{"id":490,"date":"2010-09-23T09:17:45","date_gmt":"2010-09-23T09:17:45","guid":{"rendered":"http:\/\/brunnen.ni-web.de\/wordpress\/?p=490"},"modified":"2010-10-21T13:11:24","modified_gmt":"2010-10-21T13:11:24","slug":"abreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=490","title":{"rendered":"Abreise"},"content":{"rendered":"<p>Der Handywecker klingelte viel zu fr\u00fch, drau\u00dfen war es noch dunkel und irgendwie waren wir noch gar nicht richtig ausgeschlafen. Mit m\u00fcden Augen sa\u00dfen wir uns an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch und bekamen schon um Viertel vor sieben unser Fr\u00fchst\u00fcck. Die Leiterin der Pension ratschte gem\u00fctlich mit uns, wir genossen die frischen Semmeln und langsam wurde ich dann auch wach. Es wurde zum Schluss fast etwas knapp, da wir so lange geratscht hatten. Der Zug ging zwar erst um 7:42 Uhr, mein Freund musste sich aber noch ein Zugticket kaufen, da er nicht nach Passau fuhr. Das Ticket f\u00fcr den Radlzug konnte man sich praktischerweise im Zug kaufen. Daher radelten wir schon etwas fr\u00fcher zum Bahnhof und warteten dann auf den Zug.<br \/>\nEs war wirklich sehr praktisch, das Radl im Radabteil aufzuh\u00e4ngen, wodurch es sicher verstaut war. Schon bald holte ich mein kostenloses Hei\u00dfgetr\u00e4nk &#8211; bzw. einen Pappbecher Tee \ud83d\ude09 &#8211; und hoffte, durch das Teein noch wacher zu werden. Der Zug blieb immer wieder l\u00e4nger stehen und musste auf Gegenz\u00fcge warten, was die Spannung nicht gerade steigerte, aber die Fahrt war ansonsten ganz angenehm. Auch wenn ich schon bald alleine im Zug war, war es interessant die Gespr\u00e4che der anderen Radlfahrer zu h\u00f6ren und die Landschaft zu beobachten. In der letzten Stunde war es dann interessanter, da mir ein australisches P\u00e4rchen gegen\u00fcbersa\u00df, mit denen ich mich \u00fcber den Donau-Radweg, Deutschland und Australien unterhielt. \u00dcberraschend fand ich das absolut verst\u00e4ndliche Englisch der Australier, ich dachte immer, es w\u00e4re dialektgef\u00e4rbt.<br \/>\nIn Passau angekommen musste ich mein Radl die Treppen runtertragen (komischerweise ging es erstaunlich leicht), wieder rauftragen, mir ein Ticket kaufen, wieder runtertragen, rauftragen und dann auf den Mini-S\u00fcdostbayernbahnzug nach M\u00fchldorf warten.<br \/>\nDamit begann die langweiligste Strecke \u00fcberhaupt. Eine Bummelbahn mit unendlich vielen Bedarfshalten durch eine nicht sehr spannende Landschaft. Ich wurde wahnsinnig m\u00fcde und z\u00e4hlte die Minuten, bis die zweieinhalb Stunden endlich vorbei waren.<br \/>\nDann ging&#8217;s endlich schneller! Das Rad schleppte ich wieder von einem Gleis zum anderen, stieg in den altbekannten Burghausenzug und war nach einer Viertelstunde endlich daheim.<br \/>\nZahlreiche Eindr\u00fccke, Bilder, Anstrengungen und Kilometer sp\u00e4ter war ich wieder am Ursprung der Reise. Geschafft, vorbei, gl\u00fccklich :-)!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Handywecker klingelte viel zu fr\u00fch, drau\u00dfen war es noch dunkel und irgendwie waren wir noch gar nicht richtig ausgeschlafen. Mit m\u00fcden Augen sa\u00dfen wir uns an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch und bekamen schon um Viertel vor sieben unser Fr\u00fchst\u00fcck. 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