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Mystischer Winter zwischen Schliersee und Tegernsee – über Gindelalmschneid (1335m)

Samstag, 27. Januar 2018

Hallöchen zusammen!

Zwei Wochen nach dem Winterwunderland zog es mich wieder in die Berge. Dieses Mal ging es wieder über die altbekannte Gindelalmschneid, allerdings über einen Weg, den ich bisher noch nicht gegangen bin: Von Schliersee aus und dann bekannt über Neureuth weiter nach Tegernsee.

Am Anfang liefen wir eine Weile am Schliersee entlang und dann in den Wald hinein. Dort war es dann sehr glatt. Ich hatte meine unbenutzten neuen Grödel im Rucksack, dachte aber, dass die noch warten können. Irgendwann bin ich dann doch ausgerutscht und meine Trinkflasche ist dann erst mal ein Stück wieder bergab gerutscht – bis zur nächsten Wandergruppe. Meine Freundin hat sich totgelacht während ich vorsichtig der Flasche nachgelaufen bin. Nachdem ich die wieder hatte ging es etwas vorsichtiger weiter.


Nach einer Weile entschieden wir uns dann doch für die Grödel und nachdem wir beide bisher noch nie Grödel benutzt hatten, waren wir begeistert wie gut die hielten. Hätten wir die mal gleich angezogen – aber dann hätten wir auch eine lustige Geschichte weniger 😉 . Es war sehr neblig und obwohl für den Tag Sonne vorhergesagt war, waren wir wohl zu tief dafür. Wir wanderten unter oder in den Wolken und hatten keine Aussicht.

Und plötzlich standen wir dann vor dem Gipfelkreuz. Wir kamen von einer anderen Seite und nicht über die Gindelalmen, wie ich das kenne. Das erkannten wir so spät, weil wir nicht weit sehen konnten. Erst als die Almen weiter unten auftauchten konnten wir uns orientieren. Wir machten eine sehr kurze Pause und liefen dann weiter.

Nun war der Weg altbekannt. Zur Neureuth war es wieder winterlich schön und wir liefen durch den Wald und sahen wie schon vorher wieder schöne Eiskristalle an den Bäumen. Allerdings war jetzt deutlich mehr los als auf unserem vorherigen Weg.

Wir überlegten kurz, ob wir auf eine Tasse Tee in Neureuth einkehren wollen, entschieden uns dann aber dagegen. Dort war uns zu viel los. Stattdessen wanderten wir in Richtung Sommerweg weiter und damit in Richtung Tegernsee. Die Grödel konnten wir ausziehen, als wir erneut im Wald waren. Nun war kaum mehr Schnee da. Zuerst war es etwas ungewohnt wieder ohne zu gehen, aber das legte sich schnell.

Wir wanderten immer weiter nach Tegernsee und kamen dann nach knapp vier Stunden an. Wir hatten schon überlegt, wie lange wir wohl brauchen würden und die vier Stunden hatten wir gut getroffen. Auf den Zug mussten wir leider eine Dreiviertelstunde warten, das war aber nicht weiter schlimm, weil man sich in Tegernsee ins Bahnhofsgebäude sitzen kann. Es kam auch schon recht bald die BOB und wir suchten uns gleich einen schönen Platz zum Zurückfahren.

Das Wetter war nicht so wie wir es erwartet hatten, die winterliche Landschaft war aber trotzdem mystisch schön und es hatte seinen ganz eigenen Reiz dann zu wandern. Im Gegensatz zur letzten Wanderung war der Schnee großteils gefroren und hart, was auch für das Wandern andere Voraussetzungen schaffte. Die größte Überraschung aber waren für uns die Grödel, die eine große Hilfe beim Wandern in eisiger Winterlandschaft sind.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Winterwunderland am Tegernsee: Riederstein (1207m) und Baumgartenschneid (1449m)

Dienstag, 09. Januar 2018

Hallöchen zusammen,

Night Owl und ich waren in den Tegernseer Bergen und haben eine wunderschöne Winterlandschaft entdeckt. Wegen hoher Lawinengefahr haben wir uns auf niedrigen Gipfeln und sicheren Wegen bewegt und waren auf dem Kapellengipfel Riederstein und auf der Baumgartenschneid. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir eine traumhafte Wanderung genossen und dabei 800 Höhenmeter zurückgelegt.

Die Weihnachtsferien sind eine Zeit, in der sowohl Night Owl als auch ich freie Tage hatten. Und das war Grund genug schon früh einen Termin auszumachen, an dem wir wieder zusammen in die Berge fahren – zwei Tage vor Silvester. Als der Tag dann fast da war, war die Lawinenlage leider nicht so gut und gab für alle Höhen Stufe 3 an. Daher entschieden wir uns dann für eine relativ flache Wanderung und entschieden auf dem Weg auch immer wieder neu, ob wir weitergehen sollten.

Wir starteten am Bahnhof Tegernsee und liefen zum ersten Wanderschild. Die Wanderung war ich schon im Mai gelaufen und war gespannt, wie es im Winter sein würde. Wir liefen am Anfang eine Straße entlang und kamen dann zu einem Weg der uns auf eine Anhöhe führte. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick nach Tegernsee. Danach ging es in den Wald hinein.

Im Wald waren wir alleine unterwegs. Um uns rum war viel Schnee und nach einer Weile kam die Sonne dazu. Der Schnee glitzerte und wir genossen die Landschaft – es war einfach traumhaft schön. Wir machten viele Fotos und wanderten gemütlich weiter. Das erste Stück bis zum Riedersteinhaus verläuft recht flach und wir merkten gar nicht richtig, dass wir schon Höhenmeter zurücklegten.

Am Riedersteinhaus hatten wir wieder einen schönen Blick ins Tal. Von da aus ging der Weg dann weiter über den Kreuzweg zum Riederstein. Dieser ist kein richtiger Gipfel, sondern ein Felsvorsprung mit einer Kapelle. Nun ging es über viele Stufen – die teilweise gar nicht zu erkennen waren – zur Kapelle hoch. Anhand der Kreuzwegtafeln konnten wir gut verfolgen, wie viel wir schon geschafft hatten.

Als wir die Kapelle erreicht hatten, erwartete uns ein schöner Ausblick ins Tal und zum Tegernsee. Wir machten hier eine kurze Pause und aßen etwas von unserer Brotzeit. Zu lange konnten wir uns aber nicht aufhalten, da es uns schnell kalt wurde. Unser nächstes Ziel war die Baumgartenschneid – sofern es möglich war.

Wir folgten den Spuren der anderen Wanderer. Auf Schilder oder Markierungen konnten wir uns nicht verlassen, da wir keine sahen. Es waren ab Riederstein aber noch ein paar andere Wanderer unterwegs, so dass wir keine Probleme hatten den Weg zu finden. Nun war es allerdings schon deutlich rutschiger und wir brachen immer wieder in den Schnee ein. Dieser ist aber zum Glück weich und wir hatten unseren Spaß 😉 .

Das erste Stück nach der Kapelle verlief durch den Wald. Als wir den Gipfel schon sehen konnten, war der Weg etwas fester. Das machte es zum Schluss leichter, auch wenn es doch etwas dauerte, bis wir das Gipfelkreuz erreicht hatten. Bei Schnee waren wir eben etwas langsamer unterwegs als ohne.

Auf dem Gipfel angekommen waren wir dann glücklich. Wir hatten erneut einen wunderschönen Ausblick und waren froh, dass wir sicher bis zum Gipfel wandern konnten. Als wir etwas trinken wollten, stellten wir dann fest, dass das Wasser in der Flasche gefroren war – es war wohl doch etwas kälter, als es sich anfühlte 😉 . Zum Glück hatten wir noch etwas im Rucksack zu Trinken. Nun wäre der Plan gewesen weiter zu den Gindelalmen zu laufen, da wir aber keinerlei Spuren sahen, entschieden wir uns dafür einfach denselben Weg wieder zurückzugehen.

Nach einer kleinen Pause ging es dann auf demselben Weg wieder zurück. Im Gegensatz zu den meisten anderen Wanderern die wir sahen, hatten wir keine Grödel dabei. Also rutschten wir teilweise einfach runter und bekamen so den Winter in allen Formen zu spüren 😉 . Der Rückweg war aber weder problematisch noch gefährlich, wir kamen pünktlich zur Dämmerung wieder in Tegernsee an und nahmen die BOB zurück nach München.

Wir hatten bestes Wetter, das ideale Zeitfenster für die Wanderung und traumhafte Ausblicke und Augenblicke. Glitzernder Schnee, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel kombiniert mit einem fantastischen Gipfelblick – was will man mehr 🙂 ?

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Gemütliche Wanderung auf Riederstein (1207m) und Baumgartenschneid (1449m)

Montag, 31. Juli 2017

Hallöchen zusammen!

Mitte Mai habe ich Geburtstag und für gewöhnlich muss ich da auch auf einen Berg 😉 . Nach einem entspannten Morgen ging es daher Mittags zum Tegernsee. Es stand eine kleine Wanderung auf dem Programm: Über den Riederstein auf die Baumgartenschneid. Und das bei bestem Geburtstagswetter 🙂 . Da ich von Tegernsee aus noch nie direkt auf den Riederstein gelaufen war, war der Anfang der Wanderung für mich auch neu. Die Beschilderung startet direkt am Bahnhof, so dass man sich gar nicht verlaufen kann.

Der Aufstieg zum Riederstein ist sehr angenehm. Mal etwas steiler, dann wieder flacher wanderten wir stetig bergauf. Die Kapelle vom Riederstein ist schon ein gutes Stück vorher zu sehen. Nachdem wir das Ziel schon im Blick hatten, kamen wir wieder in den Wald hinein und stiegen über den Kreuzweg hinauf. Das ist ganz schön, da man gar nicht merkt, wie man bergauf wandert. Man sucht eine Tafel nach der anderen und weiß damit auch, wie viele Tafeln in etwa noch kommen müssen – sofern man minimal bibelfest ist 😉 . Und schon steht man an der Kapelle.

Die Aussicht von der Kapelle vom Riederstein ist toll, vor allem wenn man bedenkt, dass man noch nicht wirklich hoch ist. Nun folgte aber noch das nächste Ziel: Die Baumgartenschneid. Über Pfade durch den Wald ging es hoch und schon bald standen wir auf dem nächsten Gipfel. Es war hier trotz des schönen Wetters recht windig. Wir fanden aber einen guten Platz für die Brotzeit.

Nach dieser Pause ging es dann wieder zurück nach Tegernsee. Wir mussten noch eine Umleitung laufen, die aber nicht viel mehr Zeit kostete. Passend zum Zug zurück nach Hause waren wir am Bahnhof und stiegen in die BOB. Zeit für einen Spaziergang am See war leider keine mehr, aber dafür folgten dann auch schon die Vorbereitungen für den wohlverdienten Urlaub.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Kurzer Ausflug auf die Gindelalmschneid (1335m)

Dienstag, 11. Juli 2017

Hallöchen zusammen!

Manchmal willst du einfach wieder in die Berge – egal wohin, egal wie hoch und weit, einfach in die Berge. Am ersten April war so ein Tag und ich hatte nicht so viel Zeit. Also entschied ich mich für die Stammtour von Hausham zum Tegernsee.

Wie gewohnt ging es in Hausham eine Weile durch den Ort und dann in den Wald hinein. Ich bin auch jedes Mal wieder überrascht, dass der Start doch so steil ist. Sobald ich aber auf dem Waldpfad war, war die Strecke gewohnt angenehm. Und es waren nicht viele Leute unterwegs, was die Tour entspannter machte.

Und so wanderte ich stetig nach oben, vorbei an Huberspitz zu den Gindelalmen. Und von da ging es dann auch schon bergauf und ich hatte den Gipfel schon recht bald erreicht. Der Schlussanstieg war wie üblich recht anstrengend, zum Glück gab es aber genug trockene Stellen, so dass ich ganz gut hochwandern konnte.

Hier gönnte ich mir eine kurze Pause in Form eines Riegels und genoss die Aussicht. Am Gipfel war ich nicht allein, das passiert aber auch höchst selten wenn man in der Gegend unterwegs ist. Ich machte Bilder und packte dann meine Sachen wieder zusammen.

Ich wanderte den bekannten Weg weiter nach Neureuth und von dort in Richtung Tegernsee. Ich war bewusst schnell unterwegs, weil Gewitter angesagt waren. Die Strecke durch den Wald zog sich wieder etwas und da hatte ich das Wetter nicht richtig im Blick. Zum Glück blieb es aber bis zum Schluss trocken.

Und damit erreichte ich nach meiner kleinen Tour Tegernsee und dort wartete auch schon der Zug, mit dem ich wieder zurück nach München fuhr. Die Tour ist einfach perfekt für eine kleine Auszeit in den Bergen 🙂 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Lauf auf die Gindelalmschneid (1335m)

Freitag, 15. Juli 2016

Hallo zusammen,

Night Owl war in der Gegend und wir wollten die letzten Dinge besprechen, bevor es in Richtung Venedig losgehen würde. Und wo trifft sich 2muve, wenn’s etwas zu
besprechen gibt? In der BOB auf dem Weg zum Berglauf 😉 .

So saßen wir am Sonntagvormittag im Zug und beredeten die letzten Dinge für unsere große Tour. So viel war irgendwie nicht zu klären und so waren wir schon bald wieder bei anderen Themen. Wir beklagten uns, dass wir zu wenig trainiert hatten und waren gespannt, wie uns der Berglauf bekommen würde. Anstrengend ist die Tour ja eigentlich nicht: Zehn Kilometer von Hausham über die Huberspitz nach Tegernsee.

GindelalmschneidBerglauf_00

In Hausham angekommen hatten wir erst mal ein ganz anderes Problem: Das WC im Zug war defekt und auch am Bahnhof war keines. So konnten wir nicht mit laufen anfangen… Also mussten wir erst ein Stück zu Fuß laufen, bis endlich ein Waldstück kam. Dann konnte es losgehen. Die Laufrucksäcke waren festgeschnürt und wir liefen los. Und das war ganz schön anstrengend. Wir wechselten immer wieder zum Gehen, liefen wieder und kamen wieder in den Ratschmodus. Ja, ich war auch schon mal fitter 😉 .

GindelalmschneidBerglauf_01

Aber so ging es eben im Wechselschritt nach oben. Zum Schluss kamen wir zum Grashügel der Gindelalmschneid gelaufen und packten dort die ersten Höhenmeter auch noch
laufend. Dann wurde es aber wie immer bei diesem Stück zu steil. Also wanderten wir den Rest und waren am Gipfelkreuz. Hier war es ziemlich matschig, was uns aber
nicht sonderlich störte.

GindelalmschneidBerglauf_02

Nun kam der Abstieg. Und den konnten wir bis Tegernsee durchgängig laufen. Wir kamen an Neureuth vorbei, unterhielten uns kurz mit einer anderen Läuferin und dann ging
es weiter. In angenehmen Tempo liefen wir ins Tal und es machte einfach Riesenspaß. Das bergauf würden wir noch etwas üben müssen, bergab ging natürlich sehr gut 😉 .

GindelalmschneidBerglauf_03

Hier war uns nun leider die BOB direkt vor der Nase weggefahren. Aber deshalb läuft man ja von Hausham nach Tegernsee und nicht andersrum: Wir spazierten zum See runter,
holten uns zwei Kugeln Eis und saßen uns auf eine Bank und genossen. So lässt sich ein Lauf doch schön ausklingen und damit war die Zeit bis zur nächsten BOB sogar fast zu
kurz.

GindelalmschneidBerglauf_04

In der BOB klärten wir noch die finalen Dinge für München-Venedig und hatten so das Treffen perfekt genutzt 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂