Klettern in Konstein: Hintere Konsteiner Wand und Asterix und Obelix

Hallo zusammen,

nachdem wir den Sonntag im Allgäu verbracht hatten, wurde das Wetter am Montag flächendeckend schön und wir konnten die Kletterpläne umsetzen. Es ging wieder nach Konstein, denn dort gibt es neben Lucky Luke noch zahlreiche andere Felsen, an denen wir unser Glück probieren wollten. Dieses Mal standen die Hintere Konsteiner Wand und Asterix und Obelix auf dem Plan.

Die Hintere Konsteiner Wand liegt frei und ist daher auch recht sonnig. Wir gingen dort zuerst hin, was eine gute Idee war, da es im Laufe des Tages recht warm wurde. So konnten wir den Vormittag in der Sonne am Fels genießen und waren in der Hitze später im Wald. Und wir hatten das große Glück, den Felsen für uns alleine zu haben.

Wir starteten mit einer leichten Tour und wählten dazu die 4- mit dem prägnanten Namen „Rechter Weg“. Es gibt auch einen „Linken Weg“, eine 3, die wir aber nicht geklettert sind. Der Name kommt, da man rechts oder links um einen Felsen rumklettert. Die erste Route war nicht schwer, aber stürzen hätte man dort nicht dürfen. Anfangs ging es ein Stück hoch bis zur ersten Sicherung und man war auf einem Plateau. Wenn man also danach gestürzt wäre, wäre das ein hartes Fallen gewesen. Da der rechte Weg aber nicht sonderlich schwer ist, war die Route zum Aufwärmen ganz gut.

Weiter ging es mit einer 4, der „Westplatte“ und dann anspruchsvoller eine 6, der „Westpfeiler“. Allerdings waren wir uns ziemlich sicher, dass wir an der Schlüsselstelle geschummelt hatten. Wir wussten zwar nicht, wie wir das anders hätten klettern sollen, aber so wie wir sie geklettert sind, war es keine 6.

Danach kletterten wir noch eine laut Kletterführer sehr empfehlenswerte 6-, die „Hic Rhodos est“. Eine Stelle machte uns hier zu schaffen, so dass wir erst an der Sicherung dort stoppten und erst beim zweiten Versuch die Route schafften. Nach diesem schönen Abschluss an der Hinteren Konsteiner Wand wechselten wir zu Asterix und Obelix.

Dafür ging es in den Wald hinein auf schon bekanntem Wege von Lucky Luke. Asterix und Obelix befindet sich noch ein Stück vor Lucky Luke. Der Fels ist bekannt dafür, dass die Absicherung sehr gut ist und das können wir auch bestätigen. Die Abstände der Haken sind fast wie in der Kletterhalle, was zu sehr entspanntem Klettern führt. Hier waren wir nicht mehr allein und es waren noch ein paar andere Kletterer da.

Wir starteten mit „Wickie“, eine 5 und die angeblich beste Route am Fels. An manchen Stellen musste ich für die guten Griffe etwas länger suchen, obwohl die Route eigentlich für die guten Griffe bekannt ist. Als ich sie hatte, waren sie das auch 😉 . Danach versuchten wir uns wieder an einer 6-, der Route „Tabaluga“. Wirklich schwer ist aber nur der Einstieg, alles danach ist leicht zu klettern. Nachdem wir nun doch schon einiges geklettert waren, wählten wir zum Schluss noch eine leichte Route, eine 4- ganz links mit dem Namen „Lucky Luke“. Dort war auch klar, warum bei Asterix und Obelix Steinschlaggefahr ist, der Fels war hier sehr brüchig und man musste jeden Griff mehrmals prüfen.

Auch an diesem Felsen bleiben noch einige Routen die spannend aussehen – neben der Asterix- und der Obelixroute wartet auch noch die leichte Route von Lisa Simpson auf uns. Beim nächsten Mal dann 😉 . Wir haben bei diesem Kletterausflug nach acht Routen die Zeit ganz vergessen und waren überrascht, dass es schon sechs Stunden später war. Neben kleinen Essenspausen hatten wir die ganze Zeit am Fels verbracht 🙂 . Ein gelungener Kletterausflug 😀 !

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

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