{"id":6264,"date":"2015-02-22T15:14:26","date_gmt":"2015-02-22T13:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sbrunner.net\/?p=6264"},"modified":"2015-02-22T15:15:58","modified_gmt":"2015-02-22T13:15:58","slug":"abschied-meditation-und-yoga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=6264","title":{"rendered":"Abschied: Meditation und fordernder Yogaabschluss"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen!<\/p>\n<p>An diesem leider schon letzten Tag machten wir uns schon ganz selbstverst\u00e4ndlich am Morgen auf den Weg in den \u00dcbungsraum, um mit der Meditation zu beginnen. Ich hatte sehr gut geschlafen, war ausgeruht und war gespannt, was uns an diesem Tag noch erwartete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_19.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_19.jpg\" alt=\"Oberstdorf_Breitachklamm_19\" width=\"400\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6305\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_19.jpg 800w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_19-300x156.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieses Mal teilte unsere Yogalehrerin uns allen Rosinen und N\u00fcsse aus &#8211; entweder man hatte eine Rosine und eine Nuss oder zwei N\u00fcsse (wenn man keine Rosinen mag). Dies waren f\u00fcr diesen Morgen unsere Meditationsobjekte. Wir begannen ruhig und legten dann die Rosine oder Nuss in den Mund und f\u00fchlten. Ich hatte zwei N\u00fcsse, also von Anfang an eine Nuss als Meditationsobjekt. Ich f\u00fchlte die Oberfl\u00e4che der Nuss, der Geschmack der ohne zerbei\u00dfen schon zu schmecken war und lie\u00df die Nuss umherwandern. So hatte ich es tats\u00e4chlich geschafft, mit den Gedanken anfangs nur bei der Nuss zu sein. Unsere Yogalehrerin gab uns immer wieder Impulse, auf was wir achten k\u00f6nnen, ab wann wir zerkauen k\u00f6nnen und so weiter. Ich f\u00fchlte im Laufe der etwa zwanzig Minuten die Nuss von jeder Seite, zerkaute sie, schmeckte das intensive Aroma und irgendwann den Nachgeschmack, den die Nuss im Mund hinterlie\u00df. Dann war die zweite Nuss an der Reihe oder f\u00fcr den Gro\u00dfteil die erste Nuss nach der Rosine. Der Ablauf war derselbe. <\/p>\n<p>Ich hatte trotzdem immer wieder Schwierigkeiten meine Gedanken ruhen zu lassen und setzte parallel dazu den Atem ein, wie wir es am Tag zuvor gemacht hatten. Selbst so eine einfache Nuss weckte tausend Assoziationen und brachte alle m\u00f6glichen Gedanken in meinem Kopf, die ich versuchte, weiterzuschieben. Am Anfang funktionierte das mit der Nuss wunderbar, danach war es aber mehr Ablenkung f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Nachdem auch die zweite Nuss zerkaut war und nur noch ein leichter Nachgeschmack im Mund war, kamen wir langsam wieder zur\u00fcck. Wir \u00f6ffneten die Augen, waren wieder \u00fcberrascht, dass es mittlerweile hell geworden war und tauschten uns aus. Die meisten hatten sehr gute Erfahrungen mit der Rosine, fanden die Nuss aber st\u00f6rend, da sich die Nusskr\u00fcmel schnell in den Hals legen k\u00f6nnen und da kratzen. Das Problem hatte ich nicht. Viele fanden die Meditation mit der Rosine als Meditationsobjekt besser, als nur den Atem zu haben. Nur wenigen, einschlie\u00dflich mir, ging es da anders. Ich finde nach wie vor, dass der Atem oder ein Mantra die beste Art sind, um zu sich zu finden. Alles andere lenkt mich zu sehr ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_20-300x225.jpg\" alt=\"Oberstdorf_Breitachklamm_20\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6306\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_20-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_20.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es folgte wieder das Fr\u00fchst\u00fcck. Wir bedienten uns flei\u00dfig, achteten aber auch darauf, dass es nicht zu viel wurde, schlie\u00dflich wollten wir noch Yoga machen. Wir waren gespannt, was jetzt noch kommen w\u00fcrde. Nach dem klassischen Vier-Wochen-Rhythmus fehlten noch die R\u00fcckbeugen.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr uns letzte Yogaeinheit wurde zu einer anstrengenden und dynamischen Einheit. Wir kombinierten mehrere Asanas und \u00fcbten den klassischen Sonnengru\u00df, wobei wir diesen dynamisch \u00fcbten und uns dann auf einzelne \u00dcbungen konzentrierten. Adho Mukha Svanasana war schon das gesamte Wochenende Schwerpunkt. Nun kam die umgekehrte Haltung dazu, also Urdha Mukha Svanasana. Chatturanga Dandasana war auch ein Schwerpunkt. Wir \u00fcbten vom Liegen auf dem Bauch uns hochzudr\u00fccken und auch die Brett-Position (Plank) an sich. Als Partner\u00fcbung korrigierten wir uns gegenseitig und perfektionierten so diese Haltung. Dazu geh\u00f6rten auch ein seitlicher Plank und eine Stabilisations\u00fcbung mit Bauch richtung Decke, auf H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen stehend. Nun waren wir schon sehr ersch\u00f6pft, es fehlten aber nat\u00fcrlich noch die R\u00fcckbeugen. Wir arbeiteten uns langsam an Ustrasana (Kamel) heran. Am Anfang hatten wir noch Bl\u00f6cke, zum Schluss klappte die R\u00fcckbeuge ganz ohne und wir kamen mit den H\u00e4nden zu den F\u00fc\u00dfen. Der H\u00f6hepunkt der R\u00fcckbeugen war Urdhva Dhanurasana, der Bogen. Jeder kennt die Haltung, bei der Kinder von der R\u00fcckenlage aus die Br\u00fccke oder den Bogen bilden. Jahre sp\u00e4ter fragt man sicht, wie das wieder gehen soll. Eigentlich ist es nur zum richtigen Zeitpunkt die richtige Kraft einzusetzen. Auch das war toll, als es dann wieder funktionierte. Nun freuten wir uns auf Savasana und waren richtig ausgepowert. Ein herrliches Gef\u00fchl! <\/p>\n<p>Die letzte Yogastunde hatte es so richtig in sich und hatte unheimlich gut getan. Leider folgte darauf auch schon der Abschied. Wir halfen unserer Yogalehrerin die Sachen zusammenzupacken, packten unsere Sachen und schauten, wann der n\u00e4chste Bus fahren w\u00fcrde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_21.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_21.jpg\" alt=\"Oberstdorf_Breitachklamm_21\" width=\"600\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6307\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_21.jpg 800w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Oberstdorf_Breitachklamm_21-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So fuhren wir alle wieder nach Hause, verabschiedeten uns und freuten uns. Es war ein Traumwochenende! Das Winterwunderland Oberstdorf kombiniert mit Yoga, eine tolle Kombination. Wir standen an der Bushaltestelle und stiegen dann in Fischen in den Zug ein und lie\u00dfen es nochmal Revue passieren. Das Wochenende war ganz ohne Kopf- und Schulterstand ausgekommen. Daf\u00fcr hatten wir nicht die n\u00f6tigen Materialien dabei. Aber hatte das gest\u00f6rt? Nein, ganz und gar nicht. Die Yogastunden waren schl\u00fcssig, genau richtig und von den \u00dcbungen her super zusammengestellt. Wir f\u00fchlten uns gut, entspannt und gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Damit gehe ich mit zwei Vors\u00e4tzen aus dem Wochenende: Meine Yogapraxis wieder intensivieren und das Meditieren in den Alltag aufnehmen.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nSabine \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! 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