Wanderung auf den Spitzstein (1596m)

Hallöchen zusammen!

Ende Juni war ein Wochenende in der Heimat geplant. Da wir am Samstag zusammen wandern gehen wollten, trafen wir uns einfach wieder in Bernau und fuhren von da aus zu unserer Wanderung. Wir starteten an einem wunderschönen sonnigen heißen Tag in Sachrang, um auf den Spitzstein zu wandern. Eigentlich wollten wir früher los, dank Meridian-Zugausfall wurde es dann doch etwas später.

Wir starteten gut ausgestattet mit viel Wasser, Sonnencreme und Cape, um trotz des heißen Wetters bei der Wanderung keine Probleme zu haben. Los ging es auf einem Pfad, wir kamen zu ein paar Häusern und wanderten erst mal bergab. Es ging vorbei an Kühen und über einen Wiesenhang wieder bergauf und zu einem Weg, der uns weiterführte.

Die Wanderung auf den Spitzstein ist sehr abwechslungsreich. Wir hatten keine Forststraße auf unserem Weg, sondern immer Pfade und die waren auch noch sehr unterschiedlich. Mal ein Wiesenhang, dann im Wald und zum Schluss wurde es felsig. Das war toll! Schon bald waren wir so hoch, dass wir auch schon Aussicht hatten.

Unser erstes Ziel war das Spitzsteinhaus. Wir wanderten allerdings vorbei und weiter zur Altkaseralm und entschieden uns, den Hüttenbesuch auf den Weg zurück zu verlegen. Wir wanderten ein Stück weiter und suchten ein schattiges Plätzchen, um einen Teil unserer Brotzeit zu essen. Im Schatten wurde es dann doch etwas kühl, was aber daran lag, dass es in der Sonne so heiß war.

Wir wanderten weiter. Nun kam der etwas anspruchsvollere Teil. Es wurde felsiger und wir mussten uns anhand der Markierungen orientieren. Das lief alles ganz gut, war aber etwas anstrengender als der Weg zuvor. Uns kamen zwei Wanderer entgegen, die wir zuvor schon gesehen hatten. Wir waren überrascht, sie schon auf dem Rückweg zu sehen. Sie meinten zu uns, wenn wir oben sind, würden wir das verstehen.

Wir wussten nicht, wie wir das einordnen sollten und wanderten weiter. Dann war das Gipfelkreuz zu sehen und kurz später auch die Gipfelkapelle. Dort angekommen war uns dann klar, was los war: Wir wurden von gefühlt tausenden Käfern attackiert.

Meine Haare waren voll davon, auf dem T-Shirt waren sie und überall flogen sie rum. Das bedeutete für uns, dass auch wir nicht so viel Zeit auf dem Gipfel verbrachten. Das ist schade, denn die Aussicht ist wirklich toll!

Ein bisschen Zeit gönnten wir uns aber doch. Die Käfer waren überall, aber sie stechen nicht. Daher war es nicht so schlimm. An das Krabbeln mussten wir uns gewöhnen 😉 . Wir machten Bilder und genossen die Aussicht.

Danach wanderten wir wieder denselben Weg zurück. Zuerst über den felsigen Teil, der auch im Abstieg anspruchsvoll ist und dann wurde es wieder grüner. Wir wanderten bis zur Alm und überlegten dann, wie wir weitermachen wollten.

Wir entschieden uns für eine Spezipause an der Alm und genossen die Aussicht zum Kaiser. Hier waren keine Käfer unterwegs, das war entspannter als auf dem Gipfel. Nach dieser Stärkung wanderten wir weiter zurück.

Kurz vor dem Parkplatz machten wir noch eine Wassermelonenpause. Trotz des heißen Wetters hatten wir einen tollen Tag in den Bergen und konnten es richtig genießen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Wanderung die Spaß macht. Viel los war auch nicht – also alles zusammen perfekt 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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