{"id":293,"date":"2010-09-15T16:41:57","date_gmt":"2010-09-15T16:41:57","guid":{"rendered":"http:\/\/brunnen.ni-web.de\/wordpress\/?p=293"},"modified":"2014-12-06T17:30:34","modified_gmt":"2014-12-06T15:30:34","slug":"tag-1-anreise-und-ein-bisschen-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sbrunner.net\/?p=293","title":{"rendered":"Tag 1: Anreise und ein bisschen Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Der Wecker l\u00e4utete uns schon fr\u00fch aus dem Schlaf, \u00e4u\u00dferlich noch immer irgendwie schlafend packte ich die Taschen, fr\u00fchst\u00fcckte und &#8222;sattelte&#8220; mein Radl. Langsam wurde ich dann doch wach und sp\u00e4testens als ein morgendlicher Regenschauer uns kurz vor der Abfahrt \u00fcberraschte, war ich dann auch ganz da. Premiere f\u00fcr die Regenjacke und ein schnelles radeln zum Bahnhof, wo um 07:44 Uhr der Zug nach Rosenheim losfuhr. Abwechselnd hoben wir R\u00e4der und das Gep\u00e4ck in den Zug und waren ganz froh, dass wir alles sicher verstauen konnten. Die Zugfahrt dauerte eine Stunde und verging recht schnell. Schlie\u00dflich war das erst der Anfang der langen Reise. In Rosenheim angekommen mussten wir in einen Zug nach Kufstein umsteigen, was sehr gut klappte, da es in Rosenheim Aufz\u00fcge gab und wir somit die Radl nicht die Treppe raufschleppen mussten und andererseits war der Einstieg in die Z\u00fcge auf Bahnsteigh\u00f6he. Perfekt :-)! Wieder fuhren wir etwa eine Stunde weiter, um dann in Kufstein ein &#8222;Einfach-Raus-Ticket&#8220; zu organisieren und ein wenig durch die Stadt zu schlendern und schieben und ein zweites Fr\u00fchst\u00fcck einzulegen. Der n\u00e4chste Zug brachte uns dann nach Innsbruck, wo wir wieder umstiegen in eine wiederum \u00f6sterreichische Regionalbahn nach Landeck. Dort hatten wir noch etwas Zeit und besorgten uns Verpflegung f\u00fcr diesen und den n\u00e4chsten Tag, da wir zum Einen keine Schweizer Franken hatten und zum Anderen nicht wussten, ob man am Sonntag in der Schweiz irgendwo Verpflegung bekommen konnte. Somit waren die Taschen noch voller als zuvor und nach einem kleinen Mittagessen stiegen wir um in einen Radlbus der LVB-Radreisen, der uns nach Maloja brachte, zum Beginn des Innradweges :-).<\/p>\n<p>Nach drei Stunden Fahrt waren wir da und eine unglaubliche Landschaft umgab uns. Auf \u00fcber 1700 Meter, die Berge rundherum, viele Seen und viel Natur. Die Schweizer St\u00e4dtchen oder D\u00f6rfer sind recht klein und haben auch gar nicht die M\u00f6glichkeit, sich gro\u00df auszubreiten. Um so sch\u00f6ner war das f\u00fcr uns und wir konnten losradeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/01-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-296\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Inn entspringt auf dem Malojapass und flie\u00dft dann durch mehrere Seen und wird langsam vom rei\u00dfendem Gebirgsbach zum kleinen jungen Fluss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/02-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-296\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcberraschend war f\u00fcr mich St. Moritz, was beim Durchfahren viel kleiner wirkte, als ich es mir vorgestellt hatte. Es tauchen ein paar mehr H\u00e4user auf, aber bis auf den ein oder anderen Porsche mehr, f\u00e4llt das nicht auf. So sind wir recht schnell an St. Moritz vorbeigeradelt und waren dann auch schon bei Celerina, wo wir die Kirche San Gian entdeckten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/03-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-296\" srcset=\"https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/03-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.sbrunner.net\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/03.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ging weiter durch die traumhafte Schweiz. Es hat etwas friedliches und unber\u00fchrtes, wenn man in der h\u00fcgeligen Gegend unterwegs ist und kaum was von der Zivilisation mitbekommt. Hier lebt der Mensch noch irgendwie im Einklang mit der Natur, was bedingt durch die bergige Landschaft auch gar nicht anders geht. Nach insgesamt 40 Kilometern erreichten wir dann das Quartier f\u00fcr die erste Nacht: Das Convict per giuvent\u00fcna Zuoz, ein Jugendhaus, das im Vergleich zu den anderen Unterk\u00fcnften in der Schweiz auch bezahlbar ist. Unsere Reservierung war zwar vergessen worden, so dass wir noch eine halbe Stunde warten mussten, bis wir unser Zimmer hatten, aber ansonsten war es eine sehr sch\u00f6ne Unterkunft. Nachdem wir geduscht hatten und ich feststellen musste, dass ich einerseits das Shampoo vergessen hatte und andererseits nicht f\u00f6hnen konnte, weil die Steckdosen in der Schweiz nicht zu unseren Steckern passen, fielen wir trotzdem gl\u00fccklich und zufrieden und mit nassen Haaren \ud83d\ude09 ins Bett und schliefen mit dem Ger\u00e4usch vorbeifahrender Z\u00fcge und der alle Viertelstunde wieder l\u00e4utenden Kirchenglocke ein&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wecker l\u00e4utete uns schon fr\u00fch aus dem Schlaf, \u00e4u\u00dferlich noch immer irgendwie schlafend packte ich die Taschen, fr\u00fchst\u00fcckte und &#8222;sattelte&#8220; mein Radl. Langsam wurde ich dann doch wach und sp\u00e4testens als ein morgendlicher Regenschauer uns kurz vor der Abfahrt \u00fcberraschte, war ich dann auch ganz da. 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