{"id":7223,"date":"2015-11-29T10:48:34","date_gmt":"2015-11-29T08:48:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sbrunner.net\/?p=7223"},"modified":"2015-11-29T10:50:48","modified_gmt":"2015-11-29T08:50:48","slug":"sonniger-november-auf-dem-vorderunnuetz-2078m","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=7223","title":{"rendered":"Sonniger November auf dem Vorderunn\u00fctz (2078m)"},"content":{"rendered":"<p>Hall\u00f6chen zusammen!<\/p>\n<p>Am Tag nach dem Radl putzen zog es uns wieder in die Berge, um das sch\u00f6ne Wetter zu genie\u00dfen. Da wir in eine neue Gegend wollten, entschieden wir uns f\u00fcr das Rofangebirge am Achensee und eine Wanderung auf den <a href=\"http:\/\/www.hoehenrausch.de\/berge\/unnuetz\/\" target=\"_blank\">Vorderunn\u00fctz<\/a>.<\/p>\n<p>Die Parkplatzsuche stellte sich als schwierig heraus, da das Hotel Cordial (wo wir laut Beschreibung parken sollten) nicht da war, wo es laut Koordinaten h\u00e4tte sein sollen. Daher fuhren wir in den Ort und nutzten den Parkplatz beim Fischerwirt in Achenkirch. Dort gab es Wanderschilder, die den Vorderunn\u00fctz mit vier Stunden auszeichneten. Wir konnten dort also loswandern. Nach einer Unterf\u00fchrung startet der Wanderweg im Wald. Anfangs hatten wir noch den Stra\u00dfenl\u00e4rm in den Ohren, der verschwand aber, umso h\u00f6her und weiter wir kamen. Der Pfad f\u00fchrt zur K\u00f6glalm und ist m\u00e4\u00dfig steil, daher wanderten wir recht schnell. Immer wieder lichtete sich der Wald und wir hatten einen sch\u00f6nen Blick auf den Achensee.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_9.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_9.jpg\" alt=\"Unnutz_9\" width=\"600\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7303\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_9.jpg 800w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_9-300x149.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als sich der Wald lichtete und wir auf Almwiesen weiterliefen, tauchte die K\u00f6glalm vor uns auf. Hier war nichts mehr los, da diese im November geschlossen hat. Das st\u00f6rte uns nicht, denn wir wollten weiter zum Gipfel. Der Weg f\u00fchrte uns nach den Almen wieder in den Wald hinein und es ging weiter bergauf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_8-300x225.jpg\" alt=\"Unnutz_8\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7302\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_8-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_8.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer Weile wechselte die Vegetation von Nadelwald zu Latschengestr\u00fcpp. Der Pfad wurde nun etwas steiler, daf\u00fcr bekamen wir aber auch traumhafte Ausblicke ins Tal. Der Achensee glitzerte in der Sonne und das Wetter war einfach traumhaft sch\u00f6n. Der Latschenpfad zog sich zum Schluss ganz sch\u00f6n, irgendwann erreichten wir dann den grasigen R\u00fccken des Vorderunn\u00fctz und konnten schon das Gipfelkreuz erkennen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_6-225x300.jpg\" alt=\"Unnutz_6\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7300\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_6-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_6.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_7-225x300.jpg\" alt=\"Unnutz_7\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7301\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_7-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_7.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Gipfelkreuz war schon etwas mehr los, als auf dem Wanderweg. Es gab wohl verschiedene Aufstiegsm\u00f6glichkeiten, um den Vorderunn\u00fctz zu erreichen. Dies best\u00e4tigte sich bei der Brotzeit bei einem Gespr\u00e4ch mit einem erfahrenen Bergwachtler.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_1-300x225.jpg\" alt=\"Unnutz_1\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7295\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir packten unsere Sachen aus und machten es uns gem\u00fctlich. Der Blick nach Achenkirch und zum Achensee war traumhaft. Vom Gipfel aus wirkte das Tal gar nicht so weit weg, wie es laut H\u00f6henmetern war. Da wir uns in dem Gebiet gar nicht auskennen, kam die Gesellschaft des Bergwachtlers genau richtig.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_2.jpg\" alt=\"Unnutz_2\" width=\"700\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7296\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_2.jpg 1000w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_2-300x82.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir unsere Brotzeit a\u00dfen, erkl\u00e4rte er uns die Berge, die wir sehen konnten &#8211; und das waren eine ganze Menge. Er zeigte uns das Karwendel und die Hohen Tauern, erinnerte uns daran, dass wir den Guffert noch auf der Zielliste hatten und erkl\u00e4rte uns die verschiedenen Wanderungen, die man direkt am Vorderunn\u00fctz noch machen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_3.jpg\" alt=\"Unnutz_3\" width=\"700\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7297\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_3.jpg 1000w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_3-300x66.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Blick nach Norden zeigte dann sogar eine bekannte Kette: Die Blauberge. Wenigstens da konnten wir ein bisschen mitreden und von Halserspitz und Schildenstein erz\u00e4hlen \ud83d\ude09 . Der Rest aber wartet noch darauf, erkundet zu werden. Wie immer wenn man mit erfahrenen \u00e4lteren Bergleuten spricht, war es faszinierend zuzuh\u00f6ren, wo ihn seine Wege schon \u00fcberall hingef\u00fchrt hatten. Und wie immer strahlte er eine Ruhe und Zufriedenheit aus, die man nur durch die viele Zeit in der Natur erkl\u00e4ren kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_4-300x225.jpg\" alt=\"Unnutz_4\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7298\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_4.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_5-300x225.jpg\" alt=\"Unnutz_5\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7299\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Unnutz_5.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dieser ausgiebigen Pause entschieden wir uns, wieder ins Tal zu laufen. Der Hochn\u00fctz musste noch warten, da wir wegen Knieproblemen kein Risiko eingehen wollten. Der Weg zum Hochn\u00fctz erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist daher nur empfehlenswert, wenn man sicher sein kann, dass man das auch hat. Und mit kaputtem Knie ist das leider nicht so. Beim Abstieg mussten wir feststellen, dass das die richtige Entscheidung war. Wir kamen aber trotzdem heil nach unten und \u00fcberlegten dann, wo wir den sch\u00f6nen Nachmittag noch ausklingen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nachdem wir den Parkplatz verlassen hatten, entdeckten wir das Schild zum Hotel Cordial &#8211; es war also doch da \ud83d\ude09 . Wir fuhren zur\u00fcck nach Deutschland und entschieden uns dann spontan, dass unser Ziel Bad T\u00f6lz sein sollte. Ich liebe dort den Stadtplatz und den Isarflair \ud83d\ude42 . Dort angekommen spazierten wir durch den Stadtplatz und suchten uns dann ein Caf\u00e9. Wir entschieden uns f\u00fcr das Caf\u00e9 Volkland. Zu meiner Freude konnte ich dort eine hei\u00dfe Schokolade mit Mandelmilch und eine vegane Kirschtasche genie\u00dfen. Und das sogar drau\u00dfen auf dem Stadtplatz ohne frieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und so beendeten wir unseren Ausflug und hatten damit das letzte sonnig-warme Wochenende im November richtig genie\u00dfen k\u00f6nnen \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nSabine \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hall\u00f6chen zusammen! Am Tag nach dem Radl putzen zog es uns wieder in die Berge, um das sch\u00f6ne Wetter zu genie\u00dfen. Da wir in eine neue Gegend wollten, entschieden wir uns f\u00fcr das Rofangebirge am Achensee und eine Wanderung auf den Vorderunn\u00fctz. 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