Von der Hufnagelstube auf den Risserkogel (1826m)

Hallöchen zusammen!

2muve war endlich mal wieder unterwegs 🙂 . Eigentlich war am Fronleichnamwochenende ein Wochenende in den Dolomiten geplant. Stattdessen haben wir uns dann aber für eine schöne Wanderung in der Heimat entschieden – auf den Risserkogel vom Suttengebiet aus.

Wie es derzeit so ist, hatten wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg Stau. Dafür hatten wir aber eine traumhafte wunderschöne Wanderung, die eine der schönsten ist, die ich in den Bayerischen Voralpen bisher gemacht habe. Ich kannte bisher nur einen anderen Weg auf den Risserkogel, der vom Suttengebiet ist aber schöner. Zu empfehlen ist beim Lift vom Suttengebiet zu parken und dann zum Parkplatz Hufnagelstube ein paar Meter zurück zu laufen zum Start der Wanderung. Nach kurzer Zeit waren wir dann schon auf einem Wiesenpfad unterwegs.

Es ging eine Weile die Wiese hinauf, dann wurde es schattiger und auch matschiger. Dadurch war es etwas rutschig, das war aber zum bergauf laufen nicht schlimm. Es war relativ steil, so dass dieser Teil recht anstrengend war.

Nach dem dichter bewachsenen Teil kamen wir wieder auf einen lichteren Pfad und sahen schon den Blankenstein hervorschauen. Aus dieser Perspektive sah es aus wie ein Dolomiten-Fels.

Und nun folgte der wirklich schönste Teil der Wanderung. Wir hatten immer den Blankenstein in Sicht, unter uns war ein kleiner Weiher und mit diesem Ausblick liefen wir auf den Sattel zu, es war herrlich!

Der Pfad schlängelte sich in Richtung Blankensteinsattel und plötzlich hörten wir auch noch das Pfeifen eines Murmeltieres. Das versteckte sich aber so gut, dass wir es nicht sehen konnten.

Der Weg erinnerte schon sehr an München Venedig, viel Fels, auf dem Weg zu einem Sattel und einfach schön! Wir genossen das sehr. Am Sattel angekommen waren wir zwar schon hungrig, wollten aber vor der Pause noch den Aufstieg zum Risserkogel machen. Wir beobachteten noch die Kletterer am Blankenstein und liefen dann weiter.

Das verlangt dann nochmal etwas Trittsicherheit. Die Drahtseile die wohl mal zur Unterstützung da waren gibt es nicht mehr. Es geht aber auch so gut, ab und an kann man auch einfach den Felsen zur Hilfe nehmen.

Der Ausblick wurde immer schöner – anfangs auf den Blankenstein, dann auch auf den Tegernsee und auf die schneebedeckten hohen Alpengipfel. Es war herrlich.

Und dann kam das Gipfelkreuz in Sicht – und damit plötzlich zahlreiche andere Wanderer. Wo kamen die plötzlich alle her? Bis dahin war nicht viel los und wir hatten uns schon gewundert, wo die anderen Leute sind, die alle unterwegs waren.

Wir machten also etwas unterhalb des Gipfelkreuzes Pause. Nun knurrte der Magen schon ganz schön und wir freuten uns auf die Brotzeit. Danach war es etwas leerer am Gipfelkreuz und wir konnten dort noch kurz den Ausblick genießen.

 

Danach wanderten wir wieder zurück zum Blankensteinsattel und dort nun auf der anderen Seite wieder ins Tal. Der Weg war wieder etwas matschig, aber sehr schön mit viel Grün und Blumen um uns rum. Zum Schluss kam dann noch ein längerer Abschnitt auf einem geteerten Weg oder Forststraße. Auch kurz vor Schluss gab es dann noch ein Highlight.

Wir bogen ab zum Siebliwasserfall, der den kurzen Abzweig wirklich Wert ist. Das war der krönende Abschluss, nun war es zum Parkplatz nicht mehr weit.

Die Wanderung vom Suttengebiet zum Risserkogel ist wunderschön, abwechslungsreich und voller Höhepunkte. Sehr zu empfehlen!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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