Hüttenwochenende auf der Nördlinger Hütte: Reither Spitze (2374m) und Freiunger Höhenweg

11. August 2017

Hallöchen zusammen!

Vor einem Jahr waren wir auf unserer München-Venedig-Tour und nun war es dringend mal wieder nötig, den Rucksack zu packen. Night Owl und ich waren am letzten Juliwochenende unterwegs in den Bergen im schönen Karwendel und übernachteten auf der Nördlinger Hütte. Am ersten Tag erfolgte der Aufstieg zur Hütte von Reith bei Seefeld und die Gipfelbesteigung der Reither Spitze.


Die Tour zur Nördlinger Hütte und Reither Spitze ist sehr schön. Mit jedem Höhenmeter waren wir alpiner unterwegs und hatten einen Riesenspaß, als es zum Schluss auf die Reither Spitze felsiger und anspruchsvoller wurde. Wir hatten zahlreiche traumhafte Ausblicke und mit der Nördlinger Hütte eine gemütliche Unterkunft.


Einen ausführlichen Bericht zum ersten Tag findet ihr hier.

Nach einer zumindest für mich entspannten Nacht im Zimmerlager wollten wir den Tag noch etwas nutzen. Ab zwei Uhr am Nachmittag waren Gewitter angesagt, also war der Plan gegen Mittag wieder von der Nördlinger Hütte nach Reith aufzubrechen. Wir nutzten die Zeit, um den Freiunger Höhenweg zu erkunden.


Das was wir vom Freiunger Höhenweg gesehen haben, macht Lust auf mehr. Es macht richtig Spaß dort entlang zu wandern und ich wäre schon neugierig gewesen, was da noch kommt. Auch wenn es nur ein kurzer Ausflug war, hatten wir doch wunderschöne Eindrücke von der Felslandschaft des Karwendels. Und nur weil wir dieses Mal abbrechen mussten, heißt das nicht, dass wir das nicht noch machen können. Denn auch der Zirler Klettersteig, der ganz nah ist, wartet darauf besucht zu werden 😉 .


Einen ausführlichen Bericht zum zweiten Tag findet ihr hier.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Berchtesgadenwoche und zum Abschied ein Abendwanderlauf auf die Kneifelspitze (1189m)

11. August 2017

Hallo zusammen!

Ich hatte das große Glück, dass ich Mitte Juli arbeitstechnisch eine Woche in Berchtesgaden war. Das hieß, dass ich vier Abende hatte, an denen ich die Traumumgebung nutzen konnte. Das Wetter war zwar die ersten Tage nicht ganz so gut gestimmt wie ich, aber dafür konnte ich den letzten Abend so richtig genießen mit einem kleinen Abendwanderlauf auf die Kneifelspitze.

Erster Abend
Am ersten Abend bezog ich erst mal meine Unterkunft und befand mich da schon in einer Idylle. Ich wohnte direkt unterhalb dem Lockstein und hatte damit nur wenige Minuten zu einem der schönsten Aussichtspunkte auf Berchtesgaden.

Schon am ersten Abend zogen die Schlechtwetterwolken umher, aber die ließen zum Glück etwas auf sich warten. So hatte ich noch genügend Zeit nach Berchtesgaden runterzulaufen und dort ein wenig zu spazieren. Wie zur Begrüßung spielte in der Stadt eine Musikkapelle. Ich kaufte ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen und machte mich dann wieder auf den Rückweg. Dabei stattete ich dem Lockstein noch einen Besuch ab und auch der Kirchleitnkapelle, um den herrlichen Blick auf die Stadt zu genießen. Nun kam das schlechte Wetter immer näher und ich war aber zum Glück rechtzeitig wieder zurück.

Zweiter Abend
Am zweiten Abend wollte ich eigentlich eine schöne Laufrunde machen. Das Wetter war wieder schlecht angesagt und die dunklen Wolken zogen umher. Als ich gerade in die Laufklamotten gewechselt hatte, gab es einen Wolkenbruch. Also musste ich warten, denn so ganz aufgegeben hatte ich noch nicht.

Gegen acht hörte der Regen dann endlich wieder auf. Ein Stündlein würde also noch gehen. Ich lief zum Gerner Bach und dort entlang nach Maria Gern und lief dort noch ein bisschen umher, bis ich wieder umdrehte. Die Strecke am Bach entlang ist sehr schön und fast klammartig. Noch dazu gibt’s einige Treppen und es geht bergauf und bergab. Das war ein gutes Training. Wieder zurück erweiterte ich die Strecke noch etwas Richtung Lockstein und dann in Richtung Krankenhaus. Nun musste ich schon wieder zurück, damit ich den Abend noch gemütlich ausklingen lassen konnte.

Dritter Abend
Der dritte Abend war reserviert für einen Ausflug auf den Kehlstein. Es wurde organisiert, dass wir mit dem Bus hochgefahren wurden und dann als letzte auf dem Gipfel waren und mit einem eigenen Bus wieder runtergebracht wurden. Dazwischen gab es ein leckeres Abendessen.

Den Kehlstein kenne ich von der Wanderung zum Hohen Göll und auch als wir dort ankamen, war noch viel los. Dadurch, dass man mit dem Bus hochfahren kann, finden sich dort viele Touristen. Als die dann aber nach und nach wieder runterfuhren, war es schon eine schöne Stimmung da oben.

Vierter Abend
An meinem letzten Abend in Berchtesgaden meinte es das Wetter gut und das wollte ich ausnutzen. Auf die Kneifelspitze ist es nicht weit und genau deshalb eignet sie sich wunderbar für einen Abendausflug. Nachdem ich mir Brotzeit geholt und wieder in die Laufkleidung gewechselt hatte, lief ich erst mal wieder nach Maria Gern – mittlerweile auf schon bekanntem Weg.

In Maria Gern angekommen folgte ich den Wanderschildern und dann war der Anfang doch recht steil. Daher wechselte ich zum Wandern. Nach kurzer Zeit konnte ich den Weg links wählen (die steilere Variante) oder rechts über die Marxaussicht. Ich wollte sowieso eine Rundtour machen und wählte den linken Weg.

Weiter ging’s schnell wandernd, während der Magen schon zum Knurren anfing. An einer Bank machte ich kurz Pause, trank ein paar Schluck aus meiner Schorle und wanderte dann weiter. Bis zum Gipfel war es nicht weit, so lange konnte ich noch warten.

Die Strecke ist ganz schön und ich war wenig auf Forstwegen unterwegs. Die Pfade sind auch deutlich angenehmer und durch das angenehme Wetter war die Tour ein Genuss. Und recht bald schon war es nicht mehr weit bis zum Gipfel und ich hatte die Berggaststätte Kneifelspitze erreicht.

Es war zum Glück nichts los, aber auch die Kneifelspitze ist touristisch gut besucht. Zum Einen liegt das an der Berggaststätte und zum Anderen natürlich an dem kurzen Aufstieg und dem doch sehr lohnenden Ausblick. Aber an diesem Donnerstagabend war nicht viel los.

Ich wählte für mein Abendessen trotzdem einen ruhigeren Ort und lief noch weiter zur Salzburgaussicht. Dort wartete schon eine Bank auf mich und außer mir war niemand da. Die Aussicht ist auch hier sehr schön und ich war weit genug entfernt von der Gaststätte. Damit hatte ich den perfekten Platz zum Abendessen gefunden.

Ich machte es mir bequem und packte meine Breze aus. Das war schon ein Traum! An einem ganz normalen Abend noch kurz auf den Berg zu laufen und die Abendbrotzeit zu essen – was will man mehr? Ich verbrachte eine ganze Weile dort, bis ich wieder aufbrach.

Zurück ging es durchgehend laufend. Ich war einfach nicht fit genug, um die gesamte Strecke bergauf laufen zu können, aber den Downhill ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Und nun wählte ich die Strecke, die an der Marxaussicht vorbeiführt.

Auch die ließ ich mir nicht entgehen und schaute da kurz vorbei. Wieder eine perfekte Bank mit herrlicher Aussicht – das war hier wirklich keine Seltenheit. Aber bei mir ging’s weiter wieder hinunter nach Maria Gern. Und es war ein Riesenspaß die Strecke zu laufen – ich hatte wieder ganz vergessen, wie schön das Berglaufen ist. Also lief ich schnell weiter.

Daher dauerte es auch nicht lange, bis ich wieder in Maria Gern war. Dort folgte ich wieder ein Stück dem Gerner Bach in die falsche Richtung, bis ich dann wieder umdrehte und zurück Richtung Lockstein lief. Entspannt und glücklich kam ich bei meiner Unterkunft an und freute mich auf die Dusche. Was für ein herrlicher Abendausflug das noch war – so sollte jeder Arbeitstag enden 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Kufstein und Kletterkurs in Morsbach

09. August 2017

Hallöchen zusammen!

Am zweiten Juliwochenende war in Kufstein vom SAAC ein kostenloser Kletterkurs. Nachdem ich das gesehen hatte, dachte ich mir, dass es nicht schaden könne, die Theorie von Neuem zu lernen. Nach ein wenig Überzeugungsarbeit waren wir dann zu viert, die wir den Kurs machen wollten. Um das Wochenende gemütlich zu beginnen, wollte ich aber schon am Freitag nach Kufstein fahren und die Stadt noch etwas genießen.

Und daher ging es schon Freitagabend nach Kufstein und dann erst mal in unsere Unterkunft. Nachdem wir unsere Sachen abgestellt hatten, liefen wir zurück in die Stadt. Den Abend verbrachten wir mit Abendessen bei einem Italiener und Spazieren durch die Stadt, am Inn entlang und wieder zurück zur Unterkunft.

Am Samstag war nur Theoriekurs angesagt und dieser sollte erst um 16 Uhr starten. Leider war das Wetter nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Als wir nach dem Frühstück durch die Stadt liefen, überraschte uns gleich ein Platzregen. Zum Glück war eine Unterführung in der Nähe, unter der wir uns schützen konnten. Nachdem der Regen kurz aufgehört hatte, wechselten wir in die Kufstein Galerien. Einkaufen ist bekanntlich nicht mein größtes Hobby, aber es stand noch ein Geburtstagsgeschenk aus und da wurden wir fündig. Nachdem sich das Wetter dann etwas beruhigt hatte, spazierten wir durch die Stadt und durch einen Künstlermarkt. Danach machten wir uns auf den Weg zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Kufsteins: Die Festung.

Für zehn Euro kamen wir dank Gästekarte hinein und wählten den Treppenaufstieg und nicht die Panoramabahn. Und schon dort ging es los mit Seitengängen und Beschreibungen zu den entsprechenden Orten. Auf der Festung kamen wir dann am tiefen Brunnen vorbei, unterquerten die Burg durch einen relativ langen Tunnel, besuchten den Kräutergarten und lernten allerlei Grausames im Foltermuseum. Zum Mittagessen blieben wir auch auf der Festung im zugehörigen Restaurant. Man kann sich eine ganze Weile auf der Festung aufhalten und ich war überrascht, wie viel es zu sehen gab. Ich kannte bisher das Gerücht, dass der Eintritt überteuert wäre, fand aber, dass man für den Preis auch viel geboten bekommt.

Nun wurde es aber Zeit, dass wir uns langsam auf den Weg zum DAV Kufstein machten. Dort startete um 16 Uhr das Klettercamp. Nachdem sich alle eingefunden hatten und wir im Vortragsraum waren, stellte sich jeder vor mit Erwartungen und Vorkenntnissen. Basierend darauf konnte der Trainer schon planen, welche Gruppen am nächsten Tag nötig waren. Danach kam der Theorieteil – wir lernten alles über die verschiedenen Kletterarten, Sicherungsgeräte, worauf wir aufpassen mussten usw. Nachdem wir vereinbart hatten, wo wir uns am folgenden Tag treffen würden, war der Theorieteil beendet. Hungrig suchten wir nach etwas zu essen und entschieden uns dann nach einigem Umhersuchen für unseren nun Stammitaliener 😉 .

Am nächsten Tag folgte nach einer durchregneten Nacht der Praxisteil. Zum Glück hatte es das Regnen aufgehört und es wurde entschieden, dass wir zum Klettergarten Morsbach fahren würden. Dort gibt es viele leichte Routen, er ist also perfekt geeignet für Kletterkurse. Nun hatten wir etwa fünf bis sechs Stunden, um das Klettern draußen zu lernen. Das Material wurde verteilt und wir wanderten vom Parkplatz gemeinsam zum Klettergarten. Wir hatten zu fünft einen Trainer und er erklärte uns vor allem das Umbinden in zwei Varianten und das Abseilen. Wir übten eine Weile am Boden und wechselten dann zu Kletterrouten in den UIAA Kategorien 3 (Vorstieg), 5+ (Toprope und Umbinden üben) und 6. Letztere war für uns alle eine Herausforderung, die wir Stück für Stück im Team kletterten. Leider reichte die Zeit nicht mehr, um die Route fertig zu klettern.

Und damit war der Kurs auch schon wieder vorbei. Es war für drei von uns ein schöner Einstieg in das draußen klettern, für mich eine gute Wiederholung und noch dazu wurde uns das ganze Material kostenlos gestellt. Die Trainer kannten sich in der Materie aus und gingen ganz auf unsere Bedürfnisse ein. Es war ein tolles Wochenende mit Kufstein kennenlernen und draußen klettern 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Wanderung auf den Beigenstein (1518m)

08. August 2017

Hallo zusammen!

Mitte Juni ging es mal wieder in die Berge. Da meine Bergfreundin eine verletzte Schulter hatte, sollte es etwas Entspanntes sein. Wir wählten die Tour auf den Beigenstein von Langeneck aus. Dort angekommen folgte erst mal ein langer flacher Hatscher am Schwarzenbach entlang, bis es dann an einer Abzweigung endlich bergauf in Richtung Krottenalm ging.

Nun wanderten wir bergauf und bekamen endlich die Höhenmeter zu spüren. Es ging durch den Wald und als dieser sich lichtete, kamen wir zur vorderen Krottenalm. Und ab da waren wir in einer wunderschönen Almlandschaft. Um uns rum sehr viel Grün, viele Blumen und natürlich Kühe. Eine wunderschöne Berglandschaft.

Es ging vorbei an der Hinteren Krottenalm und dann hoch zum Sattel rechts vom Beigenstein. Von dort aus wanderten wir den Kamm entlang, bis wir das Gipfelkreuz erreicht hatten.

Wir waren ganz alleine unterwegs und hatten auf der Wanderung niemanden getroffen und auch am Gipfel war außer uns niemand. Wir machten Pause und blickten auf Brauneck und Benediktenwand. Das erinnerte mich sehr an die Wanderung vom letzten Jahr zur Benediktenwand. München-Venedig ist allgegenwärtig 😉 .

Wir verbrachten eine ganze Weile am Gipfel und genossen es. Nach einer Weile packten wir dann unsere Sachen und machten uns auf den Rückweg. Dieser war derselbe wie zuvor und wir wanderten wieder am Kamm zurück und hinab zur wunderschönen Almlandschaft.


Es war perfektes Wetter für eine Bergtour mit weiß-blauem Himmel und Sonne. Wir ließen uns beim Abstieg etwas Zeit, um die Almlandschaft, den aus unserer Sicht schönsten Teil der Wanderung, zu genießen.

Dann ging es wieder in den Wald und hinab zur Forststraße, bei der wir ja schon wussten, dass es ein längeres Stück zurückgehen würde. An einer guten Stelle machten wir am Schwarzenbach Halt und kühlten unsere Füße. Das war genau das Richtige für so einen warmen Tag. Erholt ging es zurück zum Auto, das wir nach fünf Stunden wieder erreichten.

Die Tour auf den Beigenstein ist wunderbar einsam und die Almlandschaft sehr schön. Das erste Stück fährt man aber idealerweise mit dem Fahrrad, dann spart man sich den langen Fortstraßenhatscher.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Eine Woche auf Kos (2): Strand in Kefalos und Wanderung auf den Dikeos

04. August 2017

Hallo zusammen,

nun waren es nur noch zwei volle Tage, bis es am folgenden Mittwoch wieder zurück nach Hause gehen sollte. Auch diese beiden Tage kamen wir noch etwas auf der Insel rum.

Entspannungstag in Kefalos

Wir wollten auch noch den eher unbekannten Westen der Insel kennenlernen und fuhren daher nach Kefalos. Der Tourismus ist hier am Ankommen, es ist aber noch ruhig und entspannt. Unser erstes Ziel war die Basilika Ágios Stéfanos. Und das ist ein wirklich sehr schöner Ort, zu dem man auf jeden Fall seine Badesachen mitnehmen sollte.

Es handelt sich um die Reste einer frühchristlichen Basilika und wieder ist man umgeben von Säulen und Steinwandresten. Die Besonderheit ist die Nähe zum Meer. Dadurch entsteht ein schönes, ja romantisches Bild.

Und das ist noch nicht genug, denn im Meer befindet sich die kleine Insel Kastrí. Auf ihr steht eine kleine Kirche, die aber an dem Tag verschlossen war. Der Reiseführer empfiehlt dort hinzuschwimmen und genau das wollte ich auch tun.

Nach dem Besuch von Ágios Stéfanos suchten wir uns einen Platz am Strand und ich machte mich schwimmend auf den Weg auf die Insel. Dort angekommen stand ich auf einem Kiesstrand und kletterte dann nochmal ein paar Felsen hinauf zum Kirchlein. Da stellte ich dann auch fest, dass dieses verschlossen war.

Nach diesem Meeresbesuch fuhren wir weiter in die Stadt Kefalos. Wir spazierten durch die Gassen, hatten einen schönen Ausblick runter zum Strand wo wir gerade waren und überlegten was wir nun tun wollten. In Kefalos selber war es nicht sonderlich spannend und warum nicht einfach den Tag genießen? Der Strand mit der Insel Kastrí war sehr schön und eigentlich wollten wir da nochmal hin.

Nach dem kurzen Stadtbesuch fuhren wir also wieder zurück zum Strand und genossen dort den Nachmittag. Das ist doch das, was man für gewöhnlich Urlaub nennt, oder? Im Meer schwimmen, Snacks essen, am Strand entspannen. Auch das war sehr schön 🙂 .

Wanderung auf den Dikeos

Was wäre ein Urlaub ohne eine Wanderung? Wie ihr wisst, erkunde ich die Natur am liebsten zu Fuß und daher musste eine Wanderung auf Kos auch sein. Und die ging auf den höchsten Berg der Insel, den Dikeos mit seinen 846 Metern. Die Tour startet in Zia und ist mit 586 Höhenmetern entspannt am Vormittag zu schaffen.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Zia, das wir von unserer Radtour schon kannten. Von dort gibt es innerhalb des Dorfes sogar große Schilder, die den Weg zum Dikeos zeigten. Ein Grieche erklärte uns noch, wie wir laufen sollten und so entfernten wir uns immer mehr vom Touristenzentrum. Am Anfang ging es eine ganze Weile durch den Wald. Zwischendurch waren wir unsicher, ob das richtig war, aber einen anderen Weg gab es nicht. Und es war der richtige Weg 😉 .

Nachdem der Wald immer lichter wurde, wanderten wir in der Sonne und hatten dann noch ein Stück Weg, bis wir die Kapelle des Gipfels erblickten. Und dann waren das nicht so schöne Kreuz und die Griechenlandflagge auch zu sehen. Oben war es recht windig, aber wir hatten einen wunderschönen Ausblick in Richtung Kalymnos und über die Insel. Das hatte sich gelohnt und ich war glücklich, in dem Urlaub auch die Gebirgskette der Insel erobert zu haben. Wir besuchten noch die Kapelle und machten uns dann auf den Rückweg. Der Abstieg ging dann recht schnell und es war erst mittags, als wir wieder in Zia ankamen.

Das nächste Ziel war die Embros Therme, ein Geheimtipp. Es handelt sich um einen Steinkreis, in dem das Heilwasser ist. Der Reiseführer hatte schon gewarnt, entweder man ist begeistert oder man findet es nicht so toll. Bei uns war es letzteres. Der Strand war nicht sonderlich schön, es waren gefühlte tausend Menschen da und gemütlich war es auch nicht. Daher verließen wir den Ort recht schnell wieder und suchten uns unser eigenes Strandfleckchen. Das was wir irgendwann ausgewählt hatten war auch nicht so schön, aber zumindest waren dort keine Menschenmassen. Und dann mussten wir das Auto auch schon wieder zurückgeben. Am Abend ging es mit dem Bus von Kos Stadt zurück nach Tigaki zum letzten Abendessen.

Letzter Tag

Und damit war auch schon der letzte Tag gekommen. Der Flug ging erst am Abend, so dass wir noch einige Zeit in Tigaki verbrachten und eine sehr leckere Pizza aßen (was auch sonst im schönen Griechenland 😉 ). Am Flughafen auf Kos war es dann sehr chaotisch und wir hatten wieder Verspätung – was uns nach dem auch schon sehr verspäteten Hinflug doch etwas ärgerte. Aber auch das ging vorbei und irgendwann saßen wir dann im Flieger zurück nach Hause.

Kos ist eine schöne kleine Insel, auf der es einige verschiedene Möglichkeiten gibt, den Urlaub zu genießen. Wir hatten Bewegung, Kultur und Entspannung. Bei mehr als einer Woche kann man sich einen Ausflug ins Kletterparadies Kalymnos gönnen, bei einer Woche kann man sich gut auf der Insel aufhalten. Mit dem Auto kommt man überall hin und dadurch, dass die Insel so klein ist, dauert alles nicht sonderlich lang. Ideal für einen entspannten schönen Urlaub 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂