Sardinien: Beeindruckende Steinformationen in Capo Testa

Hallöchen zusammen!

Eines der ersten Bilder, das wir von Sardinien gesehen hatten, war eine Steinformation von Capo Testa. Nachdem wir herausgefunden hatten, wo diese zu finden sind, war auch klar, dass wir an einem Urlaubstag dorthin wollten. Ganz im Nordwesten von Sardinien bei Capo Testa finden sich die Granitfelsen, die durch die Tafoniwitterung teils unglaubliche Formen angenommen haben.

Nach einer sehr langen Autofahrt kamen wir in Capo Testa an und stellten das Auto ab. Vor uns war eine schon jetzt beeindruckende Felslandschaft und der bekannte Leuchtturm, den wir aber erst zum Schluss besuchen wollten. Wir liefen über einen Wanderweg direkt in die Felslandschaft. Und dort konnten wir uns nicht satt sehen. Vom eigentlichen Wanderweg führen immer wieder Pfade tiefer in die Felslandschaft und so hatten wir schon bald den geplanten Weg verlassen.


Wir verbrachten hier viel Zeit damit einfach nur zu schauen und zu staunen. Die Natur hatte hier tolle Formen geschaffen und teilweise konnten wir gar nicht glauben, dass diese natürlich entstanden waren. Wir kletterten ein bisschen auf den sehr rauen Felsen rum und konnten uns gut vorstellen, dass es hier auch Boulderfelsen gibt – wenn auch mit sehr rauem Granit.

Nachdem wir zahlreiche Bilder gemacht hatten, wanderten wir weiter. Wir sahen die erste bewohnte Höhle und lasen im Wanderführer nach. Das Valle di Luna ist bekannt für die Hippiezeit. Viele Hippies hatten dort gelebt bis das Campen dort verboten wurde. Aber auch heute finden sich noch einige Aussteiger in Capo Testa. Wo diese Trinkwasser und Co. herkriegen ist uns aber bis heute unklar.

Wir suchten uns einen schönen Felsen, um Mittagspause zu machen. Weit waren wir nicht gekommen, Hunger hatten wir trotzdem. Viel Zeit hatten wir mit fotografieren und rumklettern verbracht. Aber das war auch nicht weiter schlimm. Die Landschaft stand an diesem Tag im Vordergrund. Und so konnte es gestärkt weitergehen.

Wir liefen weiter durch die Felsen und kamen irgendwann an eine Straße. Nun wussten wir nicht genau, wo wir hinlaufen sollten. Zuerst wanderten wir ein Stück zurück und folgten einem Pfad, der aber ins Nichts führte. Also entschieden wir uns der Straße zu folgen und schon bald war uns klar, dass wir wieder am Leuchtturm ankommen würden.

Dort liefen wir dann zu den Felsen unterhalb des Leuchtturms. Und auch hier gab es für uns einiges zu entdecken. Wir kletterten so weit auf den Felsen rum, dass wir irgendwann den Weg verloren und zwischen Fels und Meer nicht mehr weiter wussten. Daher ging es wieder zurück auf den Weg und wir wanderten ein Stück weiter. Über Stufen konnten wir auf einen hohen Felsen und hatten einen schönen Ausblick.

Zum Schluss wollten wir noch das Klettergebiet finden. Aber das versteckte sich gut vor uns. Wir suchten in der Umgebung des Leuchtturmes, dann in der Nähe des Parkplatzes und liefen auch dort zum Strand runter. Aber das Klettergebiet konnten wir nicht finden. Das war etwas schade, da es uns interessiert hätte, wie die Routen an dem Gestein sind – auch wenn wir keine Klettersachen dabei hatten.

Danach gingen wir zurück zum Auto und machten uns auf den Heimweg. Mit einem Abendessenzwischenstopp in Olbia ging es wieder nach Dorgali. Wir waren an dem Tag viel rumgefahren, das hatte sich aber gelohnt. Wir hatten viel von Capo Testa und den berühmten Granitfelsen dort gesehen und genau das wollten wir – seitdem wir das erste Mal Bilder von Sardinien gesehen hatten 😀 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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