Über die Königsalm auf den Schildenstein (1613 m)

Hallöchen zusammen!

An Ostern war das Wetter so wunderschön, dass zumindest ein Tag davon für eine Wanderung genutzt werden musste. Und so waren wir am Karfreitag in den Bergen. Den Schildenstein kennt man eher als Abzweig bei einer Blauberge-Tour, das war schneebedingt aber natürlich noch nicht möglich. Daher entschieden wir uns für den Aufstieg über die Königsalm. Und dieser ist gerade im Winter sehr reizvoll.

Wir starteten am Parkplatz Königsalm, der sich kurz hinter Kreuth befindet. Von dort aus gibt es die Möglichkeit auf den Schildenstein zu wandern oder auf der anderen Straßenseite auf Roß- und Buchstein. Für uns ging es zum Forstweg in Richtung Königsalm. Der Schnee ließ hier nicht lange auf sich warten, was auch an der Nordausrichtung liegt.

Als wir den Wald hinter uns ließen, wurde es abwechslungsreicher. Teilweise wanderten wir über weite Schneefelder, teilweise war der Schnee auch schon weggeschmolzen. An einer Stelle folgten wir den Spuren linksabbiegend, ohne ein entsprechendes Schild gesehen zu haben. Es stellte sich aber zum Glück heraus, dass der Weg richtig war. An der Königsalm angekommen legten wir eine Pause ein, machten schon mal Brotzeit und genossen die Sonne. Es war ein wunderschöner Tag!

Danach überquerten wir einen Bach und kamen zu einem Pfad, der uns bis zum Graseck führte. Das Panorama war wunderschön und am Anfang waren viele Stellen schon schneefrei. Um so näher wir zum Graseck kamen, um so mehr Schnee war auf dem Weg.

Der Weg wurde nun anstrengender und nach einer Weile sehnten wir den Gipfel herbei. Viele waren hier mit Schneeschuhen unterwegs und das ist auch keine schlechte Idee. Wir konnten die Spuren der Schneeschuhwanderer aber gut nutzen und versanken nur ab und zu im Schnee 😉 .

Dann war der Gipfel aber endlich zu sehen und wir machten uns an das letzte Stück. Der Schnee war hier schon sehr angeschmolzen von der Sonne und dadurch nicht ganz so stabil. Vor dem Gipfel freuten wir uns noch über ein bisschen Felskletterei, die uns an unser Ziel führte.

Und die Aussicht, die uns dort erwartete, entschädigte für die Anstrengung. Wir hatten ein wunderschönes Rundumpanorama und sahen jede Menge schneebedeckter Berge. Grund genug, die zweite Pause einzulegen.

Noch waren wir nicht allein auf dem Gipfel, also suchten wir uns ein Plätzchen zum Brotzeit machen. Wir genossen die Aussicht und nach und nach verabschiedeten sich die anderen Wanderer. Dann waren wir alleine und konnten es richtig genießen.

Das Wetter war einfach traumhaft, auf dem Gipfel war es traumhaft und den Abstieg zögerten wir etwas hinaus. Ich nutzte die Ruhe noch etwas und machte ein paar Bilder und genoss dann einfach.

Dann packten wir langsam unsere Sachen zusammen und machten uns auch wieder auf den Rückweg – der Schnee wurde schließlich immer weicher und angeschmolzener, was nicht immer ganz angenehm ist. Zurück ging es auf demselben Weg, nur machte der Schnee bergab viel mehr Spaß 😉 .

Wir wanderten den Weg halb rutschend halb laufend zurück und hatten unseren Spaß dabei. Zurück auf dem Forstweg zog sich das letzte Stück etwas, wir kamen aber recht zügig wieder am Parkplatz an. Damit hatten wir diesen wunderschönen sonnigen Tag so genutzt, wie man das am besten macht – in den Bergen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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