Climbing Camp Kufstein Nummer II

Hallöchen zusammen!

Wie im letzten Beitrag schon geschrieben waren wir nicht ohne Grund in der Kufsteiner Gegend. Wie schon letztes Jahr waren wir wieder beim SAAC Climbing Camp angemeldet.

Am Samstagnachmittag war wie im Jahr zuvor ein Vortrag zum Thema Klettern. Wir hörten wieder Allgemeines, alles über Sicherheit beim Klettern, verschiedene Sicherungsgeräte und worauf man draußen achten sollte. Der Vortrag war der gleiche wie das Jahr zuvor, es war aber trotzdem ganz gut das nochmal zu hören. Der Vortragende war ein anderer als letzes Mal, wodurch der Fokus ein anderer war und auch die Erzählweise.

Am Tag darauf kam dann der praktische Teil. Ab mittags meldete der Wetterbericht Regen, wir starteten aber im Klettergarten. Das war auch eine gute Idee, denn der Regen kam erst, als der Kurs gerade zu Ende war. Es gab verschiedene Gruppen, wobei dieses Mal das Programm bei allen Gruppen gleich war. Wir waren in der Fels-erfahrenen Gruppe ohne Mehrseillängenerfahrung. Das kam an diesem Tag auch nicht als Thema dran.

Wir starteten dann gleich mit der Route “Verschneidung” (6-). Wir hatten leider keine Topo dabei, daher konnten wir die Schwierigkeiten erst im Nachhinein nachvollziehen. Die Route ist eigentlich schön, weil es eine Verschneidung ist, aber als erste Route war sie schon sehr schwer. Noch dazu war sie sehr speckig. Das war ein sehr fordernder Start.

Wir konnten beim Klettern verschiedene Sicherungsgeräte ausprobieren, lernten deren Handhabung und auch erneut das Umbauen und Abseilen. Gefühlt machten wir aber weniger als im Jahr zuvor. Das mag aber auch daran liegen, dass die Inhalte uns schon bekannt waren. Eigentlich dachten wir, wir würden hier in das Thema Mehrseillängen schnuppern können, in diesem Jahr war das aber in keiner Gruppe dabei.

Also kletterten wir noch ein bisschen: Von der Route Affenhang (8-/8) kletterten wir den unteren Teil, der eher als 5er zu bewerten ist. Das ging schon besser als die Route davor. Und dann kam noch eine unbenannte neue Tour dazu, eine 6-. Viel geklettert waren wir nicht, da wir die Routen zwischendurch auch zum Üben nutzten. Einerseits um die Sicherungsgeräte und das Umbauen auszuprobieren und am Boden übten wir auch das Abseilen.

Am frühen Nachmittag packten wir die Sachen wieder zusammen und liefen zurück zum Parkplatz. Und absolut pünktlich fing es dann auch an zu regnen. Damit machten wir uns genau zum richtigen Zeitpunkt wieder auf den Rückweg nach München.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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