kurzen Abzweig wirklich Wert ist. Das war der krönende Abschluss, nun war es zum Parkplatz nicht mehr weit.

Die Wanderung vom Suttengebiet zum Risserkogel ist wunderschön, abwechslungsreich und voller Höhepunkte. Sehr zu empfehlen!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Alpengletscher

21. Juni 2020

Hallo zusammen!

Ich habe vom Tyrolia Verlag wieder ein Buch zum Rezensieren bekommen – dieses Mal ein bildstarkes Werk über Alpengletscher von Andrea Fischer und Bernd Ritschel.

Schon die ersten Seiten zeigen beeindruckende Gletscheraufnahmen, bevor es überhaupt losgeht. Danach ist das Buch voll von solchen Bildern und man wird wehmütig, wenn man bedenkt, dass durch den Klimawandel viele Gletscher wegschmelzen.

Inhaltlich bietet das Buch auch viele Informationen: Allgemein zur Geschichte der Gletscher und dann geht es von Ost nach West durch die Alpen und man lernt dabei wie Gletscher entstehen, wie sie vermessen werden, wie sie sich verändern und vieles mehr.

Schön finde ich auch die Sammlung zu Wanderungen zu Gletschern am Ende des Buches sowie die Übersichtskarte ganz zum Schluss. Da kann man gleich den nächsten Ausflug planen 🙂 .

Es ist eine Liebeserklärung an die Gletscher mit Bildern die zum Staunen einladen – das war perfekt für einen gemütliche Abend mit einer Tasse Tee während dem schlechten Wetter der letzten Woche.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Wanderung um die Osterseen

14. Juni 2020

Hallöchen zusammen!

Am Pfingstmontag war bestes Wetter angesagt und alle Leute hatte es wieder nach draußen gezogen. Wir waren an den Osterseen verabredet zu einer kleinen Wanderung. Die Osterseen sind in Iffeldorf und bieten einen schönen 12 Kilometer langen Spaziergang. Der Weg dorthin wurde von Stau begleitet, aber es hat sich gelohnt.

Wir liefen wie in der Beschreibung eine acht, bei der wir zwei Mal an der Blauen Gumpe vorbeikamen. Am Anfang liefen wir am Großen Ostersee entlang und waren einfach begeistert von den Farben. Türkises Wasser, blauer Himmel, Bergkulisse und Strand – wunderschön!

Teilweise war es wie man sich die Karibik vorstellt. Es laden auch mehrere Badestellen dazu ein ins Wasser zu gehen. Wir machten nur unsere Brotzeit am Wasser, das Baden würden wir ein anderes Mal nachholen. Auf dem Weg läuft man auch am Gut Aiderbichl Iffeldorf vorbei, das man besuchen könnte. Wir aber spazierten weiter um den Großen Ostersee.

Bei der Umrundung liefen wir durch Wald, an Gleisen entlang, an einer Klinik vorbei und durch das Vogelschutzgebiet. Zurück an der Abzweigung zur Blauen Gumpe überquerten wir wiederholt die Brücke und machten uns auf den Weg zum Fohnsee.

Die nächste Umrundung wartete auf uns und damit erneut türkisblaues Wasser. Wir waren nun wieder auf dem Rückweg nach Iffeldorf. Dieser führte nun mehr durch den Wald und war etwas unebener. Das machte uns nichts, nur ein paar entgegenkommende Radlfahrer schwitzten.

Auch hier waren viele Menschen unterwegs. Zum Schluss kamen wir an einem Gasthaus und Campingplatz vorbei und waren etwas später dann wieder in Iffeldorf.

Die Osterseen bieten eine traumhafte Kulisse für einen ausgedehnten Spaziergang mit Badeeinlage. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ebersberger Seenrunde

07. Juni 2020

Hallo zusammen!

Am Pfingstsonntag war das Wetter gemischt. Es war bewölkt und nicht ganz klar, ob es noch regnen würde. Am Nachmittag schien es aber so, als würde es trocken bleiben. Daher überlegten wir, wie wir das nutzen konnten und kamen wieder auf Ebersberg. Vor einer Weile hatten wir entdeckt, dass es dort richtig schön ist.

Am Bahnhof ging es los und durch Zufall wurde es eine kleine Wanderung entlang der Weiherkette von Ebersberg zum Egglburger See und zurück zum Bahnhof.

Zuerst liefen wir vom Bahnhof in Richtung Klostersee. Das letzte Mal hatten wir dort lecker italienisch gegessen, an diesem Tag hatten wir aber keinen Hunger. Wir liefen zuerst den Klostersee entlang und kamen dann zum kleinen Weiher und an die Ebrach. Am Langweiher hielten wir uns links und liefen so einen Waldpfad entlang, auf dem niemand außer uns unterwegs war. Das war schöne wilde Natur.

An Ende des Weiher kamen wir zu einer Brücke und querten zurück zum Hauptweg. Es ging wieder die Ebrach entlang bis zum Egglburger See. Der Blick auf das Vogelschutzgebiet war sehr schön.

Entlang des Weges waren nun zahlreiche Apfelbäume mit schon vielen kleinen Äpfeln. Wir kamen nun direkt nach Egglsee und zum Wirtshaus zur Gass. Hier war eine ganze Menge los. Wir spazierten weiter und kamen auf dem Weg wieder zurück nach Ebersberg.

Nun liefen wir noch durch den Ort zurück zum Bahnhof und hatten einen schönen Nachmittagsspaziergang in Ebersberg.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂