Mit ‘wandern’ getaggte Artikel

Ich geh dann mal einen Traum erfüllen: München – Venedig

Freitag, 15. Juli 2016

Hallöchen zusammen,

nun ist es so weit, es geht los nach Venedig! Alle Infos dazu werden vorerst mal hier gepostet: 2muve und vor allem auf Instagram und Facebook.
Seid gespannt – ihr ahnt gar nicht, wie gespannt ich selber bin 😉

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Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Schluchtensteig

Sonntag, 01. Juni 2014

Hallöchen zusammen!

Der Sonntag neigt sich dem Ende zu und damit auch unser Urlaub. Wir hatten eine Woche frei, von der wir den Großteil im Südschwarzwald verbracht haben und gewandert sind. Der Weg war der Schluchtensteig, vom Anfang bis zum Schluss in fünf Etappen 🙂 .

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Freut euch auf spannende Berichte von einzigartig wilder Natur, Wasserfällen und Flüssen, wildromantischen Schluchten, Höhen und Tiefen, Tälern und Bergen, Zivilisation und Einsamkeit!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Riederstein (1207) und Baumgartenschneid (1449m)

Sonntag, 19. Januar 2014

Hallöchen!

Nachdem der Winter noch auf sich warten lässt und es bisher wenig geschneit hat, haben wir das gestern ausgenutzt und waren wandern. Zu hoch sollte es nicht gehen, denn in höheren Lagen ist ja doch schon genügend Schnee, um nicht mehr „normal“ wandern zu können. Also entschieden wir uns zum Tegernsee zu fahren und die Gipfel von Riederstein und Baumgartenschneid zu besuchen.

Wir orientierten uns an dieser und dieser Beschreibung und starteten am Parkplatz Sonnleitenweg. Wenn wir gewusst hätten, dass wir dafür die ersten Höhenmeter mit dem Auto zurücklegen würden, hätten wir uns anders entschieden. Schließlich waren wir zum Wandern da, da kann man auch auf Höhe Tegernsee beginnen. Nun waren wir aber schon am Parkplatz und wanderten von da los. Wir liefen auf dem Leeberg-Höhenweg durch den Wald und es ging stetig, aber wenig steil bergauf.

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Das erste Ziel war Galaun. Von dort aus hatten wir nun den direkten Blick zum ersten Ziel: Der Kapelle auf dem Riederstein. Wir wählten nun den Kreuzweg und wanderten über viele Stufen richtung Riederstein.

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Dabei begleiteten uns vierzehn Tafeln, die die Leidensgeschichte Christis erzählen. Auf dem Weg liegt auch die Mariengrotte mit Gedenktafel für Leonhard Pöttinger.

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Ohne diese genauer zu betrachten wanderten wir weiter zur Riedersteinkapelle. Diese steht auf dem Gipfel des Riedersteins und schließt somit den Kreuzweg passend ab.

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Dort erwartete uns eine traumhafte Aussicht auf den Tegernsee und die umliegenden Berge. Auf den Gipfeln war zwar schon etwas Schnee zu sehen, trotzdem war es eher herbstlich als winterlich.

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Das Panorama war aber trotzdem beeindruckend. Wir sahen zum Galaun hinunter und über den gesamten Tegernsee. Richtung Süden waren die Alpen trotz des etwas trüben Wetters besonders schön zu sehen.

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Unser eigentliches Ziel hatten wir aber noch nicht erreicht. Der Blick zum Baumgartenschneid versprach Schnee und dort wollten wir nun auch hin. Zuerst wanderten wir wieder ein Stück durch den Wald. Als es dann lichter wurde, mussten wir durch den Schnee laufen.

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Da schon einige Wanderer vor uns waren, konnten wir den Weg trotz Schnee gut erkennen. Dadurch gab es zwar auch ein paar vereiste Stellen, die man aber gut umgehen konnte. Das letzte Stück zum Baumgartenschneid war nochmal etwas steil.

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Am Baumgartenschneid angekommen hatten wir uns die Pause wirklich verdient. Mit einer herrlichen Sicht zum Tegernsee und zur Baumgartenalm sowie in den Süden richtung Alpen genossen wir unsere Brotzeit und Tee.

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Der Weg zur Baumgartenalm, was der alternative Abstiegsweg ist, war noch schneebedeckter als der Weg bisher. Da wir keine Wanderstöcke dabei hatten, entschieden wir uns, für den Rückweg den Aufstiegsweg zu wählen.

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Nachdem unser Proviant aufgegessen war und uns langsam kalt wurde, liefen wir wieder richtung Tal. Nun machten sich die rutschigen Stellen bemerkbar, wir kamen aber gut bis zum Wald. Dort merkte man nun, dass es etwas wärmer geworden war und einige andere Wanderer den Weg passiert hatten, denn nun waren viele Stellen so richtig matschig. Da der Weg nicht sehr steil ist, stört das aber auch nicht – im Gegenteil, das hat richtig Spaß gemacht!

Und so kamen wir recht schnell wieder ins Tal zum Parkplatz. Eine tolle Winterwanderung war das, die nicht zu anstrengend und nicht zu einfach war, sondern genau richtig.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Heimgarten (1790m) und Herzogstand (1731m)

Freitag, 28. Juni 2013

Hallo zusammen,

vorletztes Wochenende war das Wetter wieder schön und wir haben es ausgenutzt und sind zum Wandern gefahren. Ziel war der Walchensee, von wo aus wir nach dieser Tour auf Heimgarten und Herzogstand gewandert sind.

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Anfangs liefen wir einen Forstweg entlang, schon bald waren wir dann im Wald auf einem engeren Pfad. Von da an ging es stetig nach oben und ab einer gewissen Höhe konnten wir auch schon einen Blick auf den Walchensee erhaschen. Umso höher wir waren, umso eindrucksvoller war der Ausblick.

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Nachdem es etwas flacher geworden war und wir an einigen Brotzeit machenden Wanderern vorbeigekommen waren, sahen wir auch schon das erste Ziel. Der Heimgarten lag vor uns! Es war noch ein ganz schönes Stückchen nach oben und zudem ging bei mir die Energie etwas aus. Aber die Brotzeit wollte ja am ersten Gipfelkreuz gegessen werden!

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Und da war es dann auch schon! Daneben saßen natürlich noch einige andere Wanderer und auch wir suchten uns ein Plätzchen und packten unsere Brote aus. Nun konnten wir den Ausblick genießen.

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Sowohl Kochel- als auch Walchensee waren zu sehen und dazwischen der Gratweg, der noch vor uns lag und uns zur Herzogspitze bringen sollte.

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Ausgezeichnet war der Gratweg schwarz, wodurch wir unsicher waren, ob wir schon fit genug waren. Wir entschieden uns dann aber dafür.

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Und das war auch die richtige Entscheidung. Richtig schwierig war der Weg nie, im Notfall war immer eine Sicherung angebracht. Bergschuhe sind aber trotzdem empfehlenswert.

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Schnell verloren wir wieder an Höhe und konnten dann zurückblicken auf das Gipfelkreuz des Heimgarten – wo wir eben noch gesessen hatten.

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Der Weg ging steinig weiter und trotz der schwarzen Auszeichnung kamen uns viele Wanderer entgegen. Bei manchen konnten wir aber nur den Kopf schütteln – wer meint mit Sneakers wandern zu gehen, hat in den Bergen nichts verloren.

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Der Ausblick war vom Grat aus immer wieder schön. Zu beiden Seiten hatte man eine schöne Sicht, ob Kochel- oder Walchensee, oder das wunderbare Bergpanorama.

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Unser nächstes Ziel war das Schlehdorfer Kreuz und damit eigentlich noch ein Gipfelkreuz auf unserem Weg. Auf der Hälfte des Gratweges kann man abbiegen und auch von dort die Aussicht genießen.

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Zurück auf dem Gratweg ging es nun zum Herzogstand. Leider kamen uns immer noch viele Menschen entgegen. An einer Stelle musste man etwas aufpassen, da durch die regenreichen Tage ein Stück des Weges abgebrochen war.

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Man kam aber trotzdem gut weiter und der Herzogstand näherte sich immer mehr – und damit auch die Menschenmassen. Schließlich konnte man dort mit der Seilbahn rauffahren.

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Vorwerfen kann man’s den Leuten aber nicht, denn der Ausblick war herrlich. Zu jeder Seite war ein fantastisches Panorama zu sehen und auch der Blick zurück auf den Gratweg war wunderschön.

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Nach Gipfelpavillon und Gipfelkreuz wartete der Abstieg auf uns. Der führte vorbei am Gasthaus und stetig steil bergab. Hier kämpften sich auch zur Mittagszeit noch Wanderer nach oben zum Herzogstand.

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Wir aber waren wieder auf dem Weg zum Parkplatz und kamen so auch recht zügig wieder nach unten.

Der erste Teil der Tour zum Heimgarten war menschenleerer und daher auch angenehmer zu laufen, wobei die Ausblicke auf dem Gratweg unschlagbar waren. Auf den Herzogstand hätte man aufgrund der Menschenmassen verzichten können, aber da führt der Gratweg nun mal hin ;-). Der Abstieg war wieder sehr schön und auch von der Natur her ein Genuss. Insgesamt eine sehr schöne Wanderung!

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Auerspitz (1811 m)

Freitag, 14. Juni 2013

Hallöchen!

Nachdem die lange Regenperiode ein Ende hatte, sind wir letztes Wochenende wieder zum Wandern aufgebrochen. Ziel war der Auerspitz mit 1811 m nach dieser Beschreibung. In Bayrischzell ging’s am Parkplatz Sillberghaus los und schon nach wenigen Minuten waren wir weg von der Straße und im Wald.

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Nach etwa zwanzig Minuten waren wir auch schon am Sillberghaus und damit so richtig in schöner Berglandschaft. Von da an hatten wir immer eine traumhafte Bergkulisse um uns rum und dazu immer wieder Abwechslung auf dem Weg.

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Man braucht sich wegen der Beschilderung keine Sorgen zu machen. Der Auerspitz ist immer dann angeschrieben, wenn es nötig ist und ansonsten folgt man einfach dem Weg. Auch wenn dann lange kein Schild kommt, man ist trotzdem richtig.

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Wir hatten das Glück, dass an diesem Tag erstaunlich wenig los war. Die meiste Zeit waren wir alleine und konnten die Landschaft so richtig genießen.

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Zudem hatten wir auf der Tour auch immer wieder herrliche Ausblicke. Und wieder mal musste ich feststellen, dass sich Zurückschauen lohnt. Man hat einen anderen Blickwinkel und wenn man Glück hat sogar ein ganzes Bergpanorama hinter sich.

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So wanderten wir dahin und stellten Vermutungen an, wo wohl der Auerspitz sein würde. Am Anfang konnten wir das aber auch gar nicht abschätzen.

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Wir hatten hier aber wieder eine wunderschöne Nähe zu den Bergen. Es waren um uns rum Gipfel zu sehen. Manchmal läuft man einen Waldweg hoch und hat lange nichts zu sehen, bei dieser Wanderung war das ganz anders.

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Ab dem Sillberghaus hat man immer wieder tolle Panoramen und wunderbare Bergblicke. Dadurch, dass teilweise immer noch Schnee liegt, waren die Bilder besonders schön.

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Und plötzlich steht dann da eine ganze Gruppe von Kühen im Bild. Auf der Wiese ist das ja immer wunderbar typisch, auf dem Weg dann aber doch irgendwie verkehrt. Das war aber kein Problem, schließlich konnten auch wir auf den Wiesenhügel ausweichen ;-).

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Der Weg schlängelte sich weiter am Hang entlang und langsam kamen wir unserem Ziel schon näher – und damit auch dem Schnee.

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Die Fernsicht blieb nach wie vor herrlich, das machte schon richtig Vorfreude auf die richtigen Gipfelausblicke. Nun konnten wir diesen auch schon erahnen und es ging weiter nach oben.

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Die Energie ging gleichzeitig extrem runter, daher brauchte ich einen kurzen Zwischensnack, bevor wir das letzte Stück in Angriff nahmen. Denn das wurde dann doch nochmal richtig steil.

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Aber auch das wanderten wir noch nach oben und wurden dort dann mit einem herrlichen Panorama belohnt. Nun war es Zeit für unsere Brotzeit, um den Ausblick zu genießen:

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Zusammen mit einigen anderen Wanderen saßen wir um das Gipfelkreuz und genossen die Aussicht. Nachdem das letzte Brot gegessen war, überlegten wir, wie es nun wohl weiterging, denn vor uns lag ein Schneefeld.

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Das war aber der richtige Weg, auch wenn er sich unter dem Schnee versteckt hatte. Also rutschten wir vorsichtig nach unten. Wanderstöcke wären hier sehr sinnvoll gewesen, aber auch so kamen wir irgendwie nach unten – zuerst durch den Schnee in die Matschzone, bis wir dann wieder auf trockenem Weg waren ;-).

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Der Soinsee sah einladend aus, wir ließen ihn aber links liegen und folgten weiter dem Wanderweg zur Soinalm.

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Als wir an den Ruchenköpfen vorbeiwanderten, sahen wir Bergsteiger, die dort nach oben kletterten. Zuvor hatten wir noch überlegt, ob wir den Berg nicht auch mitnehmen wollen, nun wussten wir, dass das keine gute Idee gewesen wäre ;-).

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Der Weg war nicht immer leicht zu erkennen, wir kamen dann aber zu einem Wegweiser, der auch weiterhin die Richtung so anzeigte, wie wir sie vermuteten.

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Umso flacher es wurde, umso klarer wurde der Weg. Nun liefen wir auf den Almwiesen weiter und kamen auch schon bald auf Kiesweg. Von da an war der Weg wieder klar zu erkennen.

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Wir wurden von einem Bach begleitet, der neben uns langsam richtung Tal plätscherte. An dieser Stelle waren wir noch recht weit oben. Beim Blick ins Tal stellten wir fest, dass wir nur auf einem Plateau waren.

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Nun ging’s nochmal etwas steiler wieder richtung Sillberghaus. Wir kamen auch wieder auf den Ursprungsweg und liefen so nach unten, während uns einige Nachmittagsalmbesucher entgegen kamen.

Eine sehr schöne abwechslungsreiche Tour ging damit zu Ende. Landschaftlich ist die Wanderung auf den Auerspitz ein Traum! Und endlich konnten wir nach der langen Regenperiode wieder richtig in die Berge :-).

Liebe Grüße,
Sabine 🙂