Entspannt auf den Laubenstein (1351m)

Hallöchen zusammen!

Mit meiner Mama war schon länger ausgemacht nach dem Urlaub eine gemeinsame Tour zu machen. Der Wetterbericht meldete ab dem frühen Nachmittag ein Gewitter. Daher wählte ich eine kurze und dennoch schöne Wanderung, die wir bis dahin gut machen konnten: Es ging auf den Laubenstein. Ich kannte die Tour bisher auch nur vom Winter.

Wir starteten auf einem Forstweg und folgten den Schildern in Richtung Frasdorfer Hütte. Auf der ganzen Wanderung waren wir immer wieder unsicher, ob wir auf dem richtigen Weg waren, da die Beschilderung in Richtung Laubenstein erst sehr spät kam. Aber mit der Beschreibung und meinen Erinnerungen klappte es dann schon. Nach einer Weile wechselten wir vom Forstweg auf einen Pfad, der uns auf eine Lichtung führte.

Wir liefen an der Frasdorfer Hütte vorbei, die geschlossen hatte, und kamen wieder in den Wald. Anfangs war der Weg steinig, dann wurde er wieder schöner. Nach links zweigte nun endlich der Weg zum Laubenstein ab – wir waren also richtig unterwegs. Mit diesem Wissen machten wir ein Stück später Pause und genossen den ersten Teil unserer Brotzeit.

Es folgte der finale Aufstieg. Zuerst ging es durch den Wald an etwas Restschnee vorbei – und das Mitte Juni bei dieser Höhe… Es war aber nur ein kleiner Rest. Als wir aus dem Wald rauskamen wurde es umso schöner, wir wanderten vorbei an Almen und der Gipfel war quasi schon in Sicht. Wir mussten nur noch eine Kuppe hochwandern.

Und da hatten wir den Gipfel auch schon erreicht. Für seine nur 1351m bietet der Laubenstein ein wunderschönes Panorama auf den Chiemsee. Der Aufstieg hatte sich gelohnt.

Wir gönnten uns nochmal eine Pause, zeitlich waren wir gut unterwegs, daher gab es keinen Grund zur Eile und wir konnten die Natur auf uns wirken lassen. Wir waren froh, dass wir an diesem Tag aufgebrochen waren, trotz der zeitlichen Einschränkung.

Wir wanderten dann über denselben Weg wieder zurück. Das Wetter sah gut aus und wir schauten noch bei einer Hütte vorbei, die uns dann aber doch nicht ansprach. Also wanderten wir weiter und machten ein Stück unterhalb der Frasdorfer Hütte noch eine Wassermelonen-Pause 😉 .

Danach ging es wieder in den Wald und das letzte Stück bergab. Kurz vor dem Parkplatz fing es dann auch tatsächlich an zu regnen. Und passend zum starken Regen saßen wir wieder im Auto – perfekt 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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