{"id":5847,"date":"2014-10-09T06:25:43","date_gmt":"2014-10-09T04:25:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sbrunner.net\/?p=5847"},"modified":"2014-10-09T06:25:43","modified_gmt":"2014-10-09T04:25:43","slug":"altmuehlradweg-von-gunzenhausen-nach-kipfenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=5847","title":{"rendered":"Altm\u00fchlradweg: Von Gunzenhausen nach Kipfenberg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gunzenhausen &#8211; Treuchtlingen &#8211; (Pappenheim &#8211; Solnhofen &#8211; Dollnstein) &#8211; Eichst\u00e4tt &#8211; Pf\u00fcnz &#8211; Gungolding &#8211; Kipfenberg<br \/>\n68,86 km mit dem Radl &#8211; 18,7 km\/h &#8211; ca. 30 km mit der Bahn<\/strong><\/p>\n<p>Hallo zusammen,<\/p>\n<p>als wir an diesem Morgen aufwachten, h\u00f6rten wir schon das bekannte Ger\u00e4usch von Dauerregen. Beim Blick aus dem Fenster wurde das best\u00e4tigt: Das Wasser fiel vom Himmel und es regnete nicht ein bisschen, sondern durchg\u00e4ngig stark. Wir wollten uns erst mal Zeit lassen &#8211; gem\u00fctlich fr\u00fchst\u00fccken, entspannt zusammenpacken. Nat\u00fcrlich hatte ich f\u00fcr diesen Tag nicht die &#8222;normale&#8220; zweite Etappe mit 68 Kilometern ausgew\u00e4hlt, sondern wollte noch 27 Kilometer weiter nach Kipfenberg. Bei sch\u00f6nem Wetter w\u00e4re das ja auch kein Problem gewesen, aber so war es nun nicht die beste Wahl. Das Problem war nur, dass wir in Kipfenberg schon reserviert hatten und den Plan nicht umschmei\u00dfen konnten.<\/p>\n<p>Nach Fr\u00fchst\u00fcck und langsamen Zusammenpacken regnete es noch immer&#8230; Regenjacke an, Regenhose an und erst mal losradeln und dann entscheiden. Als wir drau\u00dfen auf unseren R\u00e4dern sa\u00dfen, entschieden wir uns daf\u00fcr, bis Treuchtlingen zu radeln. Zu dem waren wir schlie\u00dflich da. Zu dem Zeitpunkt wussten wir aber noch nicht, dass das haupts\u00e4chlich Kies- und Sandwege sind. Wir radelten raus aus Gunzenhausen, durch Aha durch und waren nach Windsfeld durchg\u00e4ngig auf sandigen Wegen parallel zur Zuglinie. Nicht nur die R\u00e4der, auch wir wurden sandig von oben bis unten &#8211; vor allem mit dem Mountainbike sch\u00fctzte mich das Schutzblech nicht wirklich. Mein ganzer R\u00fccken war voll mit Sand \ud83d\ude09 . Dass die R\u00e4der schon nach kurzer Zeit zu knirschen anfingen, brauche ich sicher nicht zu erw\u00e4hnen \ud83d\ude09 .<\/p>\n<p>In Treuchtlingen angekommen stellte sich dann die Frage, wie&#8217;s weitergehen solle. Weiterradln? Schlie\u00dflich waren wir schon nass und schmutzig, schlimmer konnte das nicht mehr werden. Ein warmer Zug zum Trocknen und Mittagessen konnte aber auch nicht schaden. Nachdem die Laune auch schon am Kippen war, entschieden wir uns f\u00fcr den Zug. Von Treuchtlingen nach Eichst\u00e4tt. Wir versuchten uns trotz Schmutz und N\u00e4sse einigerma\u00dfen gut im Zug zu platzieren, ohne zu gro\u00dfe Spuren zu hinterlassen. Dann packten wir die Brotzeit aus und der Zug fuhr los &#8211; vorbei an Pappenheim, das ich nur zu gerne gesehen h\u00e4tte, vorbei an Solnhofen, bekannt f\u00fcr den Archaeopteryx, der dort gefunden wurde, vorbei an den &#8222;Zw\u00f6lf Aposteln&#8220; (eine Felsformation), vorbei an Dollnstein bis zum Bahnhof Eichst\u00e4tt. Und das war nicht Eichst\u00e4tt Stadt, sondern der Bahnhof auf einem H\u00fcgel \u00fcber der Stadt. <\/p>\n<p>Am Bahnhof Eichst\u00e4tt angekommen \u00fcberlegten wir kurz, ob wir in die Stadt auch mit dem Zug fahren sollten, entschieden uns aber dagegen. Wir radelten gleich von dort los zur Stadt runter. Der Altm\u00fchlradweg f\u00fchrt vorbei am Residenzplatz, was ganz sch\u00f6n ist. H\u00e4tte es nicht so geregnet und w\u00e4ren wir nicht so nass gewesen, h\u00e4tten wir hier sicher eine Pause eingelegt. Aber so radelten wir weiter &#8211; nur noch 27 Kilometer bis Kipfenberg. Der Regen hatte immer noch nicht aufgeh\u00f6rt, aber wir waren es nun ja schon gew\u00f6hnt. Dass es die Sandwege nicht leichter machten, war auch nichts Neues. Also weiter bis nach Pf\u00fcnz, durch Walting und Gungolding. Das Ziel war nun schon nahe und da sahen wir auch schon die Burg Kipfenberg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Altm\u00fchlradweg03_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Altm\u00fchlradweg03_1-225x300.jpg\" alt=\"Altm\u00fchlradweg03_1\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5946\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Altm\u00fchlradweg03_1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Altm\u00fchlradweg03_1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir suchten das Hotel und verbrachten dann erst mal eine Weile damit, unsere R\u00e4der und uns zu &#8222;entsanden&#8220;. Mit dem nahe gelegenen Brunnen und dem restlichen Wasser, das wir dabei hatten, funktionierte das ganz gut. Und dann konnten wir endlich duschen und uns wieder ein bisschen aufw\u00e4rmen. Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir mit Schuhe f\u00f6hnen, Kuchen essen, Kleidung irgendwie zum Trocknen aufh\u00e4ngen und weiter &#8222;entsanden&#8220; und Abendessen. Tags darauf sollte es zum Gl\u00fcck wieder aufh\u00f6ren zu regnen \ud83d\ude42 .<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nSabine \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gunzenhausen &#8211; Treuchtlingen &#8211; (Pappenheim &#8211; Solnhofen &#8211; Dollnstein) &#8211; Eichst\u00e4tt &#8211; Pf\u00fcnz &#8211; Gungolding &#8211; Kipfenberg 68,86 km mit dem Radl &#8211; 18,7 km\/h &#8211; ca. 30 km mit der Bahn Hallo zusammen, als wir an diesem Morgen aufwachten, h\u00f6rten wir schon das bekannte Ger\u00e4usch von Dauerregen. 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