Sardinien: Klettern in La Poltrona

Hallo zusammen!

Gleich am ersten Urlaubstag sind wir in ein Klettergebiet gefahren. Plan war eigentlich Budinetto, da wir uns in Cala Gonone aber noch nicht auskannten, fanden wir die Einfahrt nicht. Irgendwann landeten wir dann beim Sportplatz und waren im Gebiet La Poltrona. Im Nachhinein hat sich das auch als glücklicher Zufall herausgestellt, da es dort viele leichte Routen gibt.

Aber auch wenn wir den Hauptsektor sofort erkannt hatten, suchten wir eine ganze Weile nach dem unteren Sektor. Zuerst waren wir an einer Wand, an der nur vereinzelt Bohrhaken oder etwas in der Art zu sehen war. Zurück zum Parkplatz folgten wir einer Familie und damit waren wir dann auch erfolgreich. Mit der Topo in der Hand versuchten wir uns zu orientieren. Nachdem das halbwegs gelungen war, erkannten wir auch, dass die Routen sogar teilweise angeschrieben waren. Und damit ging das Klettervergnügen los.

Es handelt sich beim Fels von La Poltrona um Kalk, der Plattenkletterei mit Tropflöchern bietet. Die Absicherung ist super, wodurch wir ganz entspannt klettern konnten. Wir starteten mit der ersten Route Karo-X, einer 4a zum warm werden. Draußen ist das Kletterniveau doch etwas anders als drinnen. Langsam kamen wir wieder rein ins klettern am Fels und umbauen. Vom Fels aus hatten wir einen schönen Blick zum Meer, das Wetter war ideal zum Klettern und wir genossen es, am Fels zu sein.

Es folgten noch Piccolo Stronzo (4c), Capri (4b) und mit Sogno schon eine 5a. Auch eine Pause musste sein und wir holten die Bananen raus, die wir am Vorabend noch gekauft hatten. Wir waren schon etwas erschöpft, kletterten aber noch munter weiter. Die nächste Route war Pali E Dispali, eine 4c. Und danach trauten wir uns wieder an eine 5a, die Ciquita. Das lief alles sehr gut.

Zum Schluss kam die Route Guendalina (4c). Die war gefühlt deutlich schwerer als die zuvor, obwohl es ja „nur“ eine 4c war. Natürlich waren wir zu dem Zeitpunkt schon erschöpft von den Routen vorher, es war aber doch überraschend, dass diese so anstrengend für uns war. Das war für uns jedenfalls der richtige Zeitpunkt, um zusammenzupacken und ans Meer zum Eis essen zu fahren 😉 .

Und damit hatten wir am ersten Urlaubstag das erste Klettergebiet kennengelernt und schon mal den Fels, den wir noch häufiger finden sollten. Es war ein schöner entspannter sonniger Tag, den wir komplett mit klettern verbracht hatten. Wir freuten uns auf mehr 😀 !

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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