Geburtstagshüttentour im Kaisergebirge: Abstieg nach Kufstein

Hallöchen zusammen,

an einem Geburtstagswochenende musste natürlich auch ein Geburtstag sein 🙂 . Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich an diesem besonderen Tag in den Bergen aufgewacht. Kann man sich etwas Schöneres vorstellen 🙂 ? Es wurden Glückwünsche ausgeteilt und ja, ich durfte sogar etwas auspacken, es war einfach toll! Und noch dazu hatte ich die Nacht herrlich geschlafen – hier wurde weder geschnarcht noch rumgeknarzt. Es war eine angenehme Nacht und so starteten wir entspannt in unseren letzten kaiserlichen Wandertag.

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An diesem Tag folgten wir nur bis zum Anton-Karg-Haus der Kaisertour, ab dann ging es für uns zurück nach Kufstein. Wir hatten also einen Tag nur mit Abstieg vor uns. Das Wetter war etwas besser als am Tag davor, es waren aber immer noch beeindruckende Wolkenformationen am Himmel.

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Hier gab es leider keine Möglichkeit vegan zu frühstücken, daher packten wir unsere Brote aus und machten unser eigenes Frühstück. Gestärkt ging es dann los zur letzten Etappe.

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Wir wanderten in Richtung Kaisertal stets bergab und hatten eine entspannte Tour vor uns. Da das Ziel des Tages einfach nur Bahnhof Kufstein war, konnten wir uns Zeit lassen und viel Anstrengung gab es durch das bergab auch nicht.

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Anfangs hatten wir noch Schnee um uns rum, um so tiefer wir kamen, wurde das aber weniger. Und dazu wurde es auch wärmer und immer waldiger. Der Schnee war dann nur noch mit Blick auf die Berge zu sehen.

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Der Weg führte uns zum Hans-Berger-Haus und anschließend zum Anton-Karg-Haus. Nach und nach packten wir unsere Jacken wieder in den Rucksack. Den Winter hatten wir nun hinter uns gelassen und den Frühling erreicht.

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Der Blick auf den Wilden Kaiser blieb aber durchwegs beeindruckend. Auch wenn wir uns immer weiter entfernten, mussten wir immer wieder zurückschauen, da der gewaltige Anblick anziehend war.

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Wir wanderten gemütlich weiter. An diesem Tag kamen uns zahlreiche Wanderer entgegen. Das lag daran, dass wir direkt in Richtung Kaisertal unterwegs waren und dort ein Wanderparkplatz ist. Zudem war Pfingstmontag und das nutzten natürlich viele aus.

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Nachdem das Wetter die Tage zuvor auch nicht so gut war und es an diesem Tag zumindest trocken war, bot es sich natürlich an diesen Tag zum Wandern zu nutzen. Wir waren ja auch aufgrund von Pfingsten hier unterwegs 😉 .

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Wir wanderten immer weiter in Richtung Tal. Zwischendurch kam ein richtig fast schon kitschiges Bild mit Bach, Bergen und Kapelle. Das erinnerte mich sehr an die Ramsau bei Berchtesgaden 😉 .

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Zwischendurch holte ich mal einen Müsliriegel, Pause wollten wir aber erst später machen. Der Abstieg war nicht sonderlich anstrengend und wir kamen schnell voran.

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Trotzdem ist er aber abwechslungsreich – zuerst noch felsig und dann im Wald und nach und nach kommt die Zivilisation dazu. So wurde uns nicht langweilig.

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Als wir dann Kufstein schon sehen konnten und nicht mehr weit entfernt waren, machten wir doch noch kurz Rast an einer Bank. Hier packten wir unsere Brotzeit aus und aßen genüsslich. Das war irgendwie auch das Abschiedsessen vom Kaisergebirge.

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Nach der ausgiebigen Pause ging es weiter und schon bald kamen die bekannten Treppenstufen zum Kaisertal-Wanderparkplatz. Und schon waren wir im Tal angekommen. Anstatt dem Bus fuhr ein Taxi, das uns zum Bahnhof brachte und damit war unsere kleine Kaisertour auch schon wieder vorbei.

Drei Tage im Kaisergebirge bei allen Wetterlagen mit Gepäck wie für die Alpenüberquerung. Es war ein tolles Erlebnis und hat sehr viel Spaß gemacht – und das Wichtigste: Es hat Lust auf mehr gemacht 🙂 ! Und genau das werden wir auf dem Weg nach Venedig auch bekommen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

P.S.: Die echte ausführliche Kaisertour mit den anspruchsvollen Etappen muss natürlich auch noch gegangen werden 😉 .

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