Das erste Mal: Bouldern am Fels im Allgäu (Rottach)

Hallo zusammen!

Bouldern kennt man ja eigentlich in der Halle – oder in Fontainebleau, die Kenner vielleicht noch die im Zillertal. Ich war bisher ja nur so halb draußen bouldern auf Kos, aber nie mit Crashpad und Co. Und so richtig gebouldert habe ich da auch nicht. Das sollte sich nun ändern, denn im Allgäu gibt es auch Bouldergebiete und eines mit leichten Routen ist das Gebiet Rottach.

Wo wir hin mussten war recht schnell klar, bis wir den ersten Block gefunden hatten dauerte es ein bisschen. Aber auch das ging schneller als gedacht. Der gefundene Block 10 war zwar zu schwer für uns, aber von dort aus konnten wir uns orientieren und kamen zu Block 11. Die Routen Nesthäkchen mit Schwierigkeit 4, Haselfight mit Schwierigkeit 4- und Schrottplatz mit Schwierigkeit 5+ waren unsere Einstiegsboulder. Und wir verbrachten ganz schön viel Zeit an diesem ersten Boulder. Fels ist hier Konglomerat, für die Hände war es also sehr rau. Und ich musste mich an das Bouldern draußen erst mal gewöhnen.

Weiter ging es zu Block 7 mit der Route Tuck, eine 5. Der Boulder ist richtig schön und so langsam merkte ich, warum die Leute auch draußen bouldern gehen – es hat total Spaß gemacht. Markiert sind die Startgriffe der Boulder mit grünen Pfeilen oder Punkten, die man aber gut suchen muss.

Wir suchten nun den Block 6 und kletterten die einzige Route die es dort gibt, den Taschendieb, eine 5+. Ich brauchte ein paar Versuche, bis ich sie ganz bouldern konnte, aber das machte richtig Spaß. Es war eine schöne Traverse, die zu klettern war. Als nächstes kam der Block 5 mit der Route One Armed Bandit, eine 5+. Mir war die Route zu schwer oder anders gesagt, hier zu stürzen war für mich gar keine Option. Auch die Slotmachine, eine 6a, fand ich sehr schwer – zu schwer.

Die Hände taten schon weh, ein bisschen was wollten wir trotzdem noch machen. Wir versuchten die Route f an Block 1. Dieser Boulder ist recht groß und hat viele Routen, wir suchten eine leichte Teilroute aus. Aber auch das fiel uns sehr schwer. Wir probierten eine ganze Weile rum – es war einer der schönsten Boulder hier. Zum Abschluss ging es noch zum Miniboulder 2. Hier kletterten wir die Routen a und b – beide leicht, beide sehr kurz, aber für einen Abschlussspaß super geeignet 😉 .

Damit waren die Hände aber erledigt und wir hatten eine ganze Menge gebouldert. Es hat großen Spaß gemacht und es war sicher nicht das letzte Mal draußen bouldern – und noch dazu waren wir ganz alleine und hatten alle Boulder für uns. Toll!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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