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Laufwochenende mit bevegt

Freitag, 01. Juni 2018

Hallo zusammen!

Direkt nach dem Urlaub ging es für mich gleich in den nächsten Urlaub. Mitte März trafen Night Owl und ich uns zu einem besonderen Wochenende: Wir nahmen an einem Laufwochenende von bevegt in der Kräuterpension am Wald teil. Damit konnten wir zwei Leidenschaften verbinden: Das Laufen, betreut durch Katrin und Daniel und leckeres veganes Essen, betreut durch Heidrun. Wobei Letzteres einen besonderen Schwerpunkt bildete 😉 .

Das Wochenende startete am Freitagabend mit einer Vorstellrunde der Teilnehmer. Es wurde schnell klar, dass wir ein schönes Wochenende gemeinsam verbringen würden und sich eine nette Truppe zusammengefunden hatte. Danach ging es gleich los mit dem ersten Lauf – wir entschieden uns für die langsamere Gruppe und starteten zum gemütlichen 9 Kilometer-Lauf. Night Owl und ich verbrachten fast die gesamte Zeit damit über die letzten Wochen zu plaudern. Katrin erklärte uns zwischendurch, wie die richtige Armhaltung beim Laufen ist. So verging die Zeit sehr schnell und schon waren wir wieder zurück. Die Kräuterpension duftete schon nach leckerem Essen, was dazu führte, dass wir beim Duschen ganz schnell waren.

Frisch und munter fanden wir uns wieder im Gemeinschaftsraum ein, wo uns ein großes leckeres Buffet erwartete. Heidrun erklärte uns die Bestandteile: Lauchsuppe, Kurkuma-Süßkartoffelsuppe, Rote-Beete-Salat, Gulasch, Kartoffelbrei, Schokozucchinikuchen, Apfelkuchen und noch mehr. Danach waren wir erst mal satt. Als Verdauungsspaziergang gab es noch eine kleine Nachtwanderung und dann fielen wir glücklich und zufrieden ins Bettchen.

Der nächste Morgen startete mit frisch gepresstem Grapefruitsaft und dann mit einem Lauf. Dieses Mal war es eine 8,5 Kilometer-Runde. Wir unterhielten uns untereinander und lernten uns so in der Gruppe immer mehr kennen. Danach stand wieder duschen an, um dann hungrig zum Brunch-Buffet zu stoßen. Es gab wieder eine ganze Menge verschiedener Dinge zu essen – vom klassischen Frühstück bis hin zu Kichererbsenomelette, Quinoabällchen und Grillgemüse. Wir waren wieder pappsatt und recht müde.

Nun stand der Do-It-Yourself-Workshop an. Heidrun ermöglichte es uns hiermit ein Lavendelsäckchen zu basteln, Kräutersalz zu machen und einen Bund Lavendeläste als Räucherstäbchen zu binden. Damit hatten wir sehr schöne Mitbringsel für zu Hause. Wir schnupperten an den Lavendelsäckchen, rieben das Salz mit den Kräutern im Mörser und das alles in einer „Lavendelräucherstube“.

Nach dieser kreativen Abwechslung ging das Sportprogramm weiter. Zuerst machten wir beim Zirkeltraining mit Daniel mit. Alle Muskelgruppen wurden trainiert, wir kamen ordentlich ins Schwitzen und bekamen ein Programm an die Hand, das man leicht auch zu Hause nachmachen kann. Als nächstes kam das Faszientraining mit Katrin. Das war etwas ungewohnt, aber machte Spaß. Und es war ganz anders als erwartet – aber bisher hatten wir uns auch kaum mit Faszien beschäftigt. Dass sowohl Kraft- als auch Faszientraining für Läufer wichtig ist, lernten wir an diesem Nachmittag.

Am Abend folgte dann das gemeinsame Kochen – Heidrun verteilte an uns Aufgaben und jeder war für etwas anderes zuständig. Wir verarbeiteten und kochten Ofengemüse, Ofen“käse“, Tempeh, Jackfruit, Mousse au Chocolat, Eis und vieles mehr. Der Abend versprach wieder überaus lecker zu werden. Und das war er dann auch. Wieder übervoll fielen wir am Abend in unsere Betten.

Der nächste Morgen begann wieder mit einem Lauf und noch dazu hatte es geschneit. Wir liefen dick eingepackt 9 Kilometer und genossen den Schnee. Die Landschaft sah ganz wieder ganz neu aus. Damit hatte hier keiner gerechnet. Es war ein guter Start in den Tag und wir waren damit auch gut vorbereitet für die Köstlichkeiten, die uns Heidrun auch an diesem Morgen vorbereitet hatte. Besonders hervorzuheben sind der Flammkuchen und der Streuselkuchen.

Nun folgte noch ein Spaziergang zur Wildkräuterwiese, die sich aber leider unter einer Schneedecke versteckte. Danach trafen wir uns noch alle zusammen zum Stretching. Gut erholt packten wir unsere Sachen und kamen zum Abschied nochmal am großen Tisch zusammen. Hunger hatte definitiv niemand mehr und wir resümierten zufrieden nach diesem gelungenen Wochenende.

Wir hatten sehr viel gegessen, waren drei Mal laufen, haben ein Zirkel- und Faszientraining an die Hand bekommen und hatten vor allem eine lustige schöne Zeit mit einer tollen Truppe! Der Fokus ist hier nicht das Laufen, sondern das Zusammensein und Genießen von Leuten, die gerne Laufen – wunderbar geführt durch Kartin, Daniel und Heidrun. Vielen Dank dafür!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Altmühltrail 2017

Sonntag, 26. November 2017

Hallöchen zusammen,

am Samstag dem 21. Oktober war dieses Jahr der Altmühltrail. Letztes Jahr hatten wir an der Langstrecke teilgenommen, dieses Jahr an der Kurzstrecke. Nachdem uns das Lauftief immer noch gut im Griff hat, hat es mit unserem wenigen Training für die Langstrecke leider nicht gereicht. Aber für die Kurzstrecke waren wir fit genug und meldeten uns auf diese um.

Die Kurzstrecke hat etwa 9 km mit 220 Höhenmetern und beinhaltet nur eine Genussstation. Letzteres war für uns aber sowieso nicht wichtig, da wir laufend und nicht wandernd dabei waren. Wir starteten um 13 Uhr und damit eine Stunde nach der Langstrecke. Bei der Kurzstrecke liefen wir entgegengesetzt zur Langstrecke los und waren so erstmal parallel zur Altmühl unterwegs. Nach 4,1 Kilometern erkannten wir die Genussstation Burgstein vom letzten Jahr wieder. Danach folgte der steile Aufstieg zum Burgsteinfelsen. Die Strecke führt weiter zum Naturschutzgebiet Mühlbergleite, zur Mühlberggrotte, zum Trockenrasen und dann wieder zurück nach Dollnstein.

Auch das kurze Stück zu laufen war sehr schön, führte uns interessante Pfade entlang und ließ die schöne Landschaft des Altmühltals erahnen. Sie ist allerdings nicht vergleichbar mit der Langstrecke – was abzusehen war. Dort sieht man einfach viel mehr von der schönen Landschaft. Im Ziel bekamen wir Altmühltrailtafeln als Belohnung für unsere Anstrengung.

Es war ein komisches Gefühl, nach so kurzer Zeit schon im Ziel zu sein. Die Langstrecke hätten wir nicht geschafft, etwas mehr wäre aber schon gegangen. Es war aber die richtige Entscheidung auf die Kurzstrecke zu wechseln – so konnten wir die gesamte Strecke genießen.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

runforlife 2017 in München

Freitag, 13. Oktober 2017

Hallöchen zusammen!

Am 10. September war der runforlife 2017 in München. Die letzten zwei Jahre war ich auch schon beim runforlife und 2015 war das mein allererster offizieler Lauf. Daher hatte es mich in diesem Jahr auch wieder besonders gefreut mitzulaufen – gewählt hatte ich wie auch die Jahre zuvor die 10 Kilometer Distanz.

Mein Lauftraining ist dieses Jahr sehr zurückgegangen, während ich im letzten Jahr recht aktiv war. Aber 10 Kilometer waren ja zum Glück keine so weite Distanz, so dass ich mir keine große Sorgen machte. Das größere Problem waren schon eher die gerade überwundene Erkältung und das schlechte Wetter. Aber zum Glück meinte es Petrus gut mit uns und genau in dem Zeitraum des runforlife war es trocken. Am Vormittag hatte es noch ordentlich geregnet, zum Start des runforlife war es trocken und von der Temperatur her angenehm.

Der runforlife geht durch den Englischen Garten und ist entsprechend schön. Ich hatte keinen direkten Laufpartner und war so die 10 Kilometer „alleine“ unterwegs. Da ich recht weit vorne mitgestartet war, überholten mich am Anfang eine Menge Läufer. Nach einer Weile war ich aber in meinem Bereich unterwegs und lief relativ schnell. Als ich nach fünf Kilometern feststellte, dass noch keine halbe Stunde vergangen war, war ich beruhigt. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich es zeitlich so schaffen würde. Und auch ins Ziel kam ich unter einer Stunde, war also schneller als 10 Kilometer pro Stunde. Eine exakte Zeitmessung gibt es beim runforlife nicht, daher musste der Blick auf die Uhr reichen.

Als ich im Ziel auf die anderen traf, war ich glücklich. Der Lauf hatte großen Spaß gemacht, ich hatte die zehn Kilometer gut geschafft und fühlte das, was man als Läufer so liebt – das Gefühl sich verausgabt zu haben und einen Lauf beendet zu haben. Wieder Mal war der runforlife ein Erfolg 🙂 !

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Ismaninger Winterlauf Teil 2: 17 Kilometer

Samstag, 23. Januar 2016

Hallöchen zusammen,

am 17. Januar war es so weit, der zweite Teil des Ismaninger Winterlaufs stand an. In derselben Woche hatte mich eine Erkältung für ein paar Tage ins Bett gezwungen. Dank ausreichend Erholung und Hausmittelchen wie die tägliche Knoblauch-Ingwer-Kurkuma-Mischung ging es mir dann ab Freitag schon wieder ganz gut. Am Tag vor dem Lauf gönnte ich mir noch einen kleinen Testlauf und war überzeugt: Ich war wieder fit genug und konnte mitlaufen.

Ähnlich wie beim ersten Lauf war ich nicht sonderlich gut vorbereitet. Eigentlich war mein Ziel gewesen, für dieses Mal etwas mehr zu trainieren, was aber aus diversen Gründen nicht funktioniert hatte. So war der letzte Trainingslauf schon über eine Woche her und das waren gerade mal 12 Kilometer. Die 17 Kilometer war ich in der Zwischenzeit nicht gelaufen.

Trotzdem fuhr ich am Morgen motiviert zum Sportpark und war gespannt, was uns erwarten würde. Dieses Mal lag Schnee, es war eisig und auch richtig kalt. Angesagt waren -8°C, zum Glück waren es aber nur -3°C. Am Sportheim angekommen traf ich auf meine Freundin und wir machten uns bereit für unseren zweiten Lauf.

Die Zeit verging schnell und schon standen wir am Start und warteten darauf, dass unsere Gruppe loslaufen durfte. Und da kam auch schon das Startsignal. Gemütlich starteten wir zu unserem zweiten Ismaninger Winterlauf. Am Anfang liefen wir noch auf geteertem Weg, der gut geräumt war. Sobald wir an der Isar waren, schlitterten schon die ersten Läufer den Hang entlang. Hier war es richtig glatt.

Das Laufen war anstrengender, weil wir durch den eisigen Untergrund mehr ausgleichen mussten. Auch das Ausweichen in den Schnee war anstrengender als das normale Laufen, das wir vom letzten Mal noch gewohnt waren. Der Vorteil des Eislaufens war aber, dass wir nicht zu schnell unterwegs waren. So sparten wir unsere Kraftreserven ganz gut.

Bei der 17-Kilometer-Strecke läuft man ein großes Stück sowohl als Hin- als auch als Rückweg. Und schon früh kamen uns die ersten Läufer wieder entgegen. Wir waren überrascht, wie schnell die unterwegs waren – zum Einen, weil es so glatt war und zum Anderen, weil wir noch nicht mal die Hälfte geschafft hatten 😉 .

Für uns ging es also eher gemütlich weiter. In den Motivationslücken munterten wir uns gegenseitig auf und ratschten bei dem Lauf recht viel. Kurzzeitig kam da schon die Überlegung, vielleicht doch schneller zu laufen, wir entschieden uns dann aber dagegen 😉 . Unser Ziel war wieder mal die 17 Kilometer laufend zu schaffen und nicht, eine bestimmte Zeit zu erreichen.

Mir fällt es immer sehr schwer einzuschätzen, wie schnell ich laufen kann, damit ich eine solche Distanz auch durchhalte. Zum Schluss hat sich dann gezeigt, dass ich noch ausreichend überschüssige Energie hatte. Als wir auf den letzten zwei Kilometern unterwegs waren, wurden wir schneller. Wieder auf dem geteertem Weg zog ich dann nochmal richtig an. Da ging ja doch noch ganz schön viel. Und spannend wurde es dann am Ziel. Vor mir war ein anderer Läufer unterwegs und als ich an der zweiten Fotostelle vorbeikam, meinte dort ein Streckenposten: „Den schaffst du noch!“. Gefühlt war er unendlich weit weg und das Ziel schon zu nah, aber ich zog an, legte einen Schlusssprint hin und lief an ihm vorbei 😀 .

Ja, das machte richtig Spaß! Insgesamt war die Zeit nicht sonderlich gut, aber der Schluss hat mir gezeigt, dass ich doch noch viel mehr Energie gehabt hätte, als ich auf dem Lauf verbraucht hatte. Ich nehme mir also erneut vor, für den nächsten Lauf besser vorbereitet zu sein 😉 .

Und hier sind meine Ergebnisse:

  • Platz: 166
  • Platz in AK: 23
  • Zeit auf Sieger: 00:38:54
  • Zeit auf AK-Sieger: 00:35:30
  • Distanz: 17.000m
  • Ø-Geschwindigkeit: 9,71 km/h
  • Zeit pro km: 00:06:10
  • Nettozeit: 01:45:39
  • Bruttozeit: 01:53:18

Das ist deutlich langsamer als beim letzten Mal, was aber auch an der eisigen Strecke liegt. Die Halbmarathondistanz sollte aber trotzdem wieder ein bissl schneller gehen 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂