{"id":7609,"date":"2016-02-16T21:54:35","date_gmt":"2016-02-16T19:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/web.sbrunner.net\/?p=7609"},"modified":"2016-02-17T16:44:17","modified_gmt":"2016-02-17T14:44:17","slug":"yogawochenende-in-nesselwang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=7609","title":{"rendered":"Yogawochenende in Nesselwang"},"content":{"rendered":"<p><em>Yoga does not just change the way we see things, it transforms the person who sees.<\/em><br \/>\nB.K.S. Iyengar<\/p>\n<p>Hall\u00f6chen zusammen!<\/p>\n<p>Am letzten Januarwochenende war ich wieder wie im <a href=\"http:\/\/web.sbrunner.net\/?p=6257\" target=\"_blank\">letzten Jahr<\/a> auf einem Yogawochenende, das von meiner <a href=\"http:\/\/www.yogewa.de\" target=\"_blank\">Yogalehrerin <\/a>organisiert wurde. Letztes Jahr waren wir im Explorer Hotel in Oberstdorf, dieses Jahr im Explorer Hotel in Nesselwang. Der offizielle Start war wie im Jahr zuvor am Freitagabend. Wir fuhren aber schon gegen Mittag von M\u00fcnchen aus los, um noch die Umgebung zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7613\" rel=\"attachment wp-att-7613\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7613 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_01.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_01\" width=\"700\" height=\"209\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Wetter war ein Traum und stimmte uns richtig auf das Wochenende ein. Nesselwang liegt im Allg\u00e4u und ist nicht weit von F\u00fcssen weg. Warum also nicht dort einen Stopp einlegen? Auf dem Weg nach F\u00fcssen hatten wir einen herrlichen Blick auf die Berge. Wir blieben an einem See stehen und genossen einen Moment die Ruhe und den Ausblick, bis wir dann weiter nach F\u00fcssen fuhren. Dort war typisch touristisch viel los, wir trauten uns aber trotzdem in die Stadt und machten eine kurze Caf\u00e9-Pause. Danach fuhren wir noch ein St\u00fcck weiter in Richtung Schl\u00f6sser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Einziges Ziel war hier, einen sch\u00f6nen Blick auf die Schl\u00f6sser zu haben, f\u00fcr einen Besuch war es schon zu sp\u00e4t. Nachdem wir dieses zugegeben sehr touristische Programm abgeschlossen hatten, fuhren wir nach Nesselwang ins Hotel. Wir checkten ein, liefen kurz in den Ort um uns mit dem n\u00f6tigsten zu versorgen und machten es uns dann mit einem Salat im zugeh\u00f6rigen Bistro bequem.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7614\" rel=\"attachment wp-att-7614\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7614 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_02.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_02\" width=\"700\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach und nach kamen die anderen Yogateilnehmer dazu. Manche kannte ich vom letzten Jahr, manche von der Yogagruppe am Dienstagabend, manche noch gar nicht. Wir waren eine sch\u00f6ne gemischte Gruppe mit gemischtem Alter und verstanden uns auf Anhieb gut. Nach dem Begr\u00fc\u00dfungsratschen ging&#8217;s zur\u00fcck auf die Zimmer und wir wechselten zu Yogaklamotten. Wir waren bereit, nun konnte das Wochenende beginnen \ud83d\ude42 . Wir fanden uns im Yogaraum ein, suchten Matte, Kl\u00f6tze, Gurt und Decken und dann startete das Abendprogramm. Wie auch schon im letzten Jahr war dieses entspannend und regenerativ und forderte uns nicht, sondern bereitete uns auf einen angenehmen Schlaf vor. In dieser Kulisse mit Bergluft und Schnee drau\u00dfen waren wir schnell weg vom Alltag, \u00fcbten konzentriert und schlummerten beim Shavasana zum Schluss schon fast ein \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7615\" rel=\"attachment wp-att-7615\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7615 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_03.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_03\" width=\"600\" height=\"365\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am kommenden Tag startete der Morgen mit Meditation. Ich freue mich hier schon sehr drauf, da ich das Yogawochenende f\u00fcr mich wieder als Start in meine pers\u00f6nliche Meditation nutzen wollte. Im letzten Jahr hatte ich es \u00fcber einige Monate konsequent durchgezogen, war dann aber wieder davon abgekommen und hatte die Meditation komplett aufgegeben. Dies war nun wieder der Start f\u00fcr meine regelm\u00e4\u00dfige Meditation. Wir sa\u00dfen auf den Kl\u00f6tzen eingel\u00fcmmelt in eine Decke und wechselten im Laufe der Dreiviertelstunde drei Mal unsere Sitzhaltung. Unsere Yogalehrerin gab uns Atemhilfen, um bei der Meditation zu bleiben und das Fenster in die Au\u00dfen- und Gedankenwelt zu schlie\u00dfen. Ich genoss es wieder sehr, h\u00e4tte mir aber etwas weniger Beinwechseln gew\u00fcnscht, da mich das immer etwas rausriss. Aber danach f\u00fchlte ich mich wieder herrlich &#8211; wie auch im letzten Jahr \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Nun folgte das Fr\u00fchst\u00fcck, das wie im letzten Jahr wieder eine gute Auswahl bot. Ich suchte mir mein Obst und M\u00fcsli zusammen und wir nutzten die Zeit wieder, uns als Gruppe kennenzulernen. Um zehn startete dann die n\u00e4chste Yogasession. Es waren viel Beindehnung und Stehhaltungen im Programm und wir \u00fcbten dieses Mal auch den Kopfstand, den ich sogar freistehend schaffte. Im Gegensatz zu einer klassischen 90 Minuten Stunde hatten wir nun zwei bis zweieinhalb Stunden Zeit und setzten uns so mit den \u00dcbungen intensiv auseinander. Ich genoss das sehr und fand es super, die Zeit zu haben, um voll in die Asanas zu gehen und an allen Stellen des K\u00f6rpers arbeiten zu k\u00f6nnen. Zum Schluss hatte ich das Gef\u00fchl, viel besser im jeweiligen Asana zu stehen, als das sonst der Fall war. Im Shavasana zum Schluss war ich so entspannt, dass ich mich zusammenrei\u00dfen musste, um nicht einzuschlafen &#8211; so intensiv war mir das auch noch nicht passiert \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>Die Yogastunde beendeten wir etwas fr\u00fcher als geplant, um das sch\u00f6ne Wetter besser nutzen zu k\u00f6nnen. Wir entschieden uns, gemeinsam zum Mittagessen zu fahren und dann die Wanderung um den Gr\u00fcntensee zu machen. Das erste Ziel, das wir anfuhren, war leider geschlossen, daher fuhren wir weiter zu einer Gastst\u00e4tte mit original Allg\u00e4uer K\u00e4se als Schwerpunkt. F\u00fcr mich gab es wieder Salat zum Essen w\u00e4hrend ansonsten nat\u00fcrlich viel K\u00e4sesp\u00e4tzle bestellt wurden \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7616\" rel=\"attachment wp-att-7616\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7616 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_04.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_04\" width=\"400\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem etwas l\u00e4ngeren Mittagessen fuhren wir nach Gschwend und suchten den Start unserer Wanderung. Anfangs irrten wir ein bisschen planlos umher, folgten dann aber einfach den Schildern und kamen so zum Gr\u00fcntensee. Zugegeben hatte ich mir unter &#8222;Wanderung&#8220; etwas mehr erhofft, aber auch so war es sch\u00f6n im Allg\u00e4u spazieren zu gehen. Ein Teil der Gruppe verabschiedete sich schon fr\u00fcher, w\u00e4hrend wir zu dritt noch ein St\u00fcck am See entlang liefen, bis wir uns wieder auf den R\u00fcckweg zum Auto machten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7617\" rel=\"attachment wp-att-7617\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7617 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_05.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_05\" width=\"700\" height=\"198\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Winter war hier nicht viel zu sehen, aber allein wieder die Berge um mich rum zu haben, entspannte mich total. In Verbindung mit dem Yoga und dem Urlaubsgef\u00fchl war es ein Traum. Noch dazu waren wir eine so nette Truppe, dass ich mich sehr wohl f\u00fchlte und die Momente total genoss. Nachdem wir wieder zur\u00fcck am Auto waren, fuhren wir zur\u00fcck zum Hotel und machten uns fertig f\u00fcr das Abendyoga. Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir alle wesentlich mehr Energie und unsere Yogalehrerin konnte uns auch entsprechend fordern. Ein Schwerpunkt waren unter anderem Drehhaltungen. Auch am Abend gab es wieder Kopfstand, aber da war ich dann doch schon etwas ersch\u00f6pft und brauchte die Wand dazu \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/?attachment_id=7618\" rel=\"attachment wp-att-7618\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7618 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Yogawochenende_Nesselwang_06.jpg\" alt=\"Yogawochenende_Nesselwang_06\" width=\"700\" height=\"194\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag war ich am Morgen schon eine Weile wach, bevor ich zur Meditation losging. Meine Zimmerpartnerin war zu m\u00fcde und daher machte ich mich alleine auf den Weg. Im Yogaraum angekommen war ich noch alleine, dann kam meine Yogalehrerin und das war&#8217;s dann auch schon. Alle anderen waren wohl noch zu m\u00fcde und so meditierten wir zu zweit. Meine Yogalehrerin gab wieder Atemhinweise und dieses Mal aber keine Hinweise zum Sitzposition wechseln. Das entsprach mir sehr, da ich nur einmal meine Verschr\u00e4nkung der Beine wechselte und so tiefer in die Meditation reinkam. Am Ende war ich wieder in dieser angenehm entspannten gl\u00fccklichen Stimmung und freute mich auf den Tag. Meine Yogalehrerin und ich plauderten noch etwas \u00fcber Meditation und Co. und packten dann unsere Sachen f\u00fcr&#8217;s Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p>Hier trudelten dann nach und nach alle ein und starteten so auch in den Tag. Wir mussten nun schon wieder unsere Sachen packen und auschecken und fanden uns dann mit Gep\u00e4ck im Yogaraum ein. Es folgte also schon die letzte Yogastunde. Nochmal zweieinhalb Stunden Konzentrieren auf Asanas, f\u00fcr uns sein, das Wochenende perfekt zum Ende bringen.<\/p>\n<p>Wir \u00fcbten gut und intensiv und ich genoss es. Ein Teil war der Unterarmstand, bei dem ich mich anfangs geistig blockierte. Nachdem unsere Yogalehrerin dann nochmal darauf hingewiesen hatte, dass das reine Kopfsache ist, sammelte ich mich nochmal und kam endlich hoch. Dazu gab es sch\u00f6ne R\u00fcckw\u00e4rstbeugen wie Utrasana (das Kamel) und Urdhva Dhanurasana (die Br\u00fccke). Asanas die ich sehr gerne mag. Und auch Trikonasana kam nochmal in den Fokus, was wir am Tag zuvor schon hatten. An Trikonasana habe ich deutlich gemerkt, dass schon ein Wochenende sehr helfen kann, besser in ein Asana reinzukommen und es technisch besser auszuf\u00fchren &#8211; und das f\u00fchlt sich auch ganz anders an!<\/p>\n<p>Auch diese sch\u00f6ne letzte Stunde endete mit ruhigen Haltungen und Shavasana zum Schluss. Ich f\u00fchlte mich befl\u00fcgelt und entspannt, voller Energie und gl\u00fccklich und einfach richtig gut. Wie schon im letzten Jahr konnte ich wieder feststellen, dass mir Yoga und Meditation sehr viel geben und gut tun. Und wieder hoffe ich, dass ich meine Yogapraxis noch weiter vertiefen werde und die Meditation weiterhin ein regelm\u00e4\u00dfiger Bestandteil ist. Bis jetzt klappt das ganz gut \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nSabine \ud83d\ude42<\/p>\n<p><em>Yoga is like music: the rhythm of the body, the melody of the mind, and the harmony of the soul create the symphony of life.<\/em><br \/>\nB.K.S. Iyengar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yoga does not just change the way we see things, it transforms the person who sees. B.K.S. Iyengar Hall\u00f6chen zusammen! Am letzten Januarwochenende war ich wieder wie im letzten Jahr auf einem Yogawochenende, das von meiner Yogalehrerin organisiert wurde. 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